Mathematische Detektive untersuchen Kunstwerke

Was steckt in Werken der Konkreten Kunst?
Fördermagazin 2/2011
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Die Verbindungen zwischen künstlerischem Schaffen und Mathematik reichen weit zurück in die Antike. Seien es spezielle Längenverhältnisse in der Architektur der alten Ägypter und Griechen, die strengen Konstruktionslinien bei Altmeistern wie Dürer oder die Reduktion der Natur auf geometrische Grundformen bei Cézanne – überall lassen sich mathematische Anknüpfungspunkte finden. War damals die Mathematik i. d. R. äußeres Hilfsmittel, so schreibt ihr die neuere Kunst als innere Logik der Werke eine neue, wichtigere Rolle zu: Konkret-Konstruktive Kunst stellt häufig mathematische Zusammenhänge kreativ dar. Die zugrunde liegende Theorie fordert, dass der Betrachter dieser Kunstwerke die logischen Zusammenhänge im Bild finden und nachvollziehen können muss, wodurch die Bilder zu idealen Ausgangspunkten für die Spuren-suche „mathematischer Detektive“ werden.

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