Inhaltsverzeichnis
Zaubern mit dem Zauberlehrling
»Der Zauberlehrling« – spielerisch, projektorientiert (Kathrin Gußner, Agnes Plier)
- Abstract
Der Autor zeigt hier Möglichkeiten zur Arbeit mit Computerspielen im Deutschunterricht auf. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Untersuchung der Frage, worin sich die Narration in Computerspielen von der in Filmen und Büchern unterscheidet. Die Unterrichtsreihe ist konzipiert für die 6.–7. Klasse, kann aber auch in anderen Jahrgangsstufen eingesetzt werden, wenn man sie mit Hilfe der abschließend aufgeführten weiteren Ideen zum Einsatz von Computerspielen abwandelt.
Unser Märchenspiel
Ein Märchenspiel entwickeln und die Spielanleitung verfassen (Ute Glathe)
- Abstract
Der Artikel beschreibt eine Möglichkeit, verschiedene Arbeitsbereiche des Deutschunterrichts unter einem thematischen Schwerpunkt zu verknüpfen. Es werden Lernarrangements, einsetzbar in den Klassenstufen 5 bis 7, vorgestellt, die zum Ziel haben, den Zusammenhang zwischen sprachlichem und literarischem Lernen zu veranschaulichen. Die Behandlung von Märchen wird mit dem Beschreiben gekoppelt, die Spielanleitung zu einem Märchenbrettspiel wird verfasst, der Prozess der Entstehung des Spiels wird als Vorgangsbeschreibung von den Schülern zu Papier gebracht.
Epik, Lyrik, Drama, Videospiel?
Erzählstrukturen in Computerspielen (Tobias Hübner)
- Abstract
Der Autor zeigt hier Möglichkeiten zur Arbeit mit Computerspielen im Deutschunterricht auf. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Untersuchung der Frage, worin sich die Narration in Computerspielen von der in Filmen und Büchern unterscheidet. Die Unterrichtsreihe ist konzipiert für die 6.–7. Klasse, kann aber auch in anderen Jahrgangsstufen eingesetzt werden, wenn man sie mit Hilfe der abschließend aufgeführten weiteren Ideen zum Einsatz von Computerspielen abwandelt.
Was ist Poesie?
Fluxus im Deutschunterricht (Annemarie Niklas)
- Abstract
Bei Fluxus handelt es sich mit Sicherheit um eine der radikalsten Künstlerbewegungen des 20. Jahrhunderts, die, global agierend, alle Kunstformen aufnimmt und sich insofern auch mit dem Wort, mit Sprache und Literatur beschäftigt. Neben der Intermedialität geht es vor allem um Grenzüberschreitungen der Kunstwahrnehmung, die für den Deutschunterricht der Oberstufe interessante Aspekte zur spielerischen Reflexion seiner Gegenstände bieten, im Idealfall in Verbindung mit dem Fach Kunst.
Lesen als Event in der Schule
Autorenlesungen richtig planen (Elisabeth Gessner, Horst Paul Kuhley)
- Abstract
Lesenächte, Literaturcafés, Poetry-Slams und Autorenlesungen gehören in vielen Schulen inzwischen zum pädagogischen Repertoire. Darüber hinaus gibt es ein ganzes Heer von mehr oder weniger gut geschulten, zumeist jedoch sehr engagierten ehrenamtlichen Vorlesern – »Lesepaten« und »Lesescouts« der Stiftung Lesen oder die etwa nach einem Konzept von Gerd Bräuer ausgebildeten Schüler-Vorleser. Es braucht allerdings einen langen Atem, um aus solchen begrüßenswerten Ansätzen nachhaltige Konzepte zu entwickeln. Die Autoren zeigen anhand eines Phasenmodells des Leseprozesses, was vor, während und nach so einer Veranstaltung zu bedenken ist.
»Starke oder schwache Begründung?«
Argumente bewerten und besser formulieren (Stephan Gora)
- Abstract
In diesem Beitrag wird gezeigt, wie sich Schülerinnen und Schüler auf der Mittelstufe im Argumentieren verbessern können. Zunächst erkennen sie an drei Bespielen aus dem Schulalltag, auf welch unterschiedlichem Niveau Argumente formuliert sein können und werden gezielt mit kleinen Bausteinen der Argumentation sowie mit Analysekriterien vertraut gemacht. Abschließend üben sie eine eigene Argumentation zu entwickeln und zu formulieren.
Die mehrsprachige Klasse
Interkulturalität auch als Thema im Literaturunterricht (Cornelia Zierau)
- Abstract
Kulturelle und sprachliche Heterogenität in Klassenräumen ist an Grund-, Haupt- und vielen städtischen Realschulen Alltag. Interkulturalität als Thema und eine interkulturelle Textauswahl an Kinder- und Jugendbüchern im Deutschunterricht sind es hingegen nicht. Im vorliegenden Beitrag wird auf Interkulturalität als Thema des Literaturunterrichts in der Sekundarstufe I eingegangen. Dazu werden ein Text vorgestellt, Zielsetzungen formuliert und ein Unterrichtsbeispiel zu diesem Thema ab Jahrgangsstufe 5 entwickelt.
Michael Ondaatjes »Der englische Patient«
Postmodernes, postkoloniales Erzählen (Matthias Haus)
- Abstract
Michael Ondaatjes 1992 erschienener Roman ist keine leichte Kost. Das dort praktizierte multiperspektivische, nichtchronologische Erzählen entspricht wohl nicht den Lesegewohnheiten der meisten Schüler. Dennoch war der Roman recht erfolgreich – was auch ein Verdienst der oscarprämierten Verfilmung von 1996 sein dürfte. Der Erfolg scheint aber auch am Text selbst zu liegen, denn komplexe Erzählstrukturen verbinden sich hier mit einer spannenden und anrührenden Geschichte, zu der Schüler der gymnasialen Oberstufe durchaus einen Zugang finden. Die im Folgenden vorgestellte Unterrichtssequenz versucht, Schülern den Roman in einer Mischung aus kreativen und analytischen Methoden nahezubringen und sie dabei auch mit der literarischen Postmoderne vertraut zu machen.
Deutsch spontan
Deutsch spontan – das Konzept (Dennis Cramer)
- Abstract
Die Situation ist jedem von uns nur allzu vertraut: Beim Blick auf den Vertretungsplan stellt man – zumeist mit gedämpfter Freude – fest, dass man am kommenden Tag in der bis dato unbekannten 8a Vertretung hat. Was tun? Wie kann man diese Stunde sinnvoll gestalten, was bietet man den Schülern an, um sie zu einer motivierten Mitarbeit zu bewegen? Wäre es in dieser Situation nicht ausgesprochen angenehm, auf einen Fundus ebenso inhaltsreicher wie anregender, jederzeit verfügbarer und sofort einsetzbarer Materialien zurückgreifen zu können?
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