Inhaltsverzeichnis
Beurteilung mündlicher Leistungen
Eine Untersuchung (Teil 1) (Manfred Arendt)
- Abstract
In dem Beitrag wird eine qualitative Studie beschrieben, die Antworten auf vier grundlegende Fragen liefern soll, die immer wieder in der didaktischen Diskussion um die Bewertung mündlicher Leistungen aufgeworfen werden. Es geht dabei um die Akzeptabilität von Noten, die in hohem Maß vom Durchschnittswert aller erteilten Zensuren abweichen, um den Einfluss der verschiedenen Typen von Beurteilern auf die Notengebung, um die Erfassung des gesamten Leistungsvermögens der Lernenden und um die Beurteilung von Lernenden, die sich von den anderen Mitgliedern der Lerngruppe abheben. Die Datenerhebung erfolgte im Rahmen von Beobachtungen mündlicher Prüfungen verschiedener Schultypen und Leistungsniveaus.
Noch einmal Lückentests: Wo liegt das Problem?
(Geoff Perrin)
- Abstract
Als Antwort auf den Beitrag "Vom schädlichen Unsinn des Lückentests", den Jan Rohrbach in Heft 1/2006 von Praxis Fremdsprachenunterricht veröffentlicht hat und der sich gegenüber der Verwendung von Lückentests als Form der Leistungsüberprüfung kritisch äußert, formuliert der Autor Gegenthesen, die den Einsatz solch gearteter Tests befürworten. Diese beziehen sich vor allem auf die Kriterien der "Validität" und der "Reliabilität" von Lückentests, wobei der Autor ebenfalls darüber reflektiert, inwiefern Lückentests optimiert werden können.
Wie bleiben lebende Sprachen auch im Klassenzimmer noch am Leben?
Vorschläge für Klasse 5 (Georg Aulmann)
- Abstract
Der Autor ist davon überzeugt, dass Fremdsprachenunterricht stärker von Authentizität geprägt sein muss, als es auf der Grundlage von gängigen Englischlehrwerken der Klasse 5 möglich ist. Die Lernenden sollten das Gefühl bekommen können, als Personen in den Unterrichtsprozess involviert zu sein. An die Stelle von Geschichten über fiktive Personen und von abstrakt hintereinander gereihten Grammatikeinheiten sollten daher die Lernenden mit ihrer eigenen Umwelt einerseits und eine laufend semantisierte und erlebbare Grammatik andererseits treten. Der Autor veranschaulicht seinen Ansatz mithilfe zahlreicher Beispiele für die unterrichtliche Umsetzung.
Fun Poetry & Poetry Fun (1)
Children' s Rhymes (Helmut Reisener)
- Abstract
Der Autor plädiert dafür, dass Gedichte im fremdsprachlichen Unterricht stärker berücksichtigt werden sollten, da sie aus seiner Sicht angesichts ihres kreativen Umgangs mit der ansonsten stark normierten Sprache für die Schüler eine Motivationsquelle darstellen. Sein Augenmerk gilt im Besonderen Kinderreimen und wie sie im Unterricht variierend behandelt werden können. So sollen sich die Schüler im kreativen Schreiben üben, wenn sie beispielsweise traditionelle Kinderverse und Zungenbrecher spielerisch durch Reimumkehrung und Wortspiele variieren.
Singing grammar oder Mach dir einen Reim drauf!
(Franz Schlosser)
- Abstract
In dem Beitrag wird vorgeschlagen, an die Stelle der häufig als langweilig empfundenen traditionellen Grammatikarbeit die Singing Grammar zu setzen. Grammatikunterricht soll durch die Verknüpfung mit dem Singen von Liedern interessanter werden und so die Motivation der Lernenden fördern. Der Beitrag enthält einige Liedtexte, mit denen verschiedene Funktionen des Present Perfect eingeübt werden können.
Designing a supermarket
Ein Projekt zum Abschluss in Klasse 10 (Dieter Kipp)
- Abstract
Der Autor präsentiert einen Projektentwurf zum Thema "Beeinflussung des Kaufverhaltens von Kunden im Supermarkt". Sprachlich sollen die Schüler in der fünfphasig angelegten, für ca. 14 Unterrichtsstunden konzipierten Einheit einen eigenen Text als Teil einer Gruppenleistung verfassen und mit anderen Texten abgleichen. Dabei sollen auch ihre sozialen Kompetenzen geschult werden. Ferner sollen die Lernenden einen freien Vortrag halten und themenbezogene Kollokationen verwenden. Der Projektverlauf dieses handlungsorientierten Unterrichts gliedert sich in eine einleitende pre-reading activity, bei der die Schüler mit Hilfe von Tafelanschrieb (Wortschatz, mind map) darüber diskutieren sollen, inwiefern Supermärkte "Kundenfallen" darstellen. Als zweites sollen sie einen Text und ein Schaubild (im Beitrag enthalten) deuten, die auf die Manipulation des Kunden beim Einkauf hinweisen. In der dritten Phase gilt es, in Gruppenarbeit eigene Supermärkte nach zuvor erarbeiteten Prinzipien der Kundenbeeinflussung zu konzipieren. Diese werden dann in der fünften und sechsten Phase der Unterrichtseinheit präsentiert und ausgewertet.
