Inhaltsverzeichnis
Neue Medien im Klassenzimmer
Wohin geht die Bildungsreise? (Jürgen Schlieszeit)
- Abstract
Welche Chancen bieten interaktive Medien und wie verändern sie unseren Unterricht?Lehrer, Bildungsbeauftragte und Finanzverantwortliche diskutieren über Sinn und Unsinn u. a. von Tablets, iPads, E-Books, digitalen Schulbüchern, cloudbasierter Software und natürlich über den Einsatz des interaktiven Whiteboards. Diese Medien und Technologien halten Einzug in die Klassenzimmer. Doch wie können diese Medien gewinnbringend für Schüler und Lehrer eingesetzt werden?
Den Flächeninhalt des Dreiecks mit GeoGebra erkunden
(Andreas Bauer)
- Abstract
Dynamische Geometriesysteme bringen Bewegung in die Geometrie und helfen Schülern, selbst zeichnerisch aktiv zu werden – auch ohne Papier und Bleistift. Im Beitrag wird gezeigt wie Schüler mithilfe des frei erhältlichen dynamischen Geometriesystems GeoGebra interaktiv und anschaulich Eigenschaften und Formeln des Flächeninhalts eines Dreiecks erkunden können. Durch das konkrete Vollziehen von Handlungen am Dreieck wie dem Drehen, Verformen und Verschieben bringt die Software geistige Operationen auf den Bildschirm und bietet eine kognitive Entlastung für Schüler.
Das iPad – ideal für die Erstellung von Trickfilmen
(Yasmin Hrusch, Martina Kraus)
- Abstract
Sie würden gerne aktiv mit Medien arbeiten? Sie sind es aber leid, Fotokamera, Videokamera, CD-Spieler, Laptop etc. mit sich herumzutragen? Mit dem iPad II gehört dieses Szenario der Vergangenheit an. Mit dem iPad II und der App „iMotion HD“ lassen sich in kurzer Zeit Trickfilme erstellen. Mithilfe der Vorlage zum Daumenkino kann in das Thema „Trickfilm“ eingeführt werden (Abb. 3/M 1). Über die Praxisaufgaben zum Lege- und Personentrick können die Schüler in die konkrete Trickfilmarbeit einsteigen und schnell selbstständig arbeiten (M 2, M 3). Da man in kurzer Zeit ansprechende Ergebnisse erzielen kann, geht eine hohe Motivation von den iPads aus.
Bloggen lernen
(Stefan Dassler)
- Abstract
Weblogs sind Online-Tagebücher im Internet, die für schulische Zwecke und alle Fächer genutzt werden können. Beim Bloggen geht es um das Führen eines Online-Tagebuchs.Gruppentechniken für das kooperative Lernen bei der Erstellung von Schüler-Blog-Artikeln sind beispielsweise Methode 66, Didaktische Weiche, Aquarium, Kugellager, Partnerinterview und Partnerabfrage, Reporter-Spiel, Netzwerkmethode und Strukturlegetechnik.
Schülercoaching
(Andreas Pauldrach)
- Abstract
„Den jungen Menschen die Tür aufmachen und ihnen zeigen, welche Kapelle da draußen spielt.“ (K.-H. Weigelt) Schülercoaching bezeichnet hier eine ehrenamt-liche Tätigkeit, die sich der Unterstützung von -Heranwachsenden widmet, die ohne externe Hilfe wahrscheinlich keinen ‚ordentlichen‘ Schulabschluss, damit auch kaum einen Ausbildungsplatz und somit auch keinen halbwegs ‚normalen‘ Start ins Erwachsenenleben schaffen würden.
Der Schülercoach – Perspektiven
Die Stiftung (Andreas Pauldrach)
- Abstract
Im April 2008 gründete Peter Held die Stiftung „Der Schülercoach – Wegbegleiter für Kinder und Jugendliche“ als nicht rechtsfähige, gemeinnützige Stiftung.
Leselernhelfer – ein Projekt macht Schule
(Irina Claren)
- Abstract
Lesekompetenz zählt zu den Schlüsselqualifikationen in einer Informationsgesellschaft. Wie durch ein Projekt die Lese- und Sprachkompetenz der Kinder individuell gefördert werden kann, beschreibt dieser Beitrag. Im Beitrag wird ein Projekt zur individuellen Förderung der Lese- und Sprachkompetenz von Schülern beschrieben. Speziell geschulte Leselernhelfer unterstützen und begleiten, in Absprache mit dem Lehrer, den Leselernprozess und helfen bei Leseproblemen, regen aber auch zu eigenem Lesen an und vermitteln Freude am Lesen.
Homonyme oder Teekessel-Wörter
(Horst Stephan)
- Abstract
Mit dem alten und fast vergessenen „Teekessel-Spiel“ kann man gleichlautende Wörter mit unterschiedlicher Bedeutung üben.Gleichlautende Wörter (Nomen, Adjektive, Verben) mit unterschiedlicher Bedeutung nennt man Homonyme. Ihr Gebrauch fördert Lese- und Schreibkompetenz, hält zu reflexivem Sprachhandeln an und erweitert den Wortschatz. Beispiele dafür werden im folgenden Beitrag gegeben.
