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Schriftspracherwerb
»Der Mensch ist nur Mensch durch Sprache« (W. v. Humboldt) (Klaus Metzger)
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»Lesen und schreiben zu lernen ist eine der wichtigsten Aufgaben von Schulanfängern. Mit der Schrift erwerben die Kinder nicht nur die Fähigkeit, in einem neuen Medium zu kommunizieren, sie eignen sich auch wesentliche Grundlagen der Kultur und der schulischen Bildung an« (Jeuk/Schäfer 2009, S. 8). Damit ist in zwei Sätzen ebenso der Kern des Schriftspracherwerbs umschrieben wie der Ort fixiert, an dem sich dies im Allgemeinen vollzieht – oder doch nur vielleicht? Denn selbstverständlich erwerben Kinder lange vor der Schule Erfahrungen im Umgang mit Schrift und Sprache.
Silben sind besser als Laute und Buchstaben
Ergebnisse einer Untersuchung kontroverser Methoden für den Schriftspracherwerb (Swantje Weinhold)
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Unterscheiden sich die Leistungen im Lesen und Rechtschreiben, wenn Schüler mit der »Silbenanalytischen Methode« unterrichtet werden bzw. mit der Fibel »Fara und Fu« oder »Tobi«? Diese Frage wurde in einer vierjährigen Studie mit 256 Kindern aus 13 Klassen in drei Bundesländern untersucht. Die Studie zeigt, dass die quantitativen Leistungen der Schüler am Ende des vierten Schuljahres kein Konzept zum Sieger machen. Die Fehler unterscheiden sich aber in ihrer Art. Daraus lassen sich Schlüsse für einen guten Lese- und Rechtschreibunterricht ziehen.
Lernvoraussetzungen für die Schriftsprache
Ein Überblick zu Testverfahren für Rechtschreiben und Lesen (Edwin Ullmann)
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Kinder freuen sich auf die Schule. Sie sind hoch motiviert, endlich Lesen und Schreiben zu lernen. Wie das gelingen kann, hängt wesentlich davon ab, ob die Basiskompetenzen, die das Kind mitbringt, ausreichen, den schulischen Anforderungen gerecht zu werden. Notwendig ist eine qualifizierte Beurteilung des Standes dieser Kompetenzen und daraus folgend die Ableitung einer eventuell notwendigen primär- oder sekundärpräventiven Förderung.Beim Download erhalten Sie 2 Dateien mit weiteren Materialien zum Beitrag.
Meine erste 1. Klasse
Beobachten und fördern von Schrifterfahrungen im Anfangsunterricht (Andrea Steck)
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Die Entwicklung des Lesens und Schreibens erfolgt individuell unterschiedlich, mit qualitativen Vor- und Rückschritten. Rückblickend auf ihre erste 1. Klasse zeigt die Autorin anhand konkreter Beispiele, wie eine Beobachtung der Lernentwicklung und eine Förderung im Unterricht einer ersten Klasse aussehen können. Daraus werden Konsequenzen für die Lehrerbildung abgeleitet.Beim Download erhalten Sie 1 Datei mit weiteren Materialien zum Beitrag.
Das deutsch-türkische ABC-Buch
Miteinander und voneinander das ABC lernen (Renata Abd, Martina Hoffmann)
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Das deutsch-türkische ABC-Buch ist eine Methode zur Einführung des Alphabets, vor allem in bilingualen aber auch in multinationalen ersten Klassen. Der Vorteil des ABC-Buchs besteht darin, dass alle Kinder deutsche sowie türkische Buchstaben und Laute kennen lernen und sich darüber austauschen können.Beim Download erhalten Sie 2 Dateien mit weiteren Materialien zum Beitrag.
Qualität erkennen, Schreibkompetenz fördern
Schreibfähigkeiten werden durch das Untersuchen von Schülertexten gefördert (Joachim Schäfer, Friederike Sevegnani)
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In den letzten Jahren wird in vielen didaktischen Konzeptionen für den Schriftspracherwerb viel Wert darauf gelegt, dass Schülerinnen und Schüler früh eigene Texte verfassen. Dies solle die literale Entwicklung fördern und Einblicke in die kommunikative Funktion von Schrift schaffen. Aus neueren Untersuchungen wissen wir, dass Schülerinnen und Schüler bereits mit einem Wissen über Texte in die Schule kommen, dieses Wissen aber sehr heterogen ist. Damit die Schülerinnen und Schüler gefördert werden können, ist es notwendig, ihren Lernstand zu bestimmen. Die Qualität von Schülertexten wird jedoch häufig anhand ihrer Übereinstimmung mit gebräuchlichen Kriterien eingeschätzt. Erste Schülertexte können aber auch als Lernfenster genutzt werden, um die Entwicklung der Schreibkompetenz einschätzen zu können.Beim Download erhalten Sie 8 Dateien mit weiteren Materialien zum Beitrag.
