Inhaltsverzeichnis
Sprachförderung
Deutsch als Zweitsprache (André Grandl)
- Abstract
Ein großer Teil der Kinder, für die das Deutsche nicht die erste und einzige Sprache darstellt, erwirbt die Verkehrssprache Deutsch meist im Kindergarten oder in der Grundschule. Angebote für ältere Kinder und Jugendliche fehlen jedoch weitgehend noch immer. Grundlagen und Möglichkeiten zeigt der nachfolgende Artikel auf.
Gefühle zeigen
Wie geht es dir? (Sandra Duscher)
- Abstract
In der nachfolgend dargestellten Unterrichtseinheit sollen die Lernenden Gefühle äußern und lernen, diese situationsadäquat zu interpretieren. Dies dient neben der Verbesserung der individuellen Sprachkompetenz auch der Stärkung der Empathiefähigkeit und wirkt sich positiv auf die Gesamtpersönlichkeit aus.
Mein Lieblingstier
Erweiterung alltagssprachlicher Fähigkeiten (Ruth Dolenc-Petz)
- Abstract
Die Thematisierung sprachlicher Phänomene im Fach Deutsch als Zweitsprache sollte immer mit Inhalten verknüpft werden, die an die Interessen der Lernenden anknüpfen. Kinder haben meist eine große Affinität zu Tieren. Dies kann für eine individuelle Erweiterung der sprachlichen Fähigkeiten genutzt werden.
Einladung zur Geburtstagsparty
Förderung des dialogischen Sprechens (Markus Doser)
- Abstract
Der Unterricht in Deutsch als Zweitsprache setzt eine offene Unterrichtsgestaltung voraus, die von den Vorerfahrungen der Lernenden ausgeht, und stellt den Lernprozess in den Mittelpunkt. Besonders durch die Förderung des alltagsbezogenen, dialogischen Sprechens wird individuelles Sprachwachstum angeregt. Die Lernsituation ist dem Signalthema »Miteinander leben« zugeordnet, die Schüler erfahren hierdurch auch eine Wortschatzerweiterung zum lexikalischen Bereich »Feiern«.
Schlüsselkompetenzen erwerben (1)
Kooperatives und soziales Lernen (Margit Weidner)
- Abstract
Schüler können sich unter bestimmten Bedingungen wesentlich besser einbringen, zeigen weniger störendes Verhalten, sind aufmerksamer und insgesamt viel engagierter bei der Sache. Diese besonderen Bedingungen schaffen wir, indem wir Unterricht möglichst oft kooperativ stattfinden lassen. Das heißt: Unsere Schüler erarbeiten Inhalte gemeinsam handelnd, überlegend, Problem lösend in der Kleingruppe. Wie kann dies gelingen? Darauf werden im Beitrag dieser und in einer der nächsten Ausgaben Antworten gegeben.
Der diagnostische Viererschritt
Lern- und Leistungsschwierigkeiten als pädagogische Herausforderung (Edwin Ullmann)
- Abstract
Das rechtzeitige Erkennen von Schülern mit Lernproblemen im Bereich der Kulturtechniken und deren gezielte Förderung stellen einen zentralen Auftrag an die Schule dar. Eine Hilfe bei der Bewältigung dieser schwierigen Aufgabe kann die Anwendung des diagnostischen Viererschritts sein.
Stapeltiere
Zur Förderung von Vorläuferkompetenzen für den Schriftspracherwerb (Elke Waibl)
- Abstract
In jeder 1. Klasse gibt es Kinder, die bei der Unterscheidung von »b« und »d« und »p« und »q« beim Lesen und Schreiben unterstützt werden müssen. In jeder 1. Klasse gibt es Kinder, die Probleme haben, den Wortanfang zu finden, systematisch von der Tafel abzuschreiben, beim Lesen und Schreiben links anzufangen. Als Eltern oder Lehrer setzen wir bei Kindern viel voraus, vielfach fehlen jedoch diese Voraussetzungen – es fehlen Vorläuferkompetenzen.
Dornröschen schlief 100 Jahre
Sachaufgaben zu fiktiven Situationen (Denise Pfeiler)
- Abstract
Märchenaufgaben im Sachrechnen haben den Vorzug, dass der aufgabenbezogene Kontext kaum erläutert werden muss, da dieser meist bekannt ist. Kinder haben in der Regel eine hohe Affinität zu Märchenfiguren, spielen diese doch in der persönlichen Biographie meist eine große Rolle. Diese natürliche Motivation kann für die sachbezogene Mathematik, die ja häufig mit negativen Lernerfahrungen verbunden ist, genutzt werden.
Fehler als Helfer! Fehler erkennen, Fehler vermeiden
Steigerung der individuellen Rechtschreibleistung (Doreen Böll)
- Abstract
Das Erkennen von Fehlern und deren Vermeidung geschieht nicht von selbst und muss trainiert werden. Dies bedeutet, den Schülern Gelegenheiten zu bieten, ihre Fehler selbst zu erkennen. Wie dies im Unterrichtsalltag erreicht werden kann, soll in diesem Beitrag konkretisiert werden.
Der Brause auf der Spur
Chemische Experimente im Sachunterricht (Simone Hell)
- Abstract
Wer erinnert sich nicht an Kinderzeiten, als man nach der Schule Brause-Pulver in die Hand schüttete und das schäumende Prickelzeug aufleckte? Damals wie heute ist das zischende Brausepulver gleichermaßen beliebt und Alte wie Junge frönen ihrer süßsauren Sprudelleidenschaft. Dass mit einer Lernwerkstatt rund um das Brausepulver nicht nur der prickelnd frische Brausespaß im Vordergrund steht, sondern auch frühzeitig das Interesse der Grundschüler für Chemie geweckt werden kann, will dieser Beitrag aufzeigen.
Wir sind Erfinder!
Zeichnen eigener Erfindungen (Tanja Rüttnauer)
- Abstract
Die Stunde wurde konzipiert für eine zweite Klasse an einer Schule für Sprachbehinderte. Das Thema wurde sowohl im Sachunterricht als auch in Rhythmikstunden aufgegriffen. Zunächst war eine theoretische Sicht auf Erfinder und ihre Erfindungen geplant, was für die Schüler jedoch viel zu abstrakt war. Eine Auflistung von Erfindungen, die heute wichtig für uns sind, und das Entdecken von Parallelen zwischen Naturphänomenen und Erfindungen entsprach nicht ihrer (kindlichen) Wahrnehmung der Welt. Deshalb wurde in Anlehnung an das Buch ›Die Sockensuchmaschine‹ (Knister), das die Schüler schon kannten, der Zugang zum Thema ›Erfindungen‹ geschaffen. Dazu wurde in Rhythmik-/Musikstunden die Thematik aufgegriffen. (Erfinden von Geräuschen, Rhythmen, etc.)
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