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Uraufführung 1900
Hauptmanns Drama »Michael Kramer« (Erika Meier)
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Die Autorin präsentiert eine Unterrichtsreihe zu Gerhart Hauptmanns 1900 uraufgeführtem Künstler- und Familiendrama »Michael Kramer«, das naturalistische und ästhetizistische Züge in sich vereint. Ziel dieser Sequenz ist es, die »Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen« um 1900 exemplarisch an einem Werk zu erarbeiten und Zusammenhänge zwischen literarischen Strömungen und der Malerei um 1900 aufzuzeigen.
Trendsetter der Jahrhundertwende
Über Hermann Bahr und die Theorie des Impressionismus (Ulla Schuh)
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Hermann Bahr (1863–1934) kann als maßgebender Programmatiker der Wiener Moderne bezeichnet werden. Als »Mann von übermorgen« vermittelte er dem »Jungen Wien« die aktuellen, modernen Kunstrichtungen und wurde so zum Organisator der österreichischen Literatur. In seinem Aufsatz »Impressionismus« definierte er erstmals diese neue, vor allem künstlerische Strömung und erhob sie zur Philosophie einer ganzen Generation.
Der »Chandos-Brief«
Hofmannsthals berühmter Text zur Sprachkrise (Michaela Weinert)
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Ist Sprache noch die geeignete Kommunikationsform? Verfällt sie nicht immer mehr durch den Einfluss moderner Medien oder der »Weltsprache« Englisch? Kaum zu glauben: Diese Fragen sind bereits mehr als hundert Jahre alt – und immer noch aktuell! Sie haben bereits den österreichischen Schriftsteller Hugo von Hofmannsthal in die Sprachnot getrieben, die sich in seinem berühmten sprachkritischen Text »Ein Brief« (1902) niederschlägt.
Mit Power(Point) in den Expressionismus
Computergestützte Visualisierung expressionistischer Lyrik (Kirsten Winkler)
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Die vorgestellte Sequenz zeigt die didaktischen Möglichkeiten einer Visualisierung expressionistischer Lyrik in der Schule auf. Sie ist denkbar als Einstieg in eine Unterrichtsreihe, da sie einen ersten, kreativen Zugang darstellt. Qualitativ bessere Ergebnisse erzielen Schülerinnen und Schüler erfahrungsgemäß, wenn Sie bereits Kenntnisse über expressionistische Lyrik besitzen.
Annäherung an Rilke
Ein Projekt zum Umgang mit einem »schwierigen« Dichter (Ute Glathe)
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Im nachfolgenden Artikel wird eine Möglichkeit der Annäherung an die Person und Lyrik Rainer Maria Rilkes aufgezeigt. Die beschriebenen Lernarrangements sollen Schüler ab der 10. Jahrgangsstufe zunächst dafür sensibilisieren, dass Person und Werk Rilkes Zeitgenossen wie nachfolgende Generationen immer wieder zu Diskussionen anregten und divergierende Urteile provozierten. Aufbauend auf dieser Erkenntnis sollen die Schüler eigene Positionen zu Rilke artikulieren. Gleichermaßen üben sie sich im Analysieren von Lyrik, im Schreiben eines Essays und im literarischen Erörtern.
Rechtschreibschwäche
Hinweise zur Fehleranalyse und Fehlerpsychologie (Alexander Geist)
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Der Artikel befasst sich mit einer förderdiagnostischen Betrachtung von Fehlern und dem dadurch möglichen Rückschluss auf Ursachen. Dabei wird mit Hilfe einer umfassenden Fehlerpsychologie weiter gegriffen als nur zu Einfacherklärungen wie »Schüler X kennt die Regel nicht«. So erlaubt diese Art von Fehleranalyse differenzierte Unterstützungsmaßnahmen.
Bilder im Kopf
Imitatives Schreiben zu Bernhard Schlinks »Die Heimkehr« (Anke Stemmer-Rathenberg)
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Im Jahr 1985 organisierte die Zeitschrift »Stern« eine Ausstellung, die die Macht des gedruckten Bildes unter Beweis stellen sollte. In der Ausstellung wurden aber keine Bilder gezeigt, sondern nur deren Beschreibungen. Diese so genannten »Jahrhundertbilder« sind im kollektiven Gedächtnis so präsent, dass eine kurze Beschreibung genügt, sie in der Erinnerung deutlich erscheinen zu lassen. Einem ähnlichen Prinzip folgt Bernhard Schlink in seinem Roman »Die Heimkehr«, der hier als Anregung zum imitativen Schreiben dient.
Das Phänomen Kaspar Hauser
Sprachliche Perspektiven auf einen Sprachlosen (Björn Rothstein)
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Kaspar Hauser beschäftigt die Menschheit seit seinem plötzlichen Auftauchen in Nürnberg im Jahre1828. Durch die komplizierte kriminalistische Lage um das »Phänomen Kaspar Hauser« wird die Neugierde der Schüler leicht geweckt. Der vorliegende Beitrag möchte dokumentieren, wie Wissenschaftspropädeutik im didaktischen Gewand kriminalistischer Spurensuche in der Oberstufe angemessen vermittelt werden kann.
Sinn im Unsinn? – Aber ja!
Dadaismus im projektorientierten Unterricht (Eva-Maria Schmidt)
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Der Artikel möchte Wege aufzeigen, die, verankert in den verschiedenen Arbeitsbereichen des Faches Deutsch, einen handlungs- und produktionsorientierten Zugang zu dieser fächerübergreifenden künstlerischen Bewegung des beginnenden 20. Jahrhunderts eröffnen und darüber hinaus deutlich machen, welche Bedeutung dem Dadaismus als Beitrag für unser heutiges Sprach-, Literatur- und Kunstverständnis zukommt.
Deutsch spontan
(Katrin Börm, Dennis Cramer, Wolfgang Schmitz)
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Die Situation ist jedem von uns nur allzu vertraut: Beim Blick auf den Vertretungsplan stellt man – zumeist mit gedämpfter Freude – fest, dass man am kommenden Tag in der bis dato unbekannten 8a Vertretung hat. Was tun? Wie kann man diese Stunde sinnvoll gestalten, was bietet man den Schülern an, um sie zu einer motivierten Mitarbeit zu bewegen? Wäre es in dieser Situation nicht ausgesprochen angenehm, auf einen Fundus ebenso inhaltsreicher wie anregender, jederzeit verfügbarer und sofort einsetzbarer Materialien zurückgreifen zu können?
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