Inhaltsverzeichnis
Mobilitätserziehung
Innovation, Wissen, Handeln – zum Europäischen -Schulwegtag 2009 (Jürgen Liepe, Stephan Riegger)
- Abstract
Der Mangel an Mobilität bei Kindern in Deutschland zeitigt gravierende gesundheitliche Folgen. Mobilitätserziehung wird am Beispiel der Schulwegplanung aufgezeigt. Straßenverkehr, Sicherheit, Bewegung und Gesundheit werden fächerübergreifend thematisiert und mit -Alltagserfahrungen von Kindern verknüpft. Das Projekt Schulweggestaltung zielt auf die Entwicklung von Handlungskompetenzen, die beim täglichen Schulweg angewendet werden können.
Bewegte Wege
Schulwege mit interessanten Aufgaben gestalten (Stephan Riegger)
- Abstract
Welche Möglichkeiten ein gestalteter Schulweg bieten kann, wird an einem europäischen Schulwegprojekt aufgezeigt. Die Entwicklung von Lerngelegenheiten, das Inszenieren von sozialen Lernsituationen und die Begegnung von Schülern und Erwachsenen im öffentlichen Straßenraum geht einher mit einem »stillen Curriculum«, das seine Wirkung auch ohne ständige Lehrerpräsenz entfalten kann.
Auf dem Schulweg versichert
Ausgewählte Beispiele aus der Sicht einer Unfallkasse (Steffen Glaubitz)
- Abstract
Aufgabe der gesetzlichen Unfallversicherung ist die umfassende Absicherung von Kindern auf dem Schulweg. Doch der Versicherungsschutz hat auch Grenzen, die an Beispielen konkret beschrieben werden. Den Eltern und Lehrpersonen werden konkrete Hinweise für Präventionsmaßnahmen und für den Fall gegeben »Wenn doch einmal etwas passiert«.
Projekt »Verkehrsdetektive«
Kinder beteiligen sich an der Verkehrs- und Stadtplanung (Martina Bechtle)
- Abstract
Das Projekt »Verkehrsdetektive« soll beitragen, die Ortskenntnis, den Orientierungssinn und die Abstraktionsfähigkeit der Kinder zu steigern. Durch Beobachten, Messen und Dokumentieren wird ihr Blick für Gefahrenstellen im Stadtteil geschärft. Die Kinder können ihre Kompetenzen und ihre Erfahrungen mit dem eigenen Schulweg und mit ihren alltäglichen Schwierigkeiten im Verkehr konkret einbringen. So lassen sich auch erste Informationen über kommunale Planungsprozesse sammeln.
Die Welt vor der Haustür entdecken
Mobilität umweltgerecht erfahren: Neue Wege in der Verkehrserziehung (Philipp Spitta)
- Abstract
Der Straßenverkehr ermöglicht es vielen Menschen mobil zu sein – die Kehrseite ist die durch fahrende und parkende Autos verursachte Immobilität von einigen, die, wie beispielsweise Kinder, auf den Nahraum angewiesen sind. Welche Möglichkeiten gibt es, Kinder mobil für ihre alltäglichen Wege zu machen? Was kann in der Schule unternommen werden, um Kindern ein verkehrssicheres Umfeld zu bieten und im Rahmen eines Lernens für Nachhaltigkeit auch Alternativen zum täglichen Autofahren aufzuzeigen? Der Beitrag versucht, hierzu erste Antworten zu skizzieren.
Im Sumpf des Dschungels
Bewegungslandschaften erfinden und erkunden (Josef Kloker)
- Abstract
Mobilitätserziehung im Primarbereich wird in diesem Beitrag als umfassende sensomotorische und psychomotorische Erziehung verstanden. Mobilität wird als körperliche, aber auch geistige Beweglichkeit verstanden mit der Fähigkeit, flexibel und in -Alternativen zu denken und sich kreativ und fantasievoll zu betätigen. Das vorgestellte Beispiel einer Bewegungslandschaft im Sportunterricht soll Umsetzungsmöglichkeiten dazu aufzeigen.
Unsichtbare Kräfte
Magnete und die magnetische Wirkung im Sachunterricht (Eva Heran-Dörr, Alexander Rachel, Christine Waltner, Hartmut Wiesner)
- Abstract
Die magnetische Wirkung übt auf Kinder häufig eine hohe Faszination aus: Magnete ziehen einander an und stoßen einander ab; die magnetische Wirkung geht durch Stoffe hindurch; Eisen kann magnetisiert und dadurch von einem Magneten angezogen werden; es kann wieder entmagnetisiert werden. Das, und vieles mehr, gibt es zu beobachten und zu (er)klären. Im Rahmen von zwei aufeinanderfolgenden Beiträgen werden vielfältige Vorschläge für eine fachlich und fachdidaktisch reflektierte unterrichtliche Umsetzung des Themas Magnetismus im Sachunterricht gemacht.
»Unsere Weltreise« – ein Projekt im Ganztagesangebot
Lehrspiele als innovative Unterrichtsmaterialien (Teil 3) (Elena Denisov, Ramona Richter)
- Abstract
Lehrspiele schaffen ein freies Experimentierfeld zum Erkunden in verschiedenen Wissenschaftsrichtungen. Eine interaktive Vorgehensweise bildet die Grundlage für effizientes spielerisches Lernen. Lehrspiele eignen sich ideal sowohl für die Durchführung bestimmter Themen des Fachunterrichts auch als Bestandteil fächerübergreifender Projekte.
»Das kleine Mäuslein bei den Tieren«
Das Thema »Tiere« als Anlass zum Sprechen, -Rechtschreiben und Verfassen von Texten (Franz Plötz, Tania Schnagl)
- Abstract
Dem Thema »Tiere« wenden sich Kinder motiviert zu. Schwerpunkt der Unterrichtsarbeit mit den vorliegenden Arbeitsblättern ist das richtige Schreiben von Wörtern aus diesem Themenbereich. Die Aufgabenstellungen geben darüber hinaus Anregungen zum genauen Lesen, zum Sprechen und Erzählen, zum Verfassen kurzer Texte und zum Nachdenken über Sprache.
Pädagogische Kooperation
Erziehungspartnerschaft bei verhaltensauffälligen Kindern (Martin R. Textor)
- Abstract
In einer nicht mehr überschaubaren Vielzahl wissenschaftlicher Studien wurde aufgezeigt, dass die Familie einen außerordentlich großen Einfluss auf die kindliche Entwicklung ausübt – im positiven wie im negativen Sinne. Auch sind Eltern »Spezialisten« für ihr Kind: Sie kennen es länger und aus unterschiedlicheren Situationen als z. B. Lehrerinnen und Lehrer – und Kinder können sich dort ganz anders als in der Schule verhalten.
Auf den Spuren von Sherlock Holmes
Logicals – Mathematik mit Köpfchen (Hannelore Greiner, Karolin Kirchgeßner, Ingrid Kuru, Andreas Müller)
- Abstract
Mathematik basiert zu großen Teilen auf dem Erfassen von logischen Zusammenhängen und der sinnvollen Strukturierung eigener Gedankengänge. Der folgende Beitrag möchte hierzu ein anregendes Beispiel für den Unterricht geben.
Kinder entdecken Franz Marc
Große Kunst für kleine Künstler (Barbara Ochs)
- Abstract
Die Unterrichtseinheit »Kinder entdecken Franz Marc« soll Schülerinnen und Schülern eine Möglichkeit geben, sich mit Zeit und »Muße« den Werken des Künstlers zu widmen und kreativ in der eigenen Arbeit umzusetzen.
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