Animal Proverbs im Englischunterricht der Sek II
(Gottfried Rottmann)
- Abstract
Der Autor regt dazu an, Sprichwörter stärker in den Fremdsprachenunterricht einzubeziehen, da sie sich nicht nur für die Wortschatzarbeit eignen, sondern auch die linguistisch-analytischen und stilistischen Kenntnisse der Lernenden herausfordern. Der Beitrag enthält ein Arbeitsblatt mit 38 Sprichwörtern, in denen Tiere vorkommen. Nach der Zuordnung bestimmter Eigenschaften, die verschiedenen Tieren zugerechnet werden, interpretieren die Lernenden den Sinn des jeweiligen Sprichworts und betrachten die jeweilige Form, in der eine Aussage verpackt ist.
Mit Reim, Refrain und Rhythmus zum Wortschatzerwerb
Das Chanson Le toi du moi von Carla Bruni im Französischunterricht einer 10. Klasse (Hanne Müller)
- Abstract
Chansons stellen einen beliebten Unterrichtsgegenstand dar, der nach Ansicht der Autorin nicht als reines Mittel für die Einübung sprachlicher Strukturen verwendet, sondern immer auch hinsichtlich seines Inhalts betrachtet werden sollte. In dem Beitrag wird eine Unterrichtseinheit für die Klassenstufe 10 beschrieben, in der zunächst die Sängerin Carla Bruni vorgestellt und im Anschluss deren Stück "Le toi du moi" gehört wird. Daran schließt sich eine Sequenz inhaltsorientierter Wortschatzarbeit an. Optional können weitere Aktivitäten folgen, in denen etwa das Verhältnis der beschriebenen Personen in Gruppen diskutiert oder ein möglicher Titel für das Chanson gesucht wird. Zudem kann der Liedtext im Unterricht oder in Form einer Hausaufgabe kreativ umgeschrieben werden.
Eigene Texte überarbeiten
Ideen für die Mittelstufe Französisch (Katia Wild)
- Abstract
Im fremdsprachlichen Unterricht sollen die Lernenden eine differenzierte Schreibkompetenz entwickeln, fordert (nicht nur) der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen. Um diese Entwicklung zu fördern, ist es wichtig, den gesamten Schreibprozess mitsamt der verschiedenen Phasen der Planung, Formulierung und Überarbeitung zum Unterrichtsgegenstand zu machen. In dem Beitrag wird eine Unterrichtseinheit vorgeschlagen, in der den Französischlernenden im neunten Schuljahr zunächst die Wichtigkeit von Überarbeitungen vor Augen geführt werden soll. Anschließend führen die Schülerinnen und Schüler eigene Überarbeitungen durch und entscheiden schließlich, ob sie verschiedene Vorschläge von Lernenden der Oberstufe (denen die Texte zur Durchsicht vorgelegt wurden) in der Endfassung ihrer Texte berücksichtigen möchten oder nicht.
Russisch lernen macht Spaß
(Ines Ehmig, Eckhard Paul)
- Abstract
Die Autoren sind davon überzeugt, dass ein spielerischer Umgang mit Lerninhalten nicht auf den Anfangsunterricht in Lerngruppen der Sekundarstufe I beschränkt sein sollte, sondern dass auch aus älteren Schülerinnen und Schülern bestehende Lerngruppen von Aktivitäten profitieren können, in denen Kognition und Affektion miteinander verbunden werden. In dem Beitrag werden verschiedene Übungen vorgestellt, die im Russischunterricht für kreative Abwechslung sorgen können. Es werden u.a. Sprachrätsel, lustige Verse und Kreuzworträtsel angeboten.
White Paint - a Sudoku-Puzzle with words.
(Günter Detro)
- Abstract
Der Autor präsentiert ein Puzzle, das nach dem Vorbild der Sudoku-Rätsel aufgebaut ist. Anstelle von Zahlen werden Wörter in die freien Felder eingetragen, sodass Sätze entstehen, die zusammen eine kurze Geschichte ergeben. In allen horizontalen und vertikalen Reihen darf dabei jede Wortart nur einmal vorkommen.
À l' aventure des mots
(Volker Borbein, Marie-Claire Lohéac-Wieders)
- Abstract
Die Etymologie eines Wortes sagt immer etwas aus über die Kultur einer Sprachgemeinschaft. Wortschatzarbeit ist daher nach Ansicht der Autoren gleichzeitig immer auch Landeskunde. In dem Beitrag werden einige interessante Etymologien französischer Wörter wie Dolomites, coquelicot, Guillotin(e) oder bordel vorgestellt, und es wird dazu angeregt, sie im Französischunterricht zu thematisieren, da auf diese Weise kulturelle wie sprachliche Neugier geweckt und erhalten werden kann.
London Curiosities.
(Werner Schäfer)
- Abstract
Der Beitrag bietet dem Leser eine virtuelle Reise durch verschiedene sonderliche Sehenswürdigkeiten, die die Stadt London zu bieten hat. Auf der Reise begegnet man etwa einem auferstandenen König, einem Drachen, der die Stadt bewacht, oder einem lange Zeit in einem Museum als etruskisch ausgestellten Sarkophag aus dem 19. Jahrhundert.
Arbeitsblätter zum Thema "Lachen"
(Marina Bartels, Viola Beyer-Kessling, Margit Bombach, Nicole Bucher, Inez De Florio-Hansen, Don Salter, Jörg Siebold)
- Abstract
Acht Arbeitsblätter Englisch, vier Arbeitsblätter Französisch, zwei Arbeitsblätter Russisch
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