Inhaltsverzeichnis
Lernmotivation und Lernmotive
(Manfred Bönsch)
- Abstract
Jede Lehrkraft weiß, dass das Anregen und Motivieren zum Lernen schwierig ist. Die Fülle der Fächer, der Umfang der Anforderungen, der nicht immer interessante Unterricht bringen Schülerinnen und Schüler öfter und im Lauf der Schuljahre immer häufiger zu der Auffassung, dass Lernen keinen Spaß macht und Schule öde ist. Dabei könnte Lernen eine der schönsten Aktivitäten überhaupt sein: Man lernt etwas Neues, man kann seiner Neugierde frönen, man kann etwas und weiß etwas! Ein zentrales Problem ist auch, dass häufig der Sinn vermeintlich oder tatsächlich fehlt. Und wenn man keinen Sinn für Anstrengungen sieht, fehlt eine entscheidende Voraussetzung für erfolgreiches Lernen.
Brief an den kleinen Tiger
Förderung der Verstehensfähigkeit (Alexia Kolokythas)
- Abstract
Grundsätzlich dient das Verstehen eines Textes und die Aneignung von reflektierbaren Erschließungsverfahren, ebenso wie die Sensibilisierung der Wahrnehmungsfähigkeit und die Entwicklung der inneren Vorstellungskraft dem Aufbau der Lesemotivation und dem Erhalt lebenslanger Lesebereitschaft. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Herstellung eines engen, intensiven Kontaktes mit Text durch handelndes Reagieren auf ihn und durch produktives Agieren mit ihm kennenlernen.
Die geheimnisvolle Tür
Kreatives Schreiben am Beispiel einer Kurzgeschichte (Timm Albers)
- Abstract
Innerhalb der Deutschdidaktik werden Schreibansätze, die davon ausgehen, dass Schreiben ein sprachlich-kreativer Prozess ist, als Kreatives Schreiben bezeichnet. Diese produktorientierten Ansätze stehen im Gegensatz zum klassischen Aufsatz- und Diktatunterricht, der die Vermittlung der wichtigsten schriftlichen Darstellungsformen als regelgerechtes Schreiben in den Vordergrund stellt. In der vorliegenden Unterrichtsplanung sollen die Schülerinnen und Schüler ihre durch die Bildimpulse entstandenen Assoziationen und Ideen ordnen und Reizwörter für die inhaltliche Ausgestaltung einer eigenen Kurzgeschichte nutzen.
»Beim Wort genommen«
Über bildnerische Sprachbetrachtung (Wolfgang Wertenbroch)
- Abstract
Sprache kann gesprochen, gehört, geschrieben und gezeichnet werden. Nicht Sprache an sich, aber das im Alltag Gesprochene. In diesem Beitrag wird an Beispielen gezeigt, wie alltäglich Gesprochenes bildhaft dargestellt und in Zeichnungen umgesetzt werden kann.
Rechnen mit »Prinzessin Plus«
Vielfältige Erfahrungen mit Addition im Zahlenraum 5 (Kristine Schmitt-Dietrich)
- Abstract
In den ersten Schulmonaten findet die Lehrkraft im Mathematikunterricht ein differenziertes Bild vor. Schülerinnen und Schüler verfügen über Zahlenkenntnisse und interessieren sich für Zahlen, bei anderen fehlen die Kenntnisse. Die Sechsjährigen sollen an Rechenoperationen, wie Addieren und Subtrahieren, herangeführt werden. Meist gibt es jedoch einen erheblichen Förderbedarf bei Mengen und Zahlen. Vielfältige einfache Übungen zum Addieren im Zahlenraum bis 5 stehen deshalb im Mittelpunkt dieser Einheit.
Schriftliches Teilen
– im Zahlenraum bis zur Million (Heinz-Lothar Worm)
- Abstract
Das schriftliche Teilen bereitet den Schülerinnen und Schülern der Förderschule wohl die meisten Schwierigkeiten innerhalb der Grundrechenarten. Der Beitrag schließt sich an Teil 1 an (Fördermagazin 11/2007) und bietet für den Zahlenraum der Million weitere Arbeitsblätter zur Mechanisierung der schriftlichen Division.
Fliegenpilz als (Wind-)Laterne
(Karl Christian Blottendorf)
- Abstract
In diesem Beitrag geht es darum, Schülerinnen und Schülern mit Defiziten in den kognitiven Bereichen durch handelndes Arbeiten Erfolgserlebnisse zu vermitteln. Im Mittelpunkt steht eine Werkarbeit, die neben der Ausbildung handwerklicher Basisfertigkeiten den Kindern viel Freude bereiten will.
Die Füße sind nicht nur zum Gehen da!
Förderung der Fußbeweglichkeit (Klaus Balster)
- Abstract
Unsere Füße sind wichtige Informationsträger, durch die wir die Welt erleben. Sie bilden nicht nur die Basis für die Fortbewegung, sondern sie sind auch für eine aufmerksamkeitsunterstützende Lern- und Arbeitshaltung verantwortlich, weil sie wichtige Grundlagen einer jeden Sitzhaltung sind. Besonders die Regulation des »aufmerksamkeitsförderlichen Sitzens« erlaubt einen sicheren Be- und Entlastungssitzwechsel bzw. alternatives Sitzen. Dies setzt voraus, dass die Füße umfänglich beweglich sind und die Beine über ausreichend Kraft verfügen. Jede »Fußübung« ist zugleich haltungsaufbauend und fördert das Selbstbewusstsein.
Schön verwackelt
Lomografie – ein Mittel der experimentellen Digitalfotografie (Domenique Lindner)
- Abstract
Lomo-Bilder zeichnen sich durch ungewöhnliche Perspektiven und lange Belichtungszeiten aus, wodurch häufig bunte und verwackelte Bilder entstehen, die eine neue und ganz andere Sicht auf die lomografierten Gegenstände ermöglichen.
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