Inhaltsverzeichnis
Jedes Team ist eine Gruppe – aber nicht jede Gruppe ist ein Team
Selbstbildung als kollegiale Herausforderung (Armin Krenz)
- Abstract
Der Begriff „Team“ ist in allen Kindergärten geläufig und doch sind sich die meisten der Kolleginnen gar nicht bewusst, dass Teamarbeit ein Prozess ist, bei dem alle Beteiligten gefordert sind. Der folgende Artikel führt Sie in die Strukturen der Teamarbeit ein und zeigt, dass sich jede Arbeitsgruppe den Titel „Team“ erst erarbeiten muss.
Erst mal durchatmen!
Teamsitzung einmal anders (Rita Greine)
- Abstract
Die Dienstbesprechung, Teamsitzung, häufig einfach „Team“ genannt, findet meist nach einem Acht-Stunden-Tag statt. Aufnahmefähigkeit und Konzentration lassen nach und so ist es nicht verwunderlich, dass die Zusammenkünfte häufig wenig produktiv sind. Doch es muss dennoch etwas geleistet werden. Im folgenden Artikel finden Sie Anregungen, wie Sie die üblichen müden Abende etwas auflockern können, um das Miteinander-Arbeiten zu erleichtern.
Gefühlsmanagement als Weg zum „tollen Team“!
Emotionen verstehen und konstruktiv einsetzen (Helga Kernstock-Redl)
- Abstract
Emotionen in Teamprozessen können die erfolgreiche Zusammenarbeit und das Betriebsklima entscheidend beeinflussen. Zum konstruktivem Umgang mit Gefühlen ist es notwendig, die „Naturgesetze“ zu kennen, denen sie folgen. Wichtig ist das vor allem bei Teamkonflikten. Ziel ist es, Emotionen als wichtige Informations- und Energiequellen für das Gesamtteam und jedes einzelne Mitglied zu optimieren und zu lenken. Der folgende Artikel gibt Anregungen, wie das funktionieren kann.
Herzlich Willkommen im Team
Der Start einer neuen Kollegin (Melanie Fehring)
- Abstract
In Zeiten von Kita-Qualitätsmanagements gibt es viele Anhaltspunkte, wie eine neue Kollegin ihren Einstieg gestalten sollte. Konzeptionen, Haltungen, Mindeststandards, Verfahrensanordnungen, Handlungsschritte und Dienstanweisungen stehen zum Lesen bereit und sollten im besten Fall direkt umgesetzt werden. Begleitende Gefühle wie Nervosität, Aufregung und Unsicherheit oder die Frage, ob man all dem Gelesenen gerecht werden kann, finden hier wenig Platz. Ein Ankommen in der neuen Einrichtung ist ganz klar eine Teamaufgabe. Helfen Sie Ihrer ankommenden Kollegin, den weiteren Teammitgliedern und sich selbst in den ersten Wochen beim Eingewöhnen. Der folgende Beitrag gibt einige Anregungen.
Fantasievoll versöhnen
Wie man mit Streitsituationen im Team umgehen kann (Rita Greine)
- Abstract
Wenn es zwischen Teammitgliedern zu Konflikten kommt, kann das für das gesamte Team eine schwierige Situation werden. Der Alltag mit den Kindern und Eltern muss weitergehen, doch es ist häufig schwierig, die persönlichen Differenzen aus den beruflichen Handlungen herauszuhalten. Leider neigen wir immer wieder dazu, Konflikte bis ins letzte Detail ausdiskutieren zu wollen. Oft mündet dies in endlose Gespräche, die Stimmung wird jedoch nicht besser. Wie wäre es, wenn wir unsere Energie mehr auf eine Versöhnung lenken würden? Der folgende Beitrag liefert Ideen, wie das gelingen kann.
Emotionale Beziehungen als Grundlage für die Entwicklung des Kleinstkindes
Die Rolle und Bedeutung der Fachkraft in der Krippe (Julia Maier)
- Abstract
In den ersten drei Lebensjahren wird ein Mensch in seiner Persönlichkeit geprägt. Die Beziehungserfahrungen, die er in dieser Prägungsphase macht, sind für sein gesamtes weiteres Leben, für seine Gefühlswelt und für sein Beziehungsverhalten relevant. Der folgende Artikel handelt davon, welche grundlegende Bedeutung, stabile und verlässliche emotionale Beziehungen für die gesamte Entwicklung des Kindes haben, in welchen Bereichen sie im Krippenalltag am deutlichsten zum Ausdruck kommen und welche Rolle die Erzieherin dabei spielt.
Wände, Boden, Tisch und Stuhl
Kindgerechte Raumgestaltung in der Krippe (Yvonne Wagner)
- Abstract
Niedrige Tische, Mini-Stühle und unzählige Stoffelemente zieren den Raum. Mittendrin die Kinder – robbend und staksend. Beim Einrichten und Gestalten der Krippenräume wird häufig vergessen, den Blickwinkel der Kinder zu berücksichtigen. Dieser Artikel will anregen, sich auf Augenhöhe der Kinder zu begeben und diese Perspektive bei der Raumgestaltung zu berücksichtigen.
Freundschaft schließen mit einem Baum
Kindgerechte Wertevermittlung (Manuela Malcherczyk)
- Abstract
Wie vermittelt man Kindern Dankbarkeit und unterstützt sie bei Ängsten, Wünschen und Unsicherheiten? Der Kurpark-Kindergarten in Unna griff einen Impuls der Kinder auf und ernannte einen Baum zum Zufluchtsort. Der folgende Artikel gibt Einblicke in diese Art der emotionalen Erziehung.
Die Welt gehört denen, die neu denken!
