Inhaltsverzeichnis
Sustainable Developments in English?
Wohin treibt (uns) der Englischunterricht in der Gymnasialen Oberstufe? (Ingrid Ross)
- Abstract
Ein Englischlehrer heutzutage muss ein Allround-Könner sein. Seit Ende des 20. Jahrhunderts ist in NRW „Interkulturelle Handlungsfähigkeit" Leitziel des Englischunterrichts der Gymnasialen Oberstufe (Ministerium ... 1999, S. 7). Das bedeutet, dass nunmehr zunehmend über Probleme globaler Bedeutung gesprochen, geschrieben, gehört, geschaut und gelesen wird (vgl. u. a. Ministerium ... 1999, S. 26ff.), was in vielen Fällen dazu führt, dass wir Englischlehrer uns und unsere Schüler ständig sachkundig machen müssen über Bereiche, über die unsere Kollegen mit gesellschafts- oder naturwissenschaftlichen Fächern (oder Philosophie) viel effektiver unterrichten können. Themen können sich ändern, das ist nachzuvollziehen, aber inwieweit sollte sich Sachunterricht Englisch in andere Unterrichtsfächer vorwagen und was ergibt sich daraus für Leistungsüberprüfungen? Diesen und weiteren Fragen geht die Autorin nach.
Selbst- und Partnerbeurteilung, Teil II
(Monika Wilkening)
- Abstract
National Parks in Klasse 8, book reports, Schreibkonferenzen in Klasse 9 zu einem Artikel für die Schülerzeitung werden von und für Mitschüler/innen (meta)evaluiert: "It is good when you can see what the other pupils think about your texts and that it is not only the teacher who says his opinion." "You get ideas from your partner, new and better ideas." Das führt schließlich zu „You also learn to evaluate better". Seien Sie herzlich eingeladen, über einige weitere Möglichkeiten zur Selbst- und Partnerbeurteilung zu lesen und zu erfahren, was diese für Schüler/innen bedeuten. Teil I erschien in PFU 1/2007, S. 3–8.
Interkulturelles Lernen: „Travel-Buddy-Projekt“
(Carmen Ellermann)
- Abstract
Heute ist es nicht nur die Aufgabe der Lehrperson, einen fremdsprachlichen Unterricht durch Vermittlung von kommunikativen Fertigkeiten zu gestalten. Vielmehr muss sie Interkulturelles Lernen durch Einbindung von aktuellen Realien aus dem Ausland, Kontakte zu Muttersprachlern mittels neuer Technologien sowie die Freude an der Sprache durch lebensnahe Situationen und handlungsorientierte Unterrichtsformen verbinden. Wie sind so viele Bildungsansprüche in der Praxis zu realisieren? Da hilft nur ein modernes Projekt, um den vielseitigen Zielsetzungen gerecht zu werden: Das Travel-Buddy-Projekt.
Musical-Klassiker im Englischunterricht der Sek I
Flying Cars and Magic Nannies (Bettina Raaf)
- Abstract
Ein Kindermädchen, das auf demTreppengeländer aufwärts rutscht und mit ihrem Regenschirm fliegen kann. Ein Auto, das sich je nach Gefahrenlage in ein Luftkissenboot oder ein Flugzeug verwandelt. Es ist die Rede von Mary Poppins, dem berühmtesten Kindermädchen der Filmgeschichte, und von Chitty Chitty Bang Bang, dem Zauberauto aus dem gleichnamigen Film. Ich möchte für ihren Einsatz im Englischunterricht der Sekundarstufe I werben und gleichzeitig den möglichen Argumenten entgegentreten, diese beiden Klassiker seien für den Englischunterricht zu verstaubt und irrelevant.
Briefmarken für Game Boys und Girls
(Udo O. H. Jung)
- Abstract
Im Zeitalter elektronischer Spielzeuge haben Briefmarken einen schweren Stand. Es geht nicht genug Action von ihnen aus. Dies dürfte zumindest der Anfangsverdacht sein, mit dem Sek I-Schüler ihnen begegnen. Diesen Verdacht zu entkräften, bedarf es langfristig angelegter Strategien, die zu Beginn des Fremdsprachenunterrichts das spielerische Element stärker betonen und die Entdeckerfreude der Schüler stützen. In der Verschnaufpause zwischen dem „simple present" und dem „present continuous" oder den verschiedenen Ausdrucksmitteln für den „futurischen Zeitbezug" könnten Briefmarken sich als spannende und lehrreiche, als kurzweilige und gruppendienliche Dokumente mit starkem landeskundlichen Bezug bewähren. Wir empfehlen, sich vor dem Lesen des Beitrags die Anlagen unter www.praxis-fremdsprachenunterricht.de auszudrucken.
