Inhaltsverzeichnis
Testen im Fremdsprachenunterricht
Aspekte der Qualitätsentwicklung (Rüdiger Grotjahn)
- Abstract
In deutschen Klassenzimmern wird u. a. im Zusammenhang mit Vergleichsarbeiten, zentralen Lernstandserhebungen oder Überprüfung der Bildungsstandards zunehmend getestet. Als Folge ist auch bei Testbefürwortern zuweilen eine gewisse Testmüdigkeit zu beobachten. Zudem begegnen nicht wenige Sprachlehrer Tests mit Misstrauen oder sogar mit Ablehnung – und zwar insbesondere, wenn es sich um formelle Tests mit weitgehend geschlossenen Aufgabenformaten handelt. Im Folgenden wird der Frage nachgegangen, welchen Beitrag Tests zur schulischen Qualitätsentwicklung leisten können, und es werden Maßnahmen genannt, die dazu beitragen dass können, der Einsatz von Tests sich möglichst positiv auf den Unterricht auswirkt.
Externe Evaluation
Verhältnis zum fremdsprachlichen Unterricht (Claudia Harsch)
- Abstract
Die Autorin möchte Lehrerinnen und Lehrer an Anforderungen und Hintergründe von Schulleistungstests heranführen, die ihnen im Rahmen externer Evaluationsverfahren wie etwa der Normierung der Bildungsstandards oder zentralen Lernstandserhebungen begegnen. Es soll nachvollziehbar gemacht werden, was hinter diesen Tests steckt und was sie im schulischen Alltag leisten können.
Diagnose – und was dann?
Lernausgangslage Jahrgangsstufe 7 (Christine Junghanns, Andrea Schinschke)
- Abstract
Es wird viel diskutiert über die Belastungen, die die Vielzahl an Prüfungen, Tests, Lernstandserhebungen,Vergleichsarbeiten etc. mit sich bringt. So genau und wissenschaftlich fundiert das Messen von Standards inzwischen auch ist, so wenig weiß man darüber, wie die Ergebnisse in den Schulen und Fachkonferenzen diskutiert werden und den Unterricht beeinflussen. Die Lernenden bekommen mitgeteilt, ob sie einen vorgegebenen Standard erreicht haben. Was aber ist zu tun, wenn der Standard nicht erreicht wurde? Einfach mal „mehr üben“?
Examiner training for large-scale oral assessment
(Geoff Perrin)
- Abstract
“… wo bleiben das Beurteilen und Bewerten mündlicher Leistungen?” lautet die Frage, die im Editorial von PRAXIS Fremdsprachenunterricht 04/06 gestellt wird, und auf die Antworten von Manfred Arendt und Wolfgang Zydatiß folgen. In einem weiteren Beitrag zu dieser Diskussion setzt sich der Autor mit der wichtigen Frage der Zuverlässigkeit mündlicher Prüfverfahren auseinander.
Testen und was dann?
(Graham Hyatt, Jörg Siebold)
- Abstract
Die Vergleichsarbeit (VerA) oder der Test sind geschrieben, die statistische Auswertung liegt vor und wurde besprochen, die Testhefte verbleiben bei den Lernenden oder an der Schule – was kann man nun tun? Der Beitrag unterbreitet einige Vorschläge zur Weiterarbeit mit den Testaufgaben und mit Statistiken. Anregungen zu „Nun doch: Teaching to the test ? “ finden Sie im Internet unter www.praxis-fremdsprachenunterricht.de. Varianten Wert gelegt.
Vergleichsarbeiten in der Bayerischen Hauptschule
Ein fachdidaktischer Kommentar (Werner Kieweg)
- Abstract
„Eine Sau wird vom oftmaligen Wiegen nicht fetter.“ Diese etwas rüde anmutende Banalität konnte man bei der Einführung der Jahrgangsstufentests von den Lehrkräften des Öfteren hören, die bis dato von deren Sinnhaftigkeit nicht überzeugt waren. Da nun bereits zum dritten Male diese Lernstandserhebungen durchgeführt wurden, ist es durchaus angebracht, eine fachdidaktische Reflexion über dieses „Diagnoseinstrument“ anzustellen.
