Inhaltsverzeichnis
Spielend lernen?
Zum Zusammenhang von Spielen und Lernen (Hartmut Giest)
- Abstract
Im Sachunterricht wie auch im Spiel setzen sich Kinder mit ihrer Lebenswirklichkeit auseinander. Daher entsteht die Frage, welchen Stellenwert das Spiel mit Blick auf das Lernen hier einnehmen kann und soll. Ausgehend von der Kennzeichnung des Wesens des kindlichen Spieles und seines Stellenwertes für die kindliche Persönlichkeitsentwicklung wird im Beitrag darauf eingegangen, welche Rolle das Lernen im Spiel einnimmt und wie die im Spiel steckenden Lernpotenziale im Sachunterricht konkret genutzt werden können.
Was, wie und wo spielen Kinder? – Anknüpfungspunkte für die Schule
(Hermann Laux)
- Abstract
Kinderalltag ist ein exponiertes Thema der Kindheitsforschung. Im Kontext der Untersuchungen, die sich vor allem mit der These von der Kindheit im Wandel auseinandersetzen, ist die Frage nach der Freizeitgestaltung (und damit die Beobachtung und Beschreibung der Entwicklung des kindlichen Spielverhaltens) zentral. Was und wie Kinder spielen, wird in diesem Beitrag ausgeführt.
Spielend historisch lernen – Sklaven und Sklavinnen im antiken Rom
(Kerstin Michalik)
- Abstract
In historischen Rollenspielen können Empathiefähigkeit und Perspektivbewusstsein der Kinder gefördert werden sowie die Einsicht, dass das Denken und Handeln der Menschen vergangenen Zeiten immer unter Berücksichtigung der damaligen Lebensverhältnisse zu betrachten ist. Die Kinder versetzen sich spielerisch in die Rolle von Sklaven und Sklavinnen im alten Rom und werden zum Nachdenken über den Wandel von Wertvorstellungen im Verlauf der Zeit angeregt.
Lernpotenziale des Theaterspielens im Sachunterricht
(Bernd Rheinhoffer)
- Abstract
Wie kann erlebnisreich und mit möglichst wenig Aufwand das Potenzial des Theaterspielens für den Sachunterricht genutzt werden? Mit Standbildern, einfachen Rollenspielen, Pantomime und dem Ausdrucksspiel! Wie mit wenigen Requisiten sachunterrichtliche Inhalte erarbeitet und dargestellt werden können, wird an konkreten Beispielen in diesem Beitrag gezeigt.
Spielen und Experimentieren – Entdeckungen am Wasserbecken
(Hans-Joachim Fischer)
- Abstract
Viertklässler spielen mit verschiedenen Gegenständen an einem Wasserbecken. Das Spiel wird analysiert als eine Interaktion dreier Welten: einer ersten, physischen Welt des Wasserbeckens und der Gegenstände im Wasser, einer zweiten Welt der kindlichen Aktionen und einer dritten Welt, in der die Kinder ihre Aktionen und das Geschehen im Wasserbecken deuten. Der Autor zeigt in seinem Beitrag, wie sich diese Lern- und Erfahrungspotenziale auch für das pädagogisch begleitete Experimentieren im Unterricht nutzen lassen.
Die Inszenierung einer Lernlandschaft durch das Spiel
(Roland Oesker)
- Abstract
Um das Spielen in lernzielorientierten Zusammenhängen nutzen zu können, benötigt man eine entsprechende Vorbereitung des Unterrichts. Der Appell an die Fantasie wird gern als ein pädagogischer Impuls genutzt, um aus dem „so tun als ob“ neue Informationen zu gewinnen. Der Beitrag widmet sich den Vorüberlegungen und den Vorbereitungen, um das besondere Potenzial des Spiels für alle Lernprozesse nutzen zu können. Dabei wird die Gestaltung von Lernlandschaften in Verbindung mit dem selbsttätig forschendem Lernen gebracht.
Spielen am Computer – Chancen für den Sachunterricht
(Hartmut Giest, Markus Peschel)
- Abstract
Spielen oder Lernen, dies muss kein Gegensatz sein, vielmehr geht es um ein spielerisches Lernen am und mit dem Computer. Im Beitrag werden Kriterien für einen sinnvollen Einsatz von Computern und entsprechende Software skizziert sowie einige Tipps gegeben, die den Kindern das spielerische Lernen am Computer ermöglichen.
Spiele-Kartei zur räumlichen Orientierung
(Beate Blaseio)
- Abstract
Spielen gehört in den Grundschulunterricht, denn es verbindet die Wünsche der Kinder nach spannend-freudiger Sachauseinandersetzung mit den Ansprüchen der Lehrkräfte nach bildungsförderndem Unterricht. In der geografischen Perspektive des Sachunterrichts gehören die Orientierungsfähigkeit im Raum und insbesondere die Arbeit mit Karten zu den zentralen. Zur Erweiterung dieser Kompetenzen sind vielfältige Übungen möglich und notwendig, die auch in Form von Lern- und Übungsspielen stattfinden können. Die in diesem Material vorgestellte Spiele-Kartei gibt dazu wertvolle Anregungen.
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