From Canada to Germany: Métis in the Classroom
(Marcel Bretzmann, Sina Bretzmann, Mareike Dittmer, Hans Enter, Norma Grube, Aletta Köhler, Franziska Schlüter)
- Abstract
Primary and Elementary Métis Awareness Program (PEMA) – a multimedia social studies program in the English classroom in Germany? A report on a teaching project in Mecklenburg-Western Pomerania, Germany.
“Rolling stone gathers no moss”
Sprichwörter im Englischunterricht (Gottfried Rottmann)
- Abstract
Sprichwörter und Redensarten sind heute wie früher sehr lebendig und kommen in der mündlichen und schriftlichen Kommunikation sehr zahlreich vor. Sie genießen besonders im angloamerikanischen Sprachraum große Wertschätzung und werden als hohes Kulturgut angesehen, das die Eigenarten der nationalen Kultur widerspiegelt. So ist die fast sträfliche Vernachlässigung von Sprichwörtern sowohl in englischen Sprachlehrwerken als auch im Englischunterricht selbst kaum zu rechtfertigen. Einerseits empfindet man Sprichwörter immer wieder als Bereicherung der Sprache, schreckt aber andererseits vor einer intensiveren Behandlung zurück, weil methodische Hilfen äußerst spärlich sind und weil eine systematische Phraseodidaktik für den Sprachunterricht weiterhin aussteht. Im Folgenden sollen uns die für die Praxis wichtigen didaktischen und methodischen Fragestellungen beschäftigen: Wie lassen sich Sprichwörter am besten vermitteln und welche Lernhilfen stehen einem Schüler bei der Rezeption und Produktion von Sprichwörtern zur Verfügung?
Ein Plädoyer für die langage des jeunes
Ki veu kozer? Tchatcher avec une classe française (Almut Keller)
- Abstract
«Moi, je le trust pas.» «Putain, moi, je le kiffe grave. Il est canon.» «C'est vraiment trop con.» «Non, c'est auche. Ta gueule». Pardon? Was ist denn das für ein Französisch? Jugendsprache. Auch das noch. Muss das denn im Französischunterricht sein? Die meisten empfinden die langage des jeunes als seltsam, überflüssig oder einfach falsch. Dabei sollte Jugendsprache aus vielfachen Gründen Raum im Französischunterricht gegeben werden, wie dieser Beitrag zeigt.
Les jeunes face à une société en rapide évolution
(Herbert Huber)
- Abstract
Wir erleben es jeden Tag aufs Neue: die Welt, in der wir leben, ist in ständigem Wandel begriffen. Das geht nicht nur die Erwachsenen, sondern vor allem die jungen Menschen an. Von ihren Entscheidungen hängt es ab, wie unsere Gesellschaft einmal geprägt sein wird. Und darum sollte darüber gesprochen werden.Der Beitrag bietet dazu inhaltliche, methodische und terminologische Hilfen an. Im Mittelpunkt steht eine Unterrichtsgestaltung, die sich zwar einerseits nach einem konkreten kommunikationsfördernden Modell mit vier Schwerpunkten ausrichtet, die jedoch andererseits bei aller Konzentration auf Inhaltliches genug Spielraum für Flexibilität lässt. Die Lektüre dieses Aufsatzes macht es Ihnen auf jeden Fall leicht, sich in den Themenbereich einzuarbeiten und die didaktisch-methodischen Hinweise den speziellen Bedingungen Ihrer unterschiedlichen Lerngruppen anzupassen.
Förderung interkultureller Kompetenz durch sprachenübergreifendes Lernen
(Ursula Behr)
- Abstract
Im Sprachunterricht werden Beziehungen zwischen den Sprachen von Lehrkräften eher selten aufgezeigt oder Schülerinnen und Schüler dazu ermutigt, diese selbst zu entdecken und vorhandenes Sprach-, Kultur- und Strategiewissen bewusst wahrzunehmen und für das Verstehen und das sich Verständigen zu nutzen. Damit gehen auch spezifische Potenzen zur Förderung interkultureller Kompetenz verloren. Im Beitrag werden am Beispiel des Russischunterrichts Möglichkeiten der Verknüpfung sprachenübergreifenden und interkulturellen Lernens beschrieben.
"Landeskunde" und "Interkulturelles Lernen"
Aus der Rubrik "Didaktisches Lexikon" (Daniela Caspari)
Arbeitsblätter zum Thema "Jugend"
(Viola Beyer-Kessling, Margit Bombach, Nicole Bucher, Claudia Hanack, Judith Krischer, Don Salter, Jörg Siebold)
- Abstract
Acht Arbeitsblätter Englisch, vier Arbeitsblätter Französisch, zwei Arbeitsblätter Russisch
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