Inhaltsverzeichnis
Vertrauen als Basis
Sozialklima in der Schule (Martin Schweer)
- Abstract
Lehrkräfte müssen tagtäglich schulische Wirklichkeit gestalten und in der Auseinandersetzung mit den ihnen anvertrauten Schülerinnen und Schülern ihren zentralen pädagogischen Aufgaben nachkommen. Hierzu bedarf es aus der Perspektive der internationalen Schul- und Unterrichtsforschung einer positiv getönten Lehrer-Schüler-Beziehung: Lehrkräfte und Schüler sollten miteinander, aber auch jeweils untereinander produktiv und lösungsorientiert auf der Basis grundlegender moralisch-ethischer Prinzipien umgehen. Um ein solches Umfeld zu schaffen, bedarf es eines positiven Sozialklimas – idealerweise auf der Ebene der ganzen Schule, in jedem Fall aber im Subsystem der Schulklasse und dort in den einzelnen Lehrer-Schüler-Interaktionen.
Vertrauen und Sozialklima
Anregungen für den Unterricht (Barbara Thies)
- Abstract
Lehrkräfte tragen tagtäglich die Verantwortung, im Rahmen ihrer jeweiligen Interaktionen mit einzelnen Schülerinnen und Schülern ein entwicklungsförderliches, soziales Klima zu gestalten. Wünschenswert ist natürlich ein schulisches Umfeld, in dem die Förderung sozialen Verhaltens zum Schulprofil gehört und bereits etabliert ist. Allerdings sollten Lehrkräfte nicht resignieren, wenn sie in einem schulischen Umfeld arbeiten, in dem dies nicht oder nur eingeschränkt der Fall ist. Innerhalb des Subsystems der Schulklasse ist die Etablierung einer eigenen Lernkultur auf der Basis eines positiven Sozialklimas immer möglich. Aber: Vertrauen braucht Zeit, einfache Patentrezepte sind nicht verfügbar. Einige Ansatzpunkte und Anregungen, die sich als förderlich und effektiv erwiesen haben, werden im Folgenden beschrieben.
Lesen mit System
Eine Übungssequenz zur Leseförderung (Vera Winkler-Theiß)
- Abstract
Schülerinnen und Schüler neigen dazu, ihre Leistungen mit denen anderer Kinder zu vergleichen. Bisweilen werden leseschwache Klassenkameradinnen und -kameraden ausgelacht. In einem sozialen Klassenklima sind Fehler Teil des Lernprozesses. Dies muss die verantwortliche Lehrkraft bewusst machen.
Phänomen »Zeit«
Philosophisch orientierter Unterrichtsentwurf (Teil 2) (Katharina Hannich)
- Abstract
Gemeinsames Philosophieren, Nachdenken und Diskutieren über Phänomene, die uns tagtäglich beschäftigen, zeigen uns den Mitmenschen in der Klasse als denkendes und fühlendes Wesen, mit dem es sich lohnt gemeinsam zu lachen, nachzudenken, zu leben. Dies ist von entscheidendem Einfluss auf das soziale Klima in der Klasse. Teil 1 des Beitrags ist erschienen im Schulmagazin 5–10, Ausgabe 7–8/2009.
Binomische Formeln
Anschauliche und handlungsorientierte Erarbeitung (Bill Krüsmann)
- Abstract
Die Kenntnis, Beherrschung und Anwendung von Formeln in der Mathematik ist aus Sicht vieler Schülerinnen und Schüler ein notwendiges Übel. Sie werden auswendig gelernt, und – wenn man als Lehrkraft »Glück« hat – an den passenden Stellen richtig eingesetzt. Dass dies nicht immer reibungslos funktioniert, ist bekannt. In diesem Beitrag wird eine Möglichkeit aufzeigen, wie die binomischen Formeln anschaulich dargestellt, handlungsorientiert und mit der Möglichkeit der Binnendifferenzierung arbeitsteilig erarbeitet werden können.
Lernen in der Antike
Das Erziehungs- und Ausbildungswesen in Athen und Sparta (Birgit Lascho)
- Abstract
Die Schüler und Schülerinnen lernen das athenische und spartanische Erziehungs- und Ausbildungswesen kennen und beurteilen es, differenziert nach Geschlechtern, aus damaliger und heutiger Perspektive.
Wahlgrundsätze
Gruppenarbeit zu §28 des Grundgesetzes (Julia Gschwendtner)
- Abstract
Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten anhand eines Fallbeispiels in Gruppenarbeit jeweils einen der Wahlgrundsätze aus §28 des Grundgesetzes. Die restlichen vier Wahlgrundsätze lernen sie bei der Präsentation durch exemplarische, provokative und szenisch dargestellte Fallbeispiele kennen.
Berufsorientierung
Anforderungsprofile für den Traumberuf (Teil 1) (Christina Bitsch)
- Abstract
Die eigenen Fähigkeiten mit den Anforderungen, die verschiedene Berufe stellen, zu vergleichen, ist ein wichtiger Prozess im Rahmen der Berufsorientierung. Häufig geschieht dies durch Profilbögen, auf denen die Schülerinnen und Schüler eigene Stärken und berufsbedingte Anforderungen ankreuzen. In der dargestellten Unterrichtseinheit soll ein solches Anforderungsprofil erstellt werden.
»Tears in heaven«
Wortschatzarbeit und Grammatik (Renate Lohmann)
- Abstract
Die Schülerinnen und Schüler vertiefen anhand eines Liedtextes Wortschatz und Grammatik in verschiedenen Arbeitsformen.
»Quit the shit«
Eine Stunde zur Drogenprävention (Teil 1) (Carmen Hammer)
- Abstract
Zum Thema Drogenprävention bieten Krankenkassen und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zahlreiche Materialien an. Die Autorin hat sich ausführlich mit dem Thema beschäftigt, die verschiedenen Materialien und Medien gesichtet und diese in der dargestellten Unterrichtsstunde zum Thema »Kiffen« gelungen kombiniert.
Positive Schulleistungen
Worauf man bei ausländischen Schülern achten sollte (Stefan Seitz)
- Abstract
Ausländische Schülerinnen und Schüler gehören, das belegten stets die Ergebnisse der internationalen PISA-Studie, zu den Verlierern unseres Bildungssystems. Wenngleich sich die schulische Situation ausländischer Schülerinnen und Schüler in Deutschland in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert hat, so schreitet die soziale Integration dieser Schülerklientel aufgrund mangelnder »Bildungs- und Berufsintegration« nur mit kleinen Schritten voran. Somit wird es höchste Zeit, dieser defizitären Bildungslage von Migrantenkindern besser gerecht zu werden, um die soziale Unterschichtung der deutschen Gesellschaft nicht weiter zu verfestigen und dem Ideal von Chancengleichheit auch zur faktischen Umsetzung zu verhelfen.
Freie Bildbearbeitungsprogramme
Teil 1: Einsatz in der Schule (Elke Schmitt)
- Abstract
Software lebt von ständiger Weiterentwicklung. In relativ kurzer Zeit erscheinen immer wieder neue, verbesserte Versionen. IT-Medienkompetenz lässt sich nicht auf die Bedienung einzelner Programme festlegen. Erlerntes Schulwissen muss später im Ausbildungs- und Berufsleben aktualisiert werden. Welche Voraussetzungen sollten unsere Schülerinnen und Schüler haben, damit ein neues Programm schnell und sicher beherrscht werden kann?
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