»FT heißt Freund«
Zugänge zur Schrift: Lesen und Schreiben im Anfangsunterricht (Anna Laudien)
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Der Schriftspracherwerb ergibt sich nicht sozusagen als Nebenprodukt des Schulbesuchs. Die Komplexität und die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Kinder sowie ihre unterschiedlichen Zugänge zur Schrift bilden den Ausgangspunkt für ein gelingendes Konzept für den Anfangsunterricht. Hier bietet sich ein ganzheitlicher und offener Deutschunterricht an, der alle wichtigen Aspekte des Schriftspracherwerbs berücksichtigt. Verschiedene Diagnoseverfahren in Klasse 1 ermöglichen eine genaue Passung der Lehr- und Lernprozesse. Anhand der vier Säulen des Anfangsunterrichts nach Brügelmann/Brinkmann soll ein Leitfaden dargestellt und mit praktischen Beispielen verdeutlicht werden.Beim Download erhalten Sie 3 Dateien mit weiteren Materialien zum Beitrag.
Knobelaufgaben
Förderung des problemlösenden Denkens (Heike Gutmann, Elisabeth Kick, A. Malcher, H. Ohlmann)
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»Die Stunde ist schon zu Ende? Sie kam mir heute so kurz vor! Können wir nicht noch weitermachen?« Solche oder ähnliche Schüleräußerungen, ein Zeichen hoher Motivation, hört man immer wieder, wenn Kinder an Knobelaufgaben gearbeitet haben.Beim Download erhalten Sie 5 Dateien mit weiteren Materialien zum Beitrag.
Wer ist eigentlich »verhaltensauffällig«?
Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung (Teil 1) (Ulf Preuss-Lausitz)
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Viele Lehrkräfte sind überzeugt, dass immer mehr Kinder schwierig sind, Schwierigkeiten machen und über die »normale« Lern- und Entwicklungsunterstützung hinaus, die jedes Kind in der Grundschule erfährt, Hilfen brauchen. Heute gehen wir der Frage nach, welche Kinder eigentlich gemeint sind, wenn wir von »Kindern mit Förderschwerpunkt emotionaler und sozialer Entwicklung« sprechen und für diese zusätzliche sonderpädagogische Unterrichtsstunden beantragen. In Teil 2 werden Vorschläge für verhaltensförderlichen Unterricht, in Teil 3 innerschulische und außerschulische Hilfeeinrichtungen vorgestellt, die für Kinder bei emotionalen und Verhaltenskrisen – und für ihre Lehrer – hilfreich sind.Beim Download erhalten Sie 1 Datei mit weiteren Materialien zum Beitrag.
Ein Original im Klassenzimmer
Zusammenarbeit von Grundschule und regionaler Kunstszene (Gabriele Stier)
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Befindet sich das Objekt einer Kunstbetrachtung längere Zeit im Klassenzimmer, so sind bei allen Schülern intensive Wahrnehmungserlebnisse und eigentätige Auseinandersetzungen mit ihm spürbar. Es zeigt sich, dass sich Schüler mit unterschiedlichen Vorerfahrungen und heterogenen Wissensständen eher auf ungewohnte bildnerische Gestaltungsweisen einlassen können, wenn ihnen viel Zeit, Raum und Freiheit gewährt wird. Dieser Beitrag verdeutlicht, wie es gelingen kann, das Interesse der Kinder an Kunst zu wecken. Beim Download erhalten Sie 2 Dateien mit weiteren Materialien zum Beitrag.
Die Kunst des Apfels
Künstlerische Auseinandersetzung mit einem alltäglichen Naturgegenstand (Agnes Jiresch-Stechele)
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Die Auseinandersetzung mit dem unmittelbaren Umfeld ist eine Forderung des Lehrplans der Grundschule und geht einher mit dem wichtigsten Ziel des Kunstunterrichts: Differenzierung der individuellen Wahrnehmung, damit die Umgebung aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden kann. Damit verbunden sind die Aneignung von Lebenswelt, die ästhetische Wertschätzung von Gebrauchsgegendständen und Achtung des Naturschönen. Das kann aber nur gelingen, wenn die Lernenden die Chance erhalten, sich künstlerischen Gegenständen und Werken aktiv zu nähern. Ein Versuch, die kindliche Umwelt auf ästhetische Weise und mit gestalterischen Mitteln zu erforschen, stellt die Unterrichtseinheit rund um den Apfel in der Kunst dar.Beim Download erhalten Sie 1 Datei mit weiteren Materialien zum Beitrag.
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