Inhaltsverzeichnis
Schule auf der »Thor Heyerdahl«
Leben, Lernen, Abenteuer – das Projekt KUS (Claudia Kugelmann)
- Abstract
Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe tauschen ihr Klassenzimmer gegen ein traditionelles Segelschiff und fremde Länder ein. Während ihrer Reise auf den Spuren der großen Entdecker wie Alexander von Humboldt und Christoph Kolumbus erfahren sie »Abenteuer« aus erster Hand und erforschen im Unterricht an Bord und während der verschiedenen Landaufenthalte die Natur und unbekannte Kulturen.
Lernen auf Feldern und Wichen
Ein Besuch im Oberstufen-Kolleg Bielefeld (Michaele Geweke, Gabriele Obst)
- Abstract
Wer das Bielefelder Oberstufen-Kolleg betritt, merkt schon nach wenigen Schritten, dass es sich um einen »besonderen« Lernort handelt: Es gibt keine Klassenräume, auch ein Lehrerzimmer sucht man vergeblich. Der Unterricht findet weitgehend im Großraum mit seinen drei »Feldern« statt, die Kursgruppen sind durch Plexiglaswände oder einfache Stellwände voneinander getrennt. Oberhalb der Felder liegen die »Wiche«, offene Galerien, die ein beliebter Treffpunkt für Lerngruppen sind.
Früher war ich eine »normale« Lehrerin
Deutschunterricht im SOS-Clearinghouse Salzburg (Claudia Singer)
- Abstract
Wie viele »Musterschüler« gibt es in einer Klasse? Zwei, drei? Waltraud Krassnig hat eine ganze Schule voll solcher Kinder. Sie unterrichtet minderjährige Flüchtlinge im SOS-Clearinghouse in Salzburg. Dort kommen Kinder und Jugendliche an, die ohne ihre Eltern aus ihrem Heimatland geflohen sind.
Personen vorstellen
Übungen für den Redeunterricht (Siegwart Berthold)
- Abstract
Dieser Beitrag konzentriert sich im Kompetenzbereich »Sprechen und Zuhören« auf Redeunterricht. Dafür werden besonders Redeübungen empfohlen, bei denen es darum geht, Personen vorzustellen.
»Ich sehe, was du fühlst«
Erprobung und Interpretation non-verbaler Kommunikation anhand von Standbildern (Lisa Margarete Doerks)
- Abstract
Eigene Gefühle mit Hilfe von Gestik und Mimik darzustellen und bei Mitmenschen wahrzunehmen ist eine Grundvoraussetzung für ein gelingendes, soziales Miteinander. Diese Kodier- und Dekodierprozesse bei der Selbst- und Fremdwahrnehmung können in der vorgestellten Doppelstunde anhand der szenischen Interpretation von Texten erprobt werden. In Gruppen werden verschiedene Fallbeispiele auf ihre Gefühlsaussage interpretiert und Merkmalskärtchen zur Gestaltung von Standbildern erarbeitet, welche anschließend praktisch umgesetzt und präsentiert werden.
Schreiben(d) lernen
Ein Plädoyer für Textproduktion in allen Fächern (Gerd Bräuer)
- Abstract
Wie kann das Schreiben als Schlüsselkompetenz zum Anliegen aller Fächer gemacht werden und mit welcher Begründung? »Schreiben(d) lernen« gibt darauf eine doppelte Antwort: zum Ersten optimiert Schreiben den Wissenserwerb im Fach; zum Zweiten kommt es durch sinnvoll inszeniertes Schreiben im Fach zur Weiterentwicklung von Schreibfähigkeit. Anhand der Grundmethode des »Textrecyclings« werden diese zwei Zielaspekte genauer dar-gestellt. Dabei wird deutlich werden, dass sich die Doppelfunktion von »schreiben(d) lernen« für die Schüler/innen erst dann entfaltet, wenn sie in authentische Aufgabenarrangements eingebettet wird. Exemplarisch wird ein solches Aufgabenarrangement vorgestellt.
Präpositionen
Klein, dominant, präzise (Heinz Risel)
- Abstract
Gegenüber Nomen, Verben und Adjektiven führen »grammatische« Wortarten wie die Präpositionen im Deutschunterricht eher ein Schattendasein. Doch gerade in der Sekundarstufe lohnt sich ein Blick auf diese Wortart schon deshalb, weil Lernende komplexere Sätze schreiben. Und diese kommen nicht ohne präpositionale Wortgruppen aus. Außerdem ist die Iden-tifizierung konkreter Präpositionen eine »berechenbare« Angelegenheit.
Mehr oder weniger: Numeruskongruenz bei mehrteiligem Subjekt
Zweifelsfälle der deutschen Grammatik (Teil 2) (Klaus Mackowiak)
- Abstract
Ob es sich beim Subjekt um mehr oder weniger handelt, das drückt sich in der Regel im finiten Verb des entsprechenden Satzes aus. Handelt es sich um ein Subjekt im Singular, steht auch das finite Verb im Singular. Handelt es sich um ein Subjekt im Plural, steht auch das Verb im Plural. So weit, so gut. Nicht so gut, d. h. nicht so klar, sieht es dagegen aus bei mehrteiligen Subjekten, die aus singularischen Elementen bestehen. Einige der vielen Problemfälle werden hier vorgestellt.
Konjunktionen
Aussagen verbinden – Leser unterstützen (Heinz Risel)
- Abstract
Was über Präpositionen zu sagen ist (s. S. 22), trifft auch auf die Bindewörter, die Konjunktionen, zu: Sie stehen nicht im Rampenlicht des Deutschunterrichts. Oft werden sie nur als Komma-Signal genutzt. Dagegen zeigt der Beitrag die lesersteuernde und die textverknüpfende Leistung der Wortart auf und gibt damit auch konkrete Schreibhilfen an die Hand.
Eingewanderte Wörter
Teil 1: Lehn- und Fremdwörter (Wolfgang Klenck)
- Abstract
Die Schülerinnen und Schüler lernen die Begriffe Fremd- und Lehnwörter kennen und ordnen vorgegebenes Wortmaterial den jeweiligen Usprungssprachen zu.
Von Kindern und Ratten
Erschließung der Grimmschen Sage »Die Kinder zu Hameln« mithilfe eines Comics (Florian Brandl)
- Abstract
Die Stundensequenz zu »Die Kinder zu Hameln«, eine der bekanntesten deutschen Sagen von den Brüdern Grimm, legt den Fokus auf eine intensive inhaltliche Erschließung. Anhand eines Kurzcomics, den die Schülerinnen und Schüler vervollständigen müssen, und der eigenständigen Erstellung eines Soziogramms werden wesentliche Kennzeichen des Textes erarbeitet. Grundsätzlich ist das hier angebotene Material geeignet, um das Unterrichtsvorhaben auch mit dem Active Board durchzuführen.
Die literarische Zeitung
Ein Projekt (nicht nur) zu Kleist: Das Werk eines Autors journalistisch erschließen (Tilman v. Brand, Florian Brandl)
- Abstract
Im Rahmen eines Projekts greifen die Schülerinnen und Schüler auf das Gesamtwerk eines Autors (hier: Heinrich von Kleist) zu, sichten, beurteilen dieses und verfassen zu einzelnen Werken journalistische Texte, die zu einer Zeitung zusammengetragen werden. Die literarischen Vorgaben werden dabei nicht nur inhaltlich erschlossen, sondern auch kommentiert und in ihren Entstehungskontext eingeordnet. Durch die Simulation von Redaktionskonferenzen sind verschiedene Reflexionsstufen eingebaut.
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