Inhaltsverzeichnis
Heterogenität - Homogenität
Was wir darüber wissen (Klaus-Jürgen Tillmann)
- Abstract
In der Diskussion um den Umgang mit vielfältigen Lernausgangslagen und unterschiedlichem Leistungs- wie Lernvermögen gibt es viele Meinungen. Doch was wissen wir über die Heterogenität von Schulklassen, die Lerneffekte von heterogenen Lerngruppen. Wir haben Prof. Dr. Klaus-Jürgen Tillmann um Antworten gebeten.
Heterogenität von Lerngruppen
Thesen zum erfolgreichen Umgang mit Vielfalt (Olaf Köller)
- Abstract
Die Diskussion um gemeinