Kinder-Sommercamp mit Philipp LahmUN-Dekade-Projekt mit benachteiligten KindernMünchen, 29.07.2010
Das von der Deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichnete Philipp-Lahm-Sommercamp geht in die zweite Runde. In diesem Jahr finden die Camps vom 1. bis 7. August in Hamburg und vom 22. bis 28. August in München statt. 160 teils sozial benachteiligte Kinder aus ganz Deutschland nehmen daran teil. Im Camp erleben die zehn- bis dreizehn-Jährigen Spaß an Bewegung, gesunder Ernährung und Teamarbeit. Die Deutsche UNESCO-Kommission hat die Initiative im Frühjahr als Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet, weil sie praxisnah nachhaltiges Denken und Handeln vermittelt. UNESCO-Alphabetisierungspreis 2010 geht an DeutschlandHamburger Bildungsinstitut erhält König-Sejong-PreisBonn, 29.07.2010
Das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung in Hamburg erhält für das Projekt "Family Literacy" (FLY) den König-Sejong-Alphabetisierungspreis der UNESCO. Nach ideellen Würdigungen von insgesamt fünf deutschen Projekten seit 1974 geht in diesem Jahr der UNESCO-Alphabetisierungspreis erstmals an eine deutsche Einrichtung. Lehrermangel verschärft sich weiterDurch Ausgleich von Arbeitszeitkonten fehlen noch einmal mehr als 600 LehrkräfteMünchen, 28.07.2010
In den kommenden Schuljahren werden in Bayern noch mehr Lehrerstellen fehlen als bislang bekannt. Wie eine Schriftliche Anfrage des grünen Landtagsabgeordneten Adi Sprinkart zu Tage förderte, schlagen zusätzlich zu den bereits vielfach kritisierten Stundenausfällen auch die Folgen der so genannten verpflichtenden Arbeitszeitkonten zu Buche. Mit diesem Modell hatte die Staatsregierung Lehrkräfte ab 1999 zu Mehrarbeit verpflichtet, um sich damals die Einstellung neuer Lehrkräfte zu sparen und stattdessen den Schülerberg zu "untertunneln". Lehrerinnen und Lehrer sollten demnach zunächst fünf Jahre lang eine Wochenstunde mehr unterrichten, dann drei Jahre lang ihr normales Stundendeputat erfüllen und schließlich fünf Jahre lang eine Stunde weniger unterrichten, um die Mehrarbeit auszugleichen. Ein ähnliches Modell gilt auch für Gymnasiallehrer. Das Bildungswesen in der Bundesrepublik DeutschlandAktualisierte Darstellung der Kompetenzen und Strukturen sowie der bildungspolitischen Entwicklungen erschienenBonn, 28.07.2010
Das Sekretariat der Kultusministerkonferenz erstellt im Rahmen des "Informationsnetzes zum Bildungswesen in Europa" (EURYDICE) in Abstimmung mit dem Bund und den Ländern jährlich ein Nationales Dossier für den Informationsaustausch in Europa in deutscher und englischer Sprache. Mathematikstudenten wollen keine Lehrer werdenSchwierige Stellensituation zwischen massivem Lehrermangel im MINT-Bereich und Überangebot bei SprachenlehrernMünchen, 27.07.2010
Einen eklatanten Mangel an Mathematiklehrern erwartet der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands (bpv) Max Schmidt für das kommende Schuljahr. Von den 460 Anforderungen der Gymnasien nach Mathematik-Lehrkräften wird das Kultusministerium lediglich 180 erfüllen können. Trotz der 950 Einstellungen an den 309 staatlichen Gymnasien kann auch in einer Reihe weiterer Fächer der Bedarf der Schulen nicht gedeckt werden: Ausgebildete Gymnasiallehrkräfte fehlen neben Mathematik auch in Physik, Biologie, Chemie, Informatik, Latein, Religion, Wirtschaft, Sport, Kunst und Musik. Schavan: Hamburg ist eine gute Nachricht für das Gymnasium19.07.2010
(red) Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat die Ablehnung von Teilen der Schulreform durch den Volksentscheid in Hamburg als positives Signal für die Bildungspolitk in Deutschland gewertet. Im ARD-Morgenmagazin sagte die Ministerin: "Es ist eine gute Nachricht für das Gymnasium. Es ist eine gute Nachricht für das Selbstbewusstsein der Bürger. Und vielleicht ist es auch ein Impuls dafür, dass jetzt über die wirklich wichtigen Fragen des Bildungssystems nachgedacht wird und nicht jede Landesregierung findet, in dem Moment, an dem sie an der Regierung ist, könne sie die Schulstruktur ändern." Keine Primarschule in Hamburg19.07.2010
(red) Mit einem Volksentscheid haben die Hamburger Bürger die geplante verlängerte Grundschulzeit abgelehnt. Die Gegner der Reform kamen auf rund 276 000 Stimmen. Für die Pläne des Senats stimmten rund 218 000 Hamburger. Damit wird die die sechsjährige Primarschule nicht eingeführt. "Die Hamburger Schulreform wird ein Erfolgsmodell"Interview mit Peter Daschner, Leiter des Hamburger Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung16.07.2010
(red) Am Sonntag werden die Hamburger Bürger über die geplante Schulreform abstimmen. Dabei geht es um die Frage, ob die Kinder des Stadtstaates zukünftig länger gemeinsam lernen: in einer sechsjährigen Primarschule. Neuesten Umfragen zufolge ist der Ausgang des Volksentscheids ungewiss. bildungsklick.de wollte vom Leiter des Hamburger Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung, Peter Daschner, wissen, welche Auswirkungen ein Votum für oder gegen die Schulreform haben wird. Urteil: Mehr Geld für Waldorfschulen14.07.2010
(red/pm) Das Land Baden-Württemberg muss die Förderung der Waldorfschulen überdenken. Das hat der 9. Senat des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg (VGH) mit einem heute verkündeten Urteil entschieden und damit der Berufung einer Waldorfschule gegen ein Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart, das die Versagung weiterer Finanzhilfen für rechtmäßig erklärt hatte , teilweise stattgegeben. Mehr Zivilcourage in der SchuleSpeziellesTraining für Schüler12.07.2010
(red/idw) Mobbing ist Alltag auf vielen Schulhöfen. Wer einem schikanierten Mitschüler helfen will, braucht oft eine gute Portion Zivilcourage. Ein neu entwickeltes Training der Universität Luxemburg hilft jetzt, in solchen Situationen das mutige Eingreifen durch Mitschüler zu fördern. Eltern halten Schulen in Deutschland für ungerecht09.07.2010
(red/pm) Eltern schulpflichtiger Kinder stellen den Schulen in Deutschland ein durchwachsenes Zeugnis aus und bemängeln vor allem fehlende Gerechtigkeit. 51 Prozent der Mütter und Väter von Schulkindern halten das deutsche Schulsystem für ungerecht und kritisieren, dass sich ihre Kinder nicht entsprechend ihrer Möglichkeiten entwickeln können. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Bertelsmann Stiftung, die vom Institut Infratest dimap durchgeführt wurde. Besser schnitten die Schulen bei der Frage nach ihrer Leistungsfähigkeit ab: Hier gab es als Note von den Eltern eine schwache zwei. |



































































