Inhaltsverzeichnis
Leseförderung in der Sekundarschule
(Renate Valtin)
- Abstract
PISA und IGLU haben unser Verständnis vom Lesen und von Leseförderung verändert. Lesen wird nicht mehr nur im Sinne von Lesefertigkeit (Lesegenauigkeit, Lesegeschwindigkeit) und Sinnentnahme aus Texten verstanden, sondern als aktive Auseinandersetzung des Lesenden mit den Informationen aus literarischen Texten und Gebrauchstexten.
Flüssiger lesen mit den Lautlese-Tandems
(Andreas Gold, Carola Rieckmann)
- Abstract
Lehrerinnen und Lehrer erfahren in ihrem Berufsalltag immer wieder, dass viele ihrer Schülerinnen und Schüler auch in der Sekundarstufe noch nicht in der Lage sind, einfachste Texte zu verstehen. Die PISA-Erhebungen haben gezeigt, dass etwa ein Viertel der 15-Jährigen Aufgaben der Kompetenzstufe II, die als Mindeststandard für den Deutschunterricht gilt, nicht bewältigen können. Ein Lernen aus Texten ist unter solchen Voraussetzungen kaum möglich. Wer sich beim Lesen nur langsam und mit erheblicher Mühe Wort für Wort durch einen Text kämpft, hat keine Ressourcen verfügbar, um sich etwa den globalen Textzusammenhang zu erschließen oder gar unter Bezug auf das eigene Vorwissen das Gelesene zu reflektieren und zu bewerten.
Lesedetektive
Strategieorientierte Leseförderung für Leseschwache (Andreas Gold, Katja Rühl)
- Abstract
Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe lesen unterschiedlich gut. Während die meisten unverbundene Textinhalte sinnvoll miteinander kombinieren und angemessene Schlussfolgerungen ziehen können, kommt etwa ein Viertel der Jugendlichen nicht über ein basales Leseverständnis hinaus.
Orientierung im 100er Raum
Sicherung der Besonderheiten des Hunderterfeldes (Juliane Kögel)
- Abstract
Bereits bei Schuleintritt verfügen Schüler schon über große Kompetenz im Bereich der Zahlen. Viele können schon große Zahlen lesen oder auch schreiben. Oftmals fehlt ihnen das Mengenverständnis, das für die Bildung der Zahlen und das Verständnis der Dezimalschreibweise von großer Bedeutung ist. Im Zahlenraum bis 100 bekommen Schüler die Möglichkeit, die Systematik in unserem Stellenwertsystem zu verstehen.
Faszination Schnecke – ein kleines Tier kommt groß raus
Wie findet sich die Schnecke in ihrem Lebensraum zurecht? (Gabriela Schilling)
- Abstract
Die Schnecke ist ein Tier, das den meisten von uns aus unserer unmittelbaren Lebenswirklichkeit bekannt ist. Fast jeder hat Schnecken schon bei einem Spaziergang am Wegesrand kriechen sehen oder im Garten gefunden. Doch kaum einer weiß Bescheid über dieses Tier. Der nachfolgende Beitrag beschreibt ein Sachunterrichtsprojekt, in dem sich die Schüler einer vierten Klasse intensiv mit diesem kleinen Lebewesen auseinandersetzen. Die Unterrichtseinheit »Wie findet sich die Schnecke in ihrem Lebensraum zurecht?« wird dabei ausführlich dargestellt.
Die rote Katze
(Heinz-Lothar Worm)
- Abstract
Häufig kann beobachtet werden, dass Schüler/innen begeistert werken und werkeln, wenn man ihnen Zeit und Gelegenheit dazu gibt. Sie wollen Material und Werkzeuge ausprobieren und damit experimentieren. Dabei stellt sich der Erwerb der Materialkenntnis, die Fähigkeit des Umgangs mit bestimmten Werkzeugen, aber auch das Erkennen und Einschätzen eigener Grenzen quasi zwangsläufig ein. Das Herstellen der Katze soll auch ein Schritt sein auf dem Weg, einen Gegenstand nur nach Anschauung, nicht nach vorgegebenem Plan nachzubauen und damit Eigeninitiative und Kreativität zu entwickeln.
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