Inhaltsverzeichnis
Außerschulische Lernorte
(Dagmar-Beatrice Gaedtke-Eckardt)
- Abstract
Das Lernen an außerschulischen Lernorten ist eine Antwort auf die Defizite, die Kindheit heute aus¬zumachen scheinen: kaum Primärerfahrungen, mangelnde Handlungskompetenzen. Das Lernen an außerschulischen Lernorten stellt eine ausgezeichnete Möglichkeit dar, auf neue Erkenntnisse der Lehr-Lern-Forschung zu reagieren, die die fehlende Berücksichtigung der Situationsgebundenheit von Lernen und Wissen kritisiert: Außerschulische Lernorte erlauben ein Lernen im Kontext. Sind die Besuche gut vorbereitet und führen in die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler, so helfen sie bei der Bewältigung von Alltagsproblemen.
Sternstunden im Museum
Das besondere Potenzial der Museen – für alle Schüler (Dagmar-Beatrice Gaedtke-Eckardt)
- Abstract
Dem viel beschriebenen Realitätsverlust heutiger Kindheit kann durch die Begegnung mit realen Gegenständen entgegen gewirkt werden. Gerade im »Medienzeitalter« ist es gut, einen Ort zu haben, an dem die Dingwelt begreifbar wird. Doch, muss es gerade ein Museum sein? In jedem Geschäft, in jedem Kaufhaus ließe sich die Dingwelt ebenso erfahren, so z. B. könnte der Einwand lauten. Sicher¬lich haben für viele, die die »Konsumtempel« besuchen, auch die dort präsentierten Waren eine Aura; eine Aura, die zum Kauf verleitet, doch die Aura im Museum ist damit nicht vergleichbar.
»Raus mit der Sprache!«
Sprachförderung in informellen Bildungskontexten (Jörg Mußmann)
- Abstract
Spracherwerb ist in übergeordnete und situierte Bildungs- und Sozialisationsprozesse eingebettet. Informelle Lern- und Bildungskontexte wie das Museum bieten vielfältige sprachliche Lernchancen, die für die Förderung des Spracherwerbs unter erschwerten Bedingungen genutzt werden können.
Vorlesewettbewerb
(Ulla Waldeier-Frein)
- Abstract
Als an unserer Schule – Förderschwerpunkt geistige Entwicklung – 2006 eine Einladung zum Lesewettbewerb für die sechsten Klassen eintraf, war schnell klar, dass die lesenden Schülerinnen und Schüler gar nicht teilnehmen können. Die Teilnahmebedingungen waren für sie nicht zu schaffen, nicht zuletzt am ungeübten Vorlesen wären nicht wenige der besten Leserinnen und Leser gescheitert. Eine Idee für eine eigenständige Veranstaltung entstand.
Vorbereitung des Betriebspraktikums
Das Vorstellungsgespräch (Birgit Müller)
- Abstract
Diese Reihe ist ein Teil der Berufsvorbereitung, die fächerübergreifend sowohl in Deutsch und Gesellschaftslehre als auch in Arbeitslehre durchgeführt wird. Parallel zu dieser Reihe werden die Schülerinnen und Schüler in dem Bereich Textproduktion gefördert, indem sie das Führen einer Praktikumsmappe lernen.
Ben und Anna stellen sich vor
Erweiterung der Lese- und Schreibkompetenz (Chiara Ecker)
- Abstract
Der Erwerb der Kulturtechniken, die Sensibilisierung für die Bedeutsamkeit von Schrift und der hohe Stellenwert des sinnverstehenden Lesens sind im Hinblick auf die Selbstverwirklichung in sozialer Integration unabdingbar.
The very hungry caterpillar
Inhalt einer Geschichte verfolgen und wiedergeben (Sina Hochmann)
- Abstract
Diese Stunde lässt sich anhand des Kerncurriculums den Bereichen Kommunikative Fertigkeiten und Verfügung über sprachliche Mittel zuordnen. Im Bereich Hörverstehen wird das Sinnverstehen genauer betrachtet. Im Bereich der mündlichen Interaktion zielt der Inhalt der Stunde auf die Wiederholung des Gesprochenen ab, so dass die Schülerinnen und Schüler einfache Feststellungen treffen und auf solche reagieren können.
Mathe-Magier
Konzentriertes Arbeiten mit dem Magischen Quadrat (Wolfgang Wertenbroch)
- Abstract
Ohne Üben geht es nicht, das müssen Schülerinnen und Schüler täglich erfahren. Während die Einführung in ein neues Thema noch das Interesse weckt, gilt dies für die Phasen des Übens nicht immer. Am Ende dieser »lästigen Bemühungen« gibt es nur ein Falsch oder ein Richtig, mehr nicht. Beim Üben mit dem Magischen Quadrat ist das anders. Hier besteht das Übungsergebnis vielmehr in einem »zutreffend«, wobei die gesuchte Zahl aus den Ergebnissen der Addition der Zahlenreihen im Magischen Quadrat hervorgeht. Die Schülerinnen und Schüler können ihre Ergebnisse sofort überprüfen, da alle Ergebnisse übereinstimmen müssen. Franz Haselmann stellte seine Ideen in Heft 6/09 vor.
Wasser hat eine Haut oder: Oberflächenspannung
(Horst Stephan)
- Abstract
Das Thema »Oberflächenspannung« wird im Lernbereich »Luft und Wasser« kaum beachtet. Trotzdem bietet es den Schülerinnen und Schülern die Chance, einfache und interessante Experimente selbstständig durchzuführen. Beobachtungen erlauben Modellvorstellungen, die die Anziehungskraft zwischen den Wassermolekülen veranschaulichen. Beides ist Ziel der vorliegenden Unterrichtseinheit.
Heute spielen wir mit Bierdeckeln
Wahrnehmung und Bewegung schulen (Indra Hornschuh)
- Abstract
Der Umgang mit Material fördert sensomotorische Entwicklung, Körpererfahrungen, Handlungs- und Planungsfähigkeit, Sachkompetenz und Kreativität und bietet Raum für soziale Erfahrungen. Die Kompetenzen sind wichtig für alle Lebensbereiche des menschlichen Handelns. Die Schülerinnen und Schüler sollen erfahren, dass sie Alltagsmaterialien auch zum Spielen in ihrer Freizeit nutzen können.
Wolfgang Amadeus Mozart
Komponistenwerkstatt (Ines Bäurich)
- Abstract
Wolfgang Amadeus Mozart, das Wunderkind der Musik, bietet einen guten Ansatzpunkt, um den Schülerinnen und Schülern die Musikkultur der Vergangenheit nahe zu bringen und gleichzeitig einen Einblick in das Leben eines Komponisten zu vermitteln. Einen aktuellen Bezug liefert das Thema, egal ob Mozartfestspiele oder Mozartfestwochen, fast immer. In der Begegnung mit der Musik wird an der Entwicklung der Rezeptionsfähigkeit gearbeitet und dies mit Informationen zum Leben des Komponisten unterlegt.
Malen auf Leinwand
Strukturiert und unstrukturiert (Brigitte Bruckner-Heimbach, Edith Nachbagauer)
- Abstract
Unter dem Motto »Durch Fehler wird man klug, d`rum ist einer nicht genug!« werden zunächst stark strukturierte Bilder auf speziellen Leinwänden hergestellt und danach bewusst in ihrer Struktur gestört. Durch das Erzählen von Lebensweisheiten und Metaphern werden neue Perspektiven gefunden, um die »gestörten« und »fehlerhaften« Bilder wieder in Einklang mit der eigenen Überzeugung und Einstellung zu bringen.
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