Inhaltsverzeichnis
Was können die fremdsprachlichen Bildungsstandards der KMK leisten?
(Claudia Harsch, Dorothea Nöth)
- Abstract
Standardisierung im Bildungswesen schürt die Angst vor Verordnungen und vor der Nichtbeachtung individueller Unterschiede und Bedürfnisse, die Angst vor Orientierung allein hin auf die Forderungen der Wirtschaft und damit auch die Angst vor Selektion und Leistungsdruck.. So wird leicht übersehen, welche positiven Impulse, welche Hilfestellung und welche Freiheiten und damit auch Verantwortung bei der Umsetzung der Bildungsstandards den Beteiligten zukommen.Auf dieses Potenzial soll in diesem Beitrag eingegangen werden. Im Folgenden wird gezeigt, welche Kompetenzen in den Standards beschrieben werden; wie die Beschreibungen (auch Deskriptoren genannt) die Diskussion um Anforderungen und Erwartungen an das Können der Lernenden anregen können und wie die Deskriptoren in der Unterrichtspraxis als Referenzmittel genutzt werden können.
Bewertung interkultureller Kompetenzen: die Quadratur des Kreises?
(Karin Vogt)
- Abstract
Die interkulturellen Kompetenzen müssen ebenso wie die linguistischen im Rahmen des Fremdsprachenunterrichts bewertet werden, um sicherzustellen, dass sie ihren verdienten Platz behalten bzw. erhalten. In diesem Zusammenhang wird die Frage aufgeworfen, ob und wie interkulturelle Kompetenz bewertet werden kann.
Korpusbasiertes Lernen
(Geoff Perrin)
- Abstract
Schon der Begriff „Korpuslinguistik" erweckt den Eindruck einer wissenschaftlichen Disziplin, die von den Aufgaben, Sorgen und Interessen eines normalen Sprachlehrers sehr weit entfernt liegt. Hier wird gezeigt, dass ein solcher Eindruck der Sache vielleicht nicht so ganz gerecht wird, und dass wir es mit einer relativ jungen Disziplin zu tun haben, die in der Tat auch für den Sprachunterricht über das Potenzial verfügt, neue und interessante Wege zu erschließen.
Das Korpus im Klassenzimmer
(Rolf Kreyer)
- Abstract
Nach gut 40 Jahren moderner korpuslinguistischer Forschung ist die Relevanz korpuslinguistischer Ergebnisse und Methoden auch für den Englischunterricht vielerorts herausgestellt worden. Allerdings scheint die Korpuslinguistik derzeit noch vor dem Klassenzimmer Halt zu machen: Zwar stützen sich mittlerweile alle modernen Lehrwerke auf korpuslinguistische Erkenntnisse, und Lehrerinnen und Lehrer greifen vermehrt auf Korpora zur Unterrichtsvorbereitung zurück, aber das Korpus scheint bisher noch nicht den Schritt in das Klassenzimmer selbst vollzogen zu haben. In diesem Aufsatz sollen zwei Unterrichtsskizzen zeigen, wie korpuslinguistische Arbeitsweisen (mit relativ geringem Aufwand) für Schülerinnen und Schüler selbst fruchtbar gemacht werden können.
Wie viel Grammatik braucht der Mensch?
Praktische und theoretische Reflexionen (I) (Horst Raabe)
- Abstract
Bestimmt fragen auch Sie sich manchmal: „Wie viel Grammatik braucht der Mensch?" Schon vor 50 Jahren erörterte K. Gaiser dieses Thema in einer Zeitschrift namens „Pädagogische Provinz". Im Zeitalter der Kompetenzorientierung und der damit verbundenen „dienenden Funktion" der Grammatik stellt sie sich heute wieder neu. Sie als Lehrende müssen bei Ihren Planungsüberlegungen zu obiger „Wie viel"-Frage ständig Position beziehen. Gerade der Grammatikunterricht verweist auf eine hoch komplexe Variablenlage, die es verbietet, eine allzu einfache Position einzunehmen.Auch wenn die vorliegenden Forschungsergebnisse nicht auf allzu viele „ultimative" Ratschläge für die Praxis schließen lassen, sollten sie doch dabei helfen, das angedeutete Variablengeflecht überschaubar und besser nachvollziehbar zu machen.
