Inhaltsverzeichnis
Lernschwache Rechner fördern
(Uta Häsel-Weide)
- Abstract
Das flexible Rechnen ist das zentrale Ziel bei der Förderung lernschwacher Kinder. Möglichkeiten der Umsetzung im Klassenverband und grundlegende mathematikdidaktische Prinzipien werden dargestellt.
Das Stellenwertsystem kennen und verstehen lernen
(Ursula Kobr)
- Abstract
Die Prinzipien der Zehnerbündelung und des Stellenwertes sind die Grundpfeiler des Zahlensystems. Das Verständnis für den Aufbau des Stellenwertsystems anzubahnen und zu vertiefen ist daher ein wesentliches Ziel des Mathematikunterrichts im Primarbereich und für das mathematische Weiterlernen von ausschlaggebender Bedeutung.
Schriftliche Division begreifen und anwenden
Umgang mit Fehlern (Juliane Kögel)
- Abstract
Obwohl wir mit dem Taschenrechner ein geeignetes Hilfsmittel besitzen, ist es wichtig, die schriftliche Division zu begreifen und sie anwenden zu können. Die Schüler gewinnen Sicherheit im kleinen Einmaleins und dessen Umkehrung und können so besser mit Zahlen und Stellenwerten umgehen. Überschlagendes und halbschriftliches Rechnen sowie kritisches Kontrollieren stellen hilfreiche Alltagskompetenzen dar.
Erweitern von Brüchen
Verstehen durch handlungsorientiertes Arbeiten grundlegen und fördern (Oliver Pojsl)
- Abstract
Bruchrechnen kann zu den komplexesten und abstraktesten mathematischen Operationen gezählt werden und stellt den Lernenden, vor allem den rechenschwachen Schüler, vor große Herausforderungen. Besonders bei den Grundoperationen wie dem Erweitern sollte eine Veranschaulichung und Handlungsorientierung erfolgen.
Coaching im Kontext Schule
(Bernhard Ruppert, Peter Uffelmann)
- Abstract
Im Beitrag wird ein Coachingkonzept vorgestellt, das sich an die besonderen Belange schulischer Wirklichkeit anpasst, das aber keinesfalls den Anspruch erhebt, die »Coaching-Wahrheit« zu sein. Als Suchende in einem unübersichtlichen Feld sollen die folgenden Überlegungen zur Diskussion gestellt werden.
Sprachlosen eine Stimme geben
(Gerhard Hornicek)
- Abstract
Nur selten Alltag, meist noch Utopie: Erster Schultag: Vor dem Klassenzimmer sammeln sich die Kinder. Darunter Lisa, ein Mädchen im Rollstuhl, hinten eine Laptoptasche, vorne ein komischer Kasten auf dem Rollstuhltisch. Verunsichert wandern die Blicke von dem behinderten Mädchen zur Lehrkraft. Endlich wagt ein Schüler zu fragen: »Was hat die denn?« »Frag sie doch selbst«, lautet die souveräne Antwort! Eine für das Alter des Mädchens etwas zu alt und ziemlich technisch klingende Stimme antwortet: »Bei meiner Geburt bekam ich nicht genügend Luft und bin deshalb behindert. Ich kann nicht selber sprechen und benutze deshalb einen Sprachcomputer. Gib mir etwas Zeit, dann kann ich dir auf alle Fragen antworten!« Da weicht langsam die anfängliche Beklemmung und zaghaft werden erste Fragen gestellt ...
Die Lokomotive im Meer
Kreatives Schreiben zu einem Bild von Anita Albus (Claudia Neumann)
- Abstract
Beim kreativen Schreiben geht es darum, durch gezielt eingesetzte Verfahren Imaginationskraft und Ausdrucksstärke zu entfalten. Das vorliegende Schreibarrangement, in dessen Mittelpunkt ein Bild steht, zielt darauf ab, Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise zum Schreiben anzuregen und ihre Ideen in Geschichten umsetzen zu lassen.
Förderung von Sprach- und Spielfähigkeit
Eine Spielstunde zum Thema Kaufen und Verkaufen (Mathias Menz)
- Abstract
Für Kinder in den ersten Schuljahren sollte das Spielen ein fester Bestandteil des schulischen Alltags sein. Denn das Spielen ist für die jungen Lerner wichtig und hat tiefen Ernst. In ihm werden Freundschaften geknüpft, Streit wird ausgetragen und Versöhnungen werden ermöglicht. Gerade für Schüler mit Schwierigkeiten im Bereich emotionales Verhalten ist das Spiel die geeignete Form, um Gefühle aufzuarbeiten. Insbesondere das Rollenspiel hat dabei einen hohen sprachlichen Anspruch. Damit es gelingen kann, bedarf es eines kommunikativen Austausches und der Mitteilung über den gemeinsamen Fokus: das Spielthema. Jedes Rollenspiel enthält dabei ein Spielscript, also eine Art Drehbuch. Dies wird in aller Regel sprachlich hergestellt. Zum Beispiel enthält das Kaufladenspiel eine eigene Pragmatik mit bestimmten Äußerungen wie »Guten Tag«, »Kann ich Ihnen helfen« und so weiter. Auch wenn die Zahl der Selbstbedienungsläden stetig zunimmt, sind diese diskursiven Äußerungen in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens anzutreffen: beim Friseur, beim Kiosk, beim Bäcker oder in der Tankstelle. Damit besteht ein unmittelbarer Lebensbezug der jungen Lerner, die sich in ihrem Alltag immer früher selbstständig zurechtfinden müssen.
Stimmtraining
Hat’s dir die Stimme verschlagen? (Vinzenz Specken)
- Abstract
Wer Sport macht, weiß es: Ohne Aufwärmen läuft nichts. Die noch kalten Muskeln müssen erst einmal gut durchblutet werden, damit der Körper eine gute Leistung bringen kann. Nicht anders verhält es sich mit dem Singen: Damit die Stimme gut klingt, das Singen Freude macht und nicht etwa unangenehm oder schmerzhaft wird, müssen mehrere Bereiche des Körpers aktiviert werden. Häufig denkt man beim Singen und Sprechen im Unterricht nicht an einen schonenden Umgang mit der Stimme. »Eine schöne Stimme ist halt eine besondere Gabe«, denken sich Lehrer und Schüler. Ist dann Gesang im Musikunterricht nicht fehl am Platz für alle »Unbegabten«?! Durch richtige Übungen ist Singen und Sprechen erlernbar. Gerade im Musikunterricht, aber auch als Unterrichtsprinzip kann der schonende Umgang mit der Stimme gelernt werden.
Emotion und Motivation wecken
(Klaus Balster)
- Abstract
Bei einer ganzheitlichen Wahrnehmungsförderung kann man auf keinen der körpernahen und -fernen Sinne verzichten. Auch wenn bei der praktischen Förderung meist immer nur ein Sinnessystem im Blick steht, so sind alle Systeme von Zeit zu Zeit akzentuierter zu sensibilisieren. Darum gehören zu einer ganzheitlichen Sinnesförderung immer auch Angebote für die Geruchs- und Geschmackssinnessysteme. Besonders diese wecken bzw. beeinflussen nachhaltig Emotionen und Motivationen.
Apfel Art – Art Apfel
Farbexperimente im Pop-Art-Stil nach Andy Warhol (Kristine Schmitt-Dietrich)
- Abstract
Freude am Malen, Spaß am eigenen Gestalten und die Entwicklung von Kreativität sind Inhalte eines Projekts, das sich mit dem Künstler Andy Warhol beschäftigt. Schon Kinder im Grundschulalter lassen sich von Bildbetrachtungen und dem Leben eines Künstlers zu eigenen künstlerischen Werken ermutigen. Auf der Grundlage von Bildbetrachtungen entstehen Collagen. Dem Förderbedarf der einzelnen Schüler wird auch jahrgangsübergreifend entsprochen, da sowohl soziales Handeln wie auch aktive Problemlösestrategien und vielfältige Wahrnehmungsübungen durchgeführt werden.
Emma gets a fright
Geschichte aus dem Booklet "Stories for spring"
Flowers for Mrs Dell
Geschichte aus dem Booklet "Stories for spring"
Nick the Easter Bunny
Geschichte aus dem Booklet "Stories for spring"
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