Diagramme erarbeiten
Spielsituation als Grundlage (Jürgen Roth)
- Abstract
Diagramme sind wesentliche Werkzeuge der Mathematik zum Erfassen, Verarbeiten und Interpretieren von Daten, die im Alltag ständig vorkommen. Aus der einfachen Frage nach dem Gewinner eines Gedächtnisspiels wird hier durch schrittweise Abstraktion ein Säulen- bzw. ein Balkendiagramm entwickelt. Durch den direkten Bezug zur vertrauten Spielsituation erfassen die Schüler wesentliche Merkmale der entsprechenden Diagrammart.
Spielen – die ganze Nacht!
(Mathias Menz)
- Abstract
Wann darf man schon im ganzen Schulhaus „Verstecken“ spielen – und das auch noch im Dunkeln? In einer Spielenacht wird nicht nur das Spiel zum Thema, sondern der Lernort Schule als Lebensort erfahrbar. Lesenächte an Schulen sind bei vielen Schülern und Lehrern bekannt und beliebt und so stellt sich die Frage, warum nicht mal die Lieblingsbeschäftigung der Kinder explizit zum Thema zu machen und Spielen aus den Pausen heraus in den Unterricht und in eine Schulübernachtung zu verlagern?
Grundwasser = Trinkwasser?
Filtrationsversuche in Gruppen (Annina Haunert)
- Abstract
Die Schüler lernen das Prinzip der natürlichen Filtration von Wasser durch verschiedene Bodenschichten kennen. Die Schüler führen Filtrationsversuche mit Regenwasser und Brauchwasser durch, um wichtige Aspekte der Trinkwasserversorgung und Abwasserreinigung kennenzulernen und damit ihr Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser zu erweitern. Gleichzeitig sollen wesentliche soziale Kompetenzen für die Arbeit in Kleingruppen eingeübt und gefestigt werden.
Musik fachfremd unterrichten?
Kurze Hinweise, wie es funktionieren kann (Werner Freitag)
- Abstract
Musikunterricht in der Grundschule weist trotz vieler Sonntagsreden seitens der Politik nach wie vor gravierende Mängel auf. Es fehlen Fachräume und Unterrichtsmaterialien, und kaum eine Schule kann eine ausgebildete Lehrerin vorweisen. So kommen immer mehr Kolleginnen und Kollegen in die für sie oft verhängnisvolle Lage, Musik fachfremd unterrichten zu müssen. Aber geht denn das überhaupt? Meine langjährigen bundesweiten Erfahrungen in der Musikfortbildung gerade mit nicht in Musik ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern zeigen mir, dass es funktionieren kann.
Hallo!
Ein Begrüßungskanon für viele Anlässe (Helmut Maschke)
- Abstract
Dieser Kanon eignet sich wegen seiner Kürze nicht nur für das Singen im Klassenverband, sondern vor allen Dingen auch als Begrüßungslied für Elternabende, Sommerfeste oder ähnliche Veranstaltungen. Aus diesem Grund wird im Folgenden die Vorgehensweise in einer Situation aufgezeigt, wie sie sich z. B. auch beim so genannten »Offenen Singen« darstellt.
Kann ein Elefant tanzen?
Hören, Tanzen und Klassenmusizieren nach Saint-Saëns' "Karneval der Tiere" (Ortrud Wingbermühle)
- Abstract
Die eingängige Melodie regt zum Nachspielen und Mitsingen an und der Rhythmus fordert die Bewegung geradezu heraus. Die Kinder sind sofort bereit, das ausgewählte Tier nachzuahmen. Da ich das Stück in Motivezerlegt habe, erkennen sie leicht den Bauplan des Stückes und jeder kann sich, seinem Können entsprechend, ein Motiv oder mehrere und ein Instrument auswählen, oder er gesellt sich zur Tanzgruppe. Es entsteht kein Leerlauf, jederkann zu jedem Zeitpunkt mitmachen.
Zirkuslied
Wir singen über unser Zirkuserlebnis (Helmut Maschke)
- Abstract
In der Klasse erzählen alle Kinder von ihren Erfahrungen und Erlebnissen mit dem Zirkus. Zum Einstieg in das Gespräch dient ein Bild oder ein passendes Gedicht. Dann singt der Lehrer das Lied vor oder lässt den Tonträger abspielen.
Auftanken und Abspannen
Rhythmisch-musikalische Tankstelle (Birgitta Stummer)
- Abstract
Kinder sind wissbegierig und lernfreudig. Nach langen Konzentrationsphasen brauchen sie aber oft Abwechslung – eine Pause! Hier geht es darum, Kinder in dieser Zeit optimal mit rhythmisch-musikalischen Angeboten zu unterstützen und Wahrnehmungskanäle zu sensibilisieren, damit die Aufnahmebereitschaft wieder gegeben ist.
Die verzauberte Küche
Rhythmik und Notenlehre mit Spaß (Ulrike Richter)
- Abstract
Die Dinge in unserer Umwelt werden von uns häufig nur noch als Selbstverständlichkeit betrachtet und manches Mal gar nicht mehr wahrgenommen. Mithilfe dieser Unterrichtsmaterialien sollen Kinder angeregt werden, ihre Umgebung nicht nur passiv hinzunehmen, sondern aktiv und ganz bewusst wahrzunehmen und weniger offenkundige Eigenschaften von Gegenständen phantasievoll zu erkunden. Gewöhnliche Alltagsgegenstände aus der Küche verwandeln sich so in Musikinstrumente. Neben der Wahrnehmungsschulung werden gleichzeitig Elemente aus Rhythmik und Notenlehre eingebunden.
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