Zum Vokabellernen befähigen: Lernstrategien vermitteln
(Sylwia Adamczak-Krysztofowicz, Antje Stork)
- Abstract
Vokabellernstrategien im Fremdsprachenunterricht sind für den Erwerb der Fremdsprache unerlässlich. Wortschatz in semantischen Einheiten bildet die Grundlage für die Entwicklung jeglicher Kommunikation. Im Beitrag wird über Ergebnisse und Erfahrungen mit ausgewählten Konsolidierungsstrategien berichtet. Empfehlungen für die Entwicklung von Bausteinen eines Vokabellerntrainings sollen den Lehrerinnen und Lehrern Hilfen für ihren Unterricht geben.
Fun Poetry & Poetry Fun (4)
Children's Poetry (Helmut Reisener)
- Abstract
Kinder mögen Reime, Raps und Gedichte. Sie reagieren spontan und lustvoll und eben spielerisch auf Angebote mit geformter Sprache. Dankbar fangen sie die ihnen zugeworfenen Bälle – auch die in der Fremdsprache – auf, und wir aktivieren damit jene in der Regel in der rechten Hirnhälfte angesiedelten Areale, die für das Schöne und Bunte, das Gereimte und Rhythmische, das Spontane und Spielerische, das Lebendige und Lustige besonders empfänglich sind. Mit der Zusammenstellung einiger Beispiele soll der Gipfel des riesigen Eisbergs dessen gezeigt werden, was im Unterricht als rhymetime erreicht werden kann.
Bereits erschienene Beiträge in der Reihe: (1) Children's Rhymes 3/2006, (2) Tiergedichte interkulturell 5/2006, (3) Gestalt- und Bildgedichte 6/2006
Zur Grobstruktur von Englischunterricht.
Eine Planungshilfe (Ingrid Benecke)
- Abstract
Aller Anfang ist schwer: Wie plant man die ersten Englischstunden? Der Beitrag möchte Anfängern bei der Planung ihres Unterrichts behilflich sein.
Philosophieren mit Science-Fiction?
"The Matrix" im fortgeschrittenen Englischunterricht (Christiane Lütge)
- Abstract
Science-Fiction-Filme im Englischunterricht – und dies gar noch in Verbindung mit philosophischen Inhalten? Für manchen sicher nicht nur eine ungewöhnliche Vorstellung, sondern sogar ein Widerspruch in sich. Dieser Beitrag möchte das inhaltliche Potenzial eines zu Unrecht trivialisierten Genres in den Blick nehmen und Vorschläge für den Einsatz im fortgeschrittenen Englischunterricht machen.
Le slam – gesprochene Poesie im Französischunterricht
(Jürgen Mertens)
- Abstract
Haben Sie poésie slam schon einmal im Französischunterricht eingesetzt? Sie besitzt ein großes Potenzial für einen kreativen, motivierenden und kommunikationsorientierten Unterricht in der gymnasialen Oberstufe, wie dieser Beitrag zeigt. Falls Sie selbst noch keinen Slam-Wettbewerb erlebt haben: klicken Sie auf eine der angegebenen Webseiten und lassen Sie sich mitreißen von dieser noch jungen poetischen Bewegung.
Arbeit mit Dokumentarfilmen.
Sergej Loznitsas «Peisasch» (2003) (Maryna Zühlke)
- Abstract
Im Fremdsprachenunterricht werden Dokumentarfilme viel seltener als z. B. Spiel- oder Zeichentrickfilme eingesetzt. Freilich bieten Dokumentarfilme verdichtete authentische landeskundliche Informationen, deren kritische Interpretation relativ hohe fremdsprachliche sowie filmanalytische Kompetenz voraussetzt. Dennoch ist es durchaus möglich, bei passender Filmauswahl und entsprechender Auf- oder Bearbeitung der Arbeitsmaterialien, den Schülern einen Dokumentarfilm sowohl während der Präsentation als auch während und nach der Analyse affektiv und kognitiv zugänglich zu machen.
"Korpuslinguistik" und "Künstliche Intelligenz"
Aus der Rubrik "Didaktisches Lexikon"
Arbeitsblätter zum Thema "Märkte"
(Viola Beyer-Kessling, Margit Bombach, Nicole Bucher, Senem Burmeister, Daniela Caspari, Judith Krischer, Don Salter, Karin Scholz, Jörg Siebold)
- Abstract
Acht Arbeitsblätter Englisch, vier Arbeitsblätter Französisch, zwei Arbeitsblätter Russisch
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