Inhaltsverzeichnis
Elternarbeit - neu gedacht
Einführende Gedanken (Mascha Kleinschmidt-Bräutigam)
- Abstract
Der Beitrag führt ein in das Themenheft "Elternarbeit - neu gedacht." Die Autorin führt - als Ergebnis einer Befragung - die Meinung von Eltern bzw. Lehrkräften darüber auf, was sie am jeweiligen Gegenüber am meisten stört. Wie können Eltern und Lehrkräfte zusammenkommen? Was gehört zu einer Bestandsaufnahme Elternarbeit und wie kann sie gelingen?
Der Familienfaktor
Zwei Beispielkonzepte zur Einbeziehung von Eltern in die Leseförderung (Katja Eder, Silke Fokken)
- Abstract
Die hier vorgestellten Beispielkonzepte zur Leseförderung (Lesefest, Familienmatinée) sind geeignet, Mütter und Väter gezielt in ihrer zentralen Rolle als Vermittler von Leselust und -motivation zu bestärken und außerdem eine Brücke zwischen Elternhaus und Schule für eine entsprechende Zusammenarbeit im Sinne der Kinder zu bauen.
Warum mir die Grundschule meiner Kinder gefällt
Der Blick einer Mutter (Bettina Schäfer)
- Abstract
Eine Mutter berichtet, wie die Schule ihrer Kinder arbeitet und was ihr an der Konzeption und dem Schulklima gefällt. In einem Schaubild sind Elternwünsche an die Grundschule aufgeführt.
Kinder, Eltern und Lehrer arbeiten gemeinsam
(Maren Elfert, Gabriele Rabkin)
- Abstract
Familiy Literacy bildet eine Brücke zwischen Vorschul- bzw. Primarbildung und Erwachsenenbildung. Der Beitrag beschreibt zunächst Konzepte weltweit und dann detailliert das Konzept des Pilotprojekts "Family Literacy" in Hamburg.
Eltern und Kinder gemeinsam auf der Schulbank
Elternarbeit vor 50 Jahren (August Köneke)
- Abstract
Der Autor berichtet von der Elternarbeit in den 1950er Jahren in einer 1./2. Klasse mit insgesamt 65 Kindern und dem engen Kontakt zwischen Elternhaus und Schule.
"Hier ist es schön, hier kann man wiederkommen!"
Ein Müttercafé zur lesebezogenen Elternbildung (Sibylle Recke)
- Abstract
Im Rahmen von Elternbildungsprojekten zur familiy literacy hat sich gezeigt, dass viele Eltern von leseschwachen Kindern selbst Leseprobleme und infolge dessen keinen Zugang zu Büchern haben. In dem Beitrag wird ein Konzept vorgestellt, bei dem Eltern, insbesondere Migranten, in den Leselernprozess ihrer Kinder in den Klassen 1 und 2 einbezogen und in den Umgang mit Büchern herangeführt werden: das Konzept Müttercafé/Teesalon. Die Kinder erleben bei diesen Veranstaltungen den vermeintlichen Angstgegenstand Buch gemeinsam mit ihren Müttern als einen öffentlichen kulturellen Genuss.
Eltern als Partner
"Bildungsfern" und doch "bildungsnah" (Stefanie Woschniok)
- Abstract
Wie können sozialschwache, als "bildungsfern" definierte Eltern, bei denen bei Eltern nichtdeutscher Herkunft noch Sprachbarrieren und kulturelle Unterschiede hinzukommen, in Entscheidungsprozesse an der Schule einbezogen werden? Vorgestellt wird ein Beispiel an einer Grundschule bei der Umstellung auf Ganztag in Berlin-Kreuzberg, wo auf ein Projekt der der RAA (Regionale Arbeitsstelle für Ausländerfragen) zur Elternpartizipation zurückgegriffen wurde. Grundlage waren Fragebögen, die - teilweise mithilfe von Übersetzern - von den Eltern ausgefüllt wurden. So konnten Elternwünsche und -wahrnehmungen ermittelt und Gemeinsamkeiten bzw. Gegensätze zu Zielen und Wahrnehmungen der Lehrerinnen und Lehrer ermittelt werden. Neue Qualitäten in der Zusammenarbeit (Eltern bringen sich z.B. bei Projekten und Ausflügen ein) und für den Schulalltag konnten erreicht werden.
Link-Tipps zum Thema Elternarbeit
(Eva Müller-Boehm)
Elternabende einmal anders
Eltern motivieren, das Schulleben aktiv zu begleiten (Brunhilde Focke)
- Abstract
Eltern spielen heute mehr dennn je eine entscheidende Rolle im Bereich der Schule (s. z.B. Berliner Schulgesetz von 2004). Wie kann erreicht werden, dass sich die Mitarbeit der Eltern nicht auf das Zuhören bei Elternabenden reduziert und für die Lehrkräfte ein "Randbereich" der Tätigkeit ist? Der Beitrag gibt Hinweise für Elternabende, die zum Ziel haben, die Eltern zu aktiv einzubeziehen, besonders auch, weil sich das Interesse der Eltern an der Schule positiv auf das Lernen der Kinder auswirkt. Mit einem Beispiel aus der Praxis zum Thema "Lesen - zu Hause" und den Kopiervorlagen für die vorgesehenen Stationen.
"Stoffel fliegt übers Meer"
Eine spannende Klassenlektüre zum 100. Geburtstag von Erika Mann (Michael Sahr)
- Abstract
Erika Mann, Tochter von Thomas Mann, hat einige sehr erfolgreiche Kinderbücher geschrieben, die heute in Vergessenheit geraten sind. Anlässlich ihres 100. Geburtstags zeigt die vorgelegte Unterrichtseinheit, dass ein über 70 Jahre altes Kinderbuch auch für Kinder von heute interessant sein kann. Bei "Stoffel fliegt übers Meer" fährt ein Zwölfjähriger als blinder Passagier mit einem Zeppelin über den Atlantik, um seinen reichen Onkel zu finden und um Hilfe für die Familie zu bitten. Unterwegs rettet er mit Mut das Luftschiff aus einer großen Gefahr. - 3Das Hin (nach New York) und das Zurück (zu den Eltern, zum Blaubergsee) erlebten die Kinder in 5 Doppelstunden als hin in die Stoffelzeit und wieder zurück in unsere Zeit.
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