Inhaltsverzeichnis
„Wie stehe ich denn so bei Ihnen?“
(Helmut P. Hagge)
- Abstract
Es sollte als Prämisse gelten, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen echten, standardisierten Tests und ausreichendem Freiraum für eine intensive Schulung der erforderlichen Kompetenzen und Strategien bei den Lernenden herzustellen. Die Kultusministerien und Bildungsbehörden sind daher aufgerufen, über die Lehrerfortbildung, in Zusammenarbeit mit der Universität, die notwendigen Tests zu erstellen und über die Stundentafeln für die Fremdsprachen die aufgezeigten Freiräume zu gewährleisten.
Nach PISA: Lesen, Lesen, Lesen ...
(Wilfried Brusch)
- Abstract
Die PISA-Studie 2000 bestätigte, was viele Untersuchungen zur Rolle des Lesens beim Lernen schon vorher belegt hatten: Das Lesen ist die Schlüsselkompetenz schulischen Lernens. PISA empfiehlt den deutschen Schulen, bei ihren Schülern die Lesefreude zu fördern und die Textverarbeitungskompetenz zu verbessern. Das Lesen ist aber auch eine hervorragende und dennoch unterschätzte Methode der Fremdsprachenaneignung. Aus der Sicht des Englischunterrichts wird gezeigt, wie etwa durch Klassen- und Schulbibliotheken Lesefreude und Textverarbeitungskompetenz gefördert werden können.
Literarische Texte in der Sekundarstufe I
Eine Standortbestimmung im Zeitalter der Bildungsstandards (Angela Bergfelder)
- Abstract
Im Zeitalter der Bildungsstandards zählen Kompetenzen, Kompetenzen und nochmals Kompetenzen.Und wo bleibt da die Literatur? Hat sie im Fremdsprachenunterricht ausgedient? Ausgehend von den Bildungsstandards der KMK für die erste Fremdsprache zeigt dieser Beitrag, welche Rolle literarische Texte im Fremdsprachenunterricht der Sekundarstufe I heute spielen können, welche didaktischen Implikationen sich daraus ergeben und welcher Nachbesserungsbedarf diesbezüglich in den Bildungsstandards besteht.
„Liebe auf Umwegen“
Zweisprachige Lektüre in der Sek I (Ursula Karbe)
- Abstract
Grundsätzlich gibt es berechtigte Gründe gegen den ständigen Wechsel von Mutter- und Fremdsprache im Englischunterricht, denn er verhindert, dass bei Schülern Automatismen im Gebrauch der Fremdsprache ausgebildet werden. Er führt sie des Weiteren dazu, auch bei der innersprachlichen Formulierung von Äußerungen stets von der Muttersprache auszugehen. Im Englischunterricht gilt nach wie vor das Prinzip: So viel Englisch wie möglich, so wenig Deutsch wie nötig – im Sinne einer „aufgeklärten Einsprachigkeit" (nach Butzkamm). Wenn es allerdings darum geht, die Schüler der 7. und 8. Klassen zum Lesen englischer Lektüre anzuregen, können auch die besten Grundsätze einmal über den Haufen geworfen werden.
Wayside School in den Klassen 6 bis 7
(Anne Hegerfeldt, Dirk Vanderbeke)
- Abstract
Das Lesen fiktionaler Texte sollte möglichst früh zu einem zentralen Bestandteil des Unterrichts gemacht werden,denn beim Lesen können die Schülerinnen und Schüler die Fremdsprache im Zusammenhang erleben und so ihre sprachliche Kompetenz erheblich erweitern. Grammatische Strukturen und bekanntes Vokabular werden umgewälzt und gefestigt. Außerdem werden die Schülerinnen und Schüler angeregt, unbekannte Vokabeln aus dem Kontext zu erschließen – eine für den Fremdsprachenunterricht unerlässliche Technik. Und schließlich bietet das Lesen eine Fülle von Rede- und Schreibanlässen. In den Lehrbüchern erfährt das Lesen in den Lesetexten Berücksichtigung. Sie sind im Umfang begrenzt und beschäftigen sich meist mit den Lehrbuchcharakteren. Eine Reihe von Schülerinnen und Schülern haben die Texte bereits zu Hause gelesen und empfinden die Lektüre nicht mehr als spannend. Daher sollten bereits in der Unterstufe zusätzliche, möglichst authentische Texte hinzugezogen werden.
Mexicans, Americans, Mexican-Americans
Ein Unterrichtsprojekt für die 10. Klasse (Martina Mittag)
- Abstract
Der Standardtext zum Thema Mexican-Americans ist weiterhin T. C. Boyles Tortilla Curtain, ein Roman, der allerdings ob seines Umfangs für 10. Klassen völlig ungeeignet ist. Im Projekt werden neben landeskundlichen Informationen daher vor allem kürzere Texte integriert, die in ihrer Gesamtheit ein Spektrum andeuten sollten, das auch für die Oberstufenlektüre interessant bleibt. Das Projekt zielt vor allem darauf ab, gegen Klischees zu den genannten Bevölkerungsgruppen zu wirken und Schülern ab der 10. Klasse vertiefte Kenntnisse über die zur Zeit größte sprachliche und kulturelle Minderheit in den USA zu vermitteln.