Schlussfolgerndes Denken handlungsorientiert entwickeln und fördern (Merle Teutenberg)
- Abstract
„An jedem Platz soll eine Tasse und ein Teller stehen.“ „Du kannst dich entscheiden, ob du mit den Bauklötzen spielen möchtest oder mit den anderen in den Turnraum gehen möchtest.“… In vielen alltäglichen Aussagen verwenden wir Begriffe wie und, oder und nicht. Dabei ist uns selten bewusst, dass wir hierbei schlussfolgerndes Denken und mathematische Zusammenhänge bilden. Das Projekt „Denkexperten“ setzt sich hiermit auseinander. Im Vordergrund steht schlussfolgerndes Denken. Wie kann man dieses bei Kindergartenkindern fordern und fördern? Und wie kann ein solches Projekt in den Alltag eingebunden werden?
Draußen in der Natur …
Praktische Tipps und Spielideen im Frühjahr (Sandra Knümann)
- Abstract
Jede Erzieherin weiß: Kinder brauchen den direkten Kontakt zur Natur. Das Außengelände des Kindergartens kann diesem Bedürfnis etwas entgegenkommen, aber noch wertvoller ist die Erfahrung der „freien“ Natur, die nicht für pädagogische Zwecke eingerichtet wurde. Wann immer es geht, sollten Erzieherinnen daher dem Wald, dem Bach oder der Wiese den Vorzug geben. Die Naturerlebnis-Pädagogin Sandra Knümann stellt spannende Spielideen hierzu vor.
Biomechanik von Bäumen
Bäume in ihrer Vielfalt entdecken und erforschen (Andrea Pungenhorst)
- Abstract
Mechanik, bei diesem Wort denkt man an Werkstätten und Maschinen und nicht unbedingt an einen Wald. Viele Kinder vom Lohner Kindergarten St. Gertrud sind jetzt eine ganze Ecke schlauer: Sie wissen nach ihrem LIFE -Projekt (LIFE = Lohner Initiative zur Förderung des Elementarbereichs), was es mit der Biomechanik von Bäumen auf sich hat und dass auch Pflanzen über Körpersprache kommunizieren.
Die Hasen-Party
Ostern einmal anders (Melanie Fehring)
- Abstract
Spiele, Roller, Trampoline, Computerspiele und jede Menge Schokolade – all diese und weitere größere und kleinere Überraschungen transportiert der Osterhase mit zauberhaftem Können auf seinem Rücken – in einem stetig größer werdenden Korb. In vielen Tageseinrichtungen gehört das Osterfest zum Jahresablauf dazu. Einige Erzieherinnen orientieren sich dabei am christlichen Ursprung, andere vermitteln die Hasentradition als solche. Eine ganz andere Idee, Ostern – einmal konsumfrei – zu erleben, ist die Hasenparty. Sie lädt die Kinder ein, das Fest aktiv und kreativ mitzugestalten. Die Kinder sollen selbst wählen, woran sie sich beteiligen möchten, die Freude am Tun steht im Vordergrund.
Alles nur wegen der Augen?!
Wie die Optometrie Kindern helfen kann (Birgit Widmann-Rebay von Ehrenwiesen)
- Abstract
„Malen ist blöd!“, „Nein, Perlenfädeln will ich nicht machen!“, „Ich will nicht mit Ballspielen!“ Vermeidungsverhalten, Aggressivität sowie Frustration und Lern- und Entwicklungsstörungen können auch – das wissen viele Menschen nicht – durch schlechtes Sehen auftreten. Mit Hilfe der Optometrie können Kinder unterstützt werden, damit sie erst gar nicht in ein Vermeidungsverhalten geraten. Im Gespräch mit der Optometristin Heike Nill erfahren wir mehr über Möglichkeiten in diesem Bereich.
Bringen Sie Ihren inneren Kritiker zum Lachen
Entwicklung von Kreativität mit Clown- und Improvisationstheater (Petra Daiber, Frauke Nees)
- Abstract
Von Natur aus sind wir kreativ. Diese Art zu denken und zu handeln wird jedoch durch die (schulische) Sozialisation kaum unterstützt oder sogar unterbunden. Wenn wir als Erwachsene den Zugang zum kreativen Potential wieder gewinnen, sind wir das beste Modell für die Kinder. Hierfür ist es notwendig, einen konstruktiven Umgang mit Fehlern zu finden – wir suchen uns ein besonderes Vorbild, dem wir über die Schulter schauen: einen Clown.
Auf der Suche nach dem Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit
Die Entstehungsgeschichte von acht Konsultationskitas (Rita Greine)
- Abstract
Kindertagesstätten mit klaren pädagogischen Schwerpunkten sind rar und dazu noch selten begeistert, als Lernorte für Erzieherinnen herzuhalten. In Unna sollen, dank der Initiative einer Fachberaterin, solche sogenannten Konsultationskitas entstehen. Um ihre Arbeit zu vertiefen und der Öffentlichkeit vorzustellen, drehen die Kitas hierzu einzelne Dokumentationsfilme. Der folgende Beitrag berichtet von der Idee und der Entstehung.
Die kalte Schulter zeigen oder jemanden anhimmeln?
Was die Körpersprache verrät (Kerstin Hielscher)
- Abstract
Auch wenn wir keine Worte aussprechen, so kommunizieren wir doch und zwar mit unserem Körper. Teilweise senden wir diese nonverbalen Signale bewusst an unsere Umwelt, manchmal aber auch unbewusst.Um sich und andere besser zu verstehen und auch um Missverständnisse oder Krisen zu vermeiden, ist es sinnvoll und hilfreich, sich einmal mit diesen Signalen auseinanderzusetzen. Der folgende Text von Samy Molcho aus „Alles über Körpersprache“ wurde von Kerstin Hielscher bearbeitet.
|