Die Überprüfung des Leseverstehens in der Fremdsprache
(Peter Hohwiller)
- Abstract
Lesescouts, Lesetraining, Lesetagebuch, Lesestrategien – in der didaktischen Diskussion und der pädagogischen Praxis wurde der Fertigkeit des Lesens in den vergangenen Jahren große Beachtung geschenkt. Und dies zu Recht: Internationale Schulvergleiche haben schließlich gezeigt, dass auch beim Leseverstehen deutsche Schüler/innen nicht immer Spitzenplätze belegen.
Die Tests des IQB – Sinn und Nutzen
(Bernd Tesch)
- Abstract
Die Tests Englisch/Französisch 1. Fremdsprache des IQB, die 2008/09 bundesweit durchgeführt werden, sind Teil des von der KMK beschlossenen umfassenden „Bildungsmonitorings“. Was hat es damit auf sich? Und wie kann man die dort verwendeten Testaufgaben sinnvoll für den Unterricht nutzen? Dies wird am Beispiel des Hörverstehens erläutert.
L’impact du DELF scolaire en Allemagne
(Ingrid Jouette-Nagati)
- Abstract
Les examens du DELF et du DALF connaissent un succès sans précédent en Allemagne. Ce pays est en effet devenu le premier pays utilisateur de ces certifications, notamment grâce à la mise en place du DELF scolaire dans son système éducatif. Quels facteurs peuvent expliquer cet engouement, alors que le public allemand dispose d’autres certifications nationales de langue française ? Afin d’apporter des éléments de réponse à cette question, nous présenterons dans un premier temps l’organisation et la structure de ces examens, puis nous décrirons leur implantation en Allemagne, enfin nous essayerons d’en montrer les atouts, sans omettre d’en dégager les contraintes pour le public allemand.
Testen und Bewerten im Russischunterricht
Erfahrungen und Tipps (Wolfgang Stadler)
- Abstract
Testen und Bewerten stellt nicht nur junge, sondern auch erfahrene Russischlehrer immer wieder vor größere Probleme. Viel zu oft bleibt Testerstellung und Beurteilung Sache des Einzelnen und erfolgt nicht im Team. Anstatt mithilfe von bewusst ausgewählten Testformaten aussagekräftige Daten zu erheben, die den Lehr-/Lernerfolg dokumentieren, werden oft irgendwelche Daten erhoben, die falsche oder unzulässige Interpretationen nach sich ziehen und die als Feedback keinesfalls hilfreich sind. Wenn Russischunterricht – so wie jeder Fremdsprachenunterricht – auf kommunikative Kompetenz ausgerichtet ist, dann muss dieser didaktische Grundsatz auch bei der Leistungsbeurteilung zum Einsatz kommen.
In der Diskussion: Übergänge
Übergänge - Brücken, Brüche Neuanfänge (Lars Schmelter, Karin Vogt)
- Abstract
Übergänge und Statuspassagen begegnen uns im deutschen Bildungswesen an vielen Stellen: in der Elementarbildung, bei den Übergängen von der Elementar- zur Primar- und weiter zur Sekundarstufe usw. Schulformwechsel und Klassenwiederholungen müssen ebenso mitbedacht werden. Die Erforschung dieser Übergänge erfolgt in der Pädagogik aus verschiedenen Blickwinkeln: Mal werden Übergänge als Instrumente von Selektion analysiert, um z.B. sozialer Ungleichbehandlung auf die Spur zu kommen, mal werden die praktischen Konsequenzen des Wechsels diskutiert, die z.B. bei der Fortführung von Fremdsprachenlehrgängen aus der Primar- in der Sekundarstufe I zu berücksichtigen sind. Bei einer eher biografischen Perspektive geraten die Einflüsse der Statuspassagen auf den Entwicklungs- und Bildungsverlauf von Personen in den Blick.
"Fehler" und "Fehlerkorrektur"
(Karin Kleppin)
Arbeitsblätter zum Thema "Konflikte"
(Viola Beyer-Kessling, Margit Bombach, Nicole Bucher, Petra Günther, Judith Krischer, Stephanie Pattok, Don Salter, Jörg Siebold)
- Abstract
Acht Arbeitsblätter Englisch, vier Arbeitsblätter Französisch, zwei Arbeitsblätter Russisch
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