The Truth of the Matter
Ein lyrisches „Ich“ in zwei Welten (Michael Lummel)
- Abstract
Man nehme eine Unterrichtsstunde (ist dann und wann immer einmal verfügbar),ein aktuelles Thema (das Spannungsfeld zwischen zwei Kulturen),einen ungewöhnlichen Text und schon dürfte man die Zutaten für einen interessanten Arbeitsauftrag zusammengetragen haben, der einen Einblick in die interkulturelle Problematik gewährt. Die hier empfohlene Kurzlektion ist erfolgreich erprobt worden und eignet sich gut für einen Unterricht, dem es um Aktualität und Schülerorientierung geht.
Feministische Themen im Unterricht
Am Beispiel von Liedtexten von Alanis Morissette (Monika Bednarek)
- Abstract
Texte der anglo-amerikanischen Popkultur eignen sich besonders zur Diskussion von gesellschaftlich politischen Themenbereichen der englischsprachigen Welt im Englischunterricht der Oberstufe, da sie einen Zugang zu den Schülerinnen und Schülern gewähren, der durch konventionelles Unterrichtsmaterial wohl schwieriger zu erreichen sein wird. Der Beitrag gibt Hinweise auf thematische Aktivitäten, die auf der Basis von Texten der kanadischen Sängerin Alanis Morissette durchgeführt werden können. Der Fokus liegt hierbei auf Themen wie Gewalt gegenüber Frauen und der Entwicklung des Feminismus.
Shakespeare im Englischunterricht
Ein aktueller Überblick (Roland Petersohn, Laurenz Volkmann)
- Abstract
Nach wie vor ist die Auseinandersetzung mit William Shakespeare stark in die aktuellen Lehrpläne für den Englischunterricht eingebunden. Viele Englischlehrkräfte schätzen die Behandlung des „Bard of Avon" als Höhepunkt ihrer Beschäftigung mit der englischen Sprache und Kultur ein. In diesem Beitrag möchten die Verfasser, seit vielen Jahren „Shakespeare-Begeisterte", einen knappen aktuellen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten der Behandlung Shakespeares im Englischunterricht bieten. Dabei soll eine Reihe von praxisrelevanten Fragen erörtert werden – z. B. welche Fähigkeiten kann der Shakespeare-Unterricht vermitteln, die über den Erwerb rein literarischer oder kultureller Kompetenzen hinausgehen? Und es gibt Anregungen und Vorschläge zum fächerverbindenden und jahrgangsübergreifenden Unterricht.
Zu alt für Kinderbücher?
Albums in der Mittelstufe (Christian Minuth)
- Abstract
Seit den großartigen Veröffentlichungen zur Behandlung französischer Kinder- und Jugendbücher im Französischunterricht (Blees et al. 1994, Lehrerarbeitsgruppe 1999, HELP 2000) ist diese Literatur vielen Fremdsprachenlehrern bekannt geworden. Es haben viele neue didaktisch-methodische Ansätze den Weg in die Praxis gefunden – in diesem Beitrag der Einsatz von albums – und erfreuen sich Lesungen französischer Jugendschriftsteller eines immer größeren Zulaufs. Die französischen Kulturinstitute organisieren unermüdlich Vortragsreisen französischer Kinder- und Jugendbuchautoren, die in Schulen fahren, Schreibwerkstätten organisieren, in Diskussionsrunden mit Schülern arbeiten oder in Abendveranstaltungen aus ihren Werken lesen. Die verdienstvolle Arbeit des „Bureau du livre de jeunesse" fördert die Verbreitung und Bekanntheit französischer Jugendliteratur in Deutschland, ebenso wie der von den Kulturinstituten organisierte „Prix des lycéens", letzterer besonders bei einer gymnasialen Schülerschaft.
«Maman, dans ma chambre il y a un fantôme!»
Lesevergnügen und Lebenswelten beim Dîner fantôme (Joachim Sendzik)
- Abstract
Beim Lesen macht der Leser den Sinn! Dieser lesedidaktische Allgemeinplatz gilt für jeden Leser jeden Alters und macht nicht bei livres de jeunesse und albums halt. Auch fortgeschrittene jugendliche Lerner können dem Charme eines ästhetisch ansprechenden album erliegen und Le plaisir de lire konkret erleben. Im Rahmen einer lecture individuelle erfahren sie den Nutzen erworbener Sprachkenntnisse, erhalten Anregungen zum Nachdenken und gestalten im carnet de lecture eigene kreative Textproduktionen. Die vierzehnjährige Sanja erfindet beispielsweise eine fast blinde Protagonistin, die nicht einschlafen kann, denn ...
Das Komische bei Grigorij Oster
(Irina Kretschmar, Yana Pesotska)
- Abstract
Wir alle erinnern uns gern an unsere Kindheit. Die Kinderbücher, mit denen wir groß geworden sind, bringen uns auch heute zum Lachen. Zu solchen Büchern gehören die von Grigorij Oster, in denen das Komische einen zentralen Platz einnimmt. Die Autorinnen zeigen anhand von Unterrichtsvorschlägen, wie die Kategorie des Komischen in authentischen Texten der Kinderliteratur erschlossen werden kann.
Arbeitsblätter zum Thema "Sehen"
(Viola Beyer-Kessling, Nicole Bucher, Judith Krischer, Don Salter, Katja Schmidt, Jörg Siebold)
- Abstract
Acht Arbeitsblätter Englisch, vier Arbeitsblätter Französisch, zwei Arbeitsblätter Russisch
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