Inhaltsverzeichnis
Vom Sprechen zur Schrift
Förderdiagnostische Beobachtungsaufgaben (Iris Füssenich)
- Abstract
Im Unterschied zur mündlichen Sprache ist der Schrifterwerb in der Regel an schulische Unterweisung gebunden. Aus diesem Grund können Schwierigkeiten sowohl durch Lernende als auch durch Lehrende verursacht werden. Wenn Kinder in die Schule kommen, befinden sie sich auf unterschiedlichen Stufen des (Schrift-)Spracherwerbs. Oft wird übersehen, dass Kinder häufig aufgrund ihres sprachlich-kognitiven Entwicklungsstandes den Anforderungen des Unterrichts nicht folgen können. Eine möglichst optimale Passung zwischen Lehren und Lernen setzt eine genaue Diagnose der Lehr- und Lernprozesse voraus (Schwartz o. J.), aus der sich Konsequenzen für den Unterricht ergeben. Lese- und Schreibschwierigkeiten entstehen meist in den ersten beiden Schuljahren. Deshalb ist für die Prävention von Analphabetismus der Übergang vom Elementar- zum Primarbereich entscheidend. Der Anfangsunterricht muss die kommunikative Funktion von (Schrift-) Sprache erfahrbar machen und sich den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen anpassen.
Den Schriftspracherwerb im Spiel fördern
(Matthias Menz)
- Abstract
Kinder werden bereits im Kindergarten mit der Schriftsprache konfrontiert. Sie sehen Symbole und Schriftzeichen, beobachten Erwachsene und ältere Kinder beim Schreiben und Lesen und unter¬nehmen selbst erste Lese- und Schreibversuche. Kinder gehen dabei kreativ mit der (Schrift-)Sprache um. Die Regeln, die der Schriftsprache der Erwachsenen zugrunde liegen, spielen für sie zunächst keine Rolle. Entscheidend für die pädagogische Arbeit ist, dass die jungen Lerner sich für Schrift interessieren und erste Hypothesen bilden, weshalb Erwachsene Schrift benutzen.
Förderung durch Fehleranalyse
(Stefan Leuk, Joachim Schäfer)
- Abstract
Damit Schülerinnen und Schüler mit Schwierigkeiten im Schriftspracherwerb gezielt gefördert werden können, ist es wichtig, die Lernvoraussetzungen und den Lernstand zu erfassen, wie es auch Füssenich im Basisartikel dieses Heftes beschreibt. Neben den dort genannten Verfahren können auch Schülertexte als ein Lernfenster betrachtet werden. Mithilfe dieser Produkte können anhand von Kriterien, die sich am Sprachsystem sowie am typischen Verlauf des Schriftspracherwerbs orientieren, Fertigkeiten und Abweichungen beschrieben werden, die als Grundlage für weitere Fördermaßnahmen dienen.
Magische Quadrate
(Franz Haselmann)
- Abstract
Kommunikation ist das übergeordnete Ziel des modernen Fremdsprachenunterrichts. Der erste Schritt zur Mitgestaltung gelungener Kommunikation ist der aktive Sprachgebrauch. Die Fähigkeit, die Fremdsprache zu sprechen, kann sich nur dann einstellen, wenn den Schülerinnen und Schülern ein elementarer Bestand sprachlicher Mittel geläufig ist. Dies ist erreichbar, wenn sie im Unterricht Gelegenheit haben, Gelerntes auszuprobieren und mit Sprache zu experimentieren. Sprechen ist somit zugleich Ziel und Mittel fremdsprachlichen Lernens.
Die erste Weltumsegelung
Die Entdeckung der Magellanstraße (Eberhard Reich)
- Abstract
Durch unterschiedliche Arbeitsformen und Arbeitsmaterialien werden vielfältige Zugangsweisen zu diesem Thema eröffnet. Die methodische Vielfalt kommt den individuellen Lernvoraussetzungen der Schüler entgegen. Die Grobstruktur der Unterrichtseinheit und die Materialien lassen sich leicht an die jeweils konkreten Bedingungen in unterschiedlichen Klassen anpassen.
Ein Hauch von Karibik – Musizieren mit Steeldrums
Ein Projekt zur Förderung der Konzentration (Herma Friedrich)
- Abstract
Steeldrums oder Steelpans, die zu den Metallinstrumenten zählen, gehören zu den immer bekannter und beliebter werdenden Instrumenten aus dem Herkunftsbereich der Karibik. Sie sind hervorragend im Klassenverband zur Liedbegleitung einsetzbar und motivieren Kinder aller Altersstufen zum eigenen Musizieren.
Was geht im Körper vor?
Förderung von Bewegungsempfindungen (Klaus Balster)
- Abstract
Kinästhetische Fähigkeiten (Bewegungsempfindungen) sind die Voraussetzungen, um zu wissen, was im eigenen Körper vor sich geht. Diese Kenntnis der Eigenwahrnehmung ohne visuelle Kontrolle von Gelenkstellungen und Muskelspannungen bietet erst außerleibliche Möglichkeiten wie raum-zeitliche Körpererfahrungen, z. B. Körperpositionen, Geschwindigkeiten und Beschleunigungen wahrzunehmen und zu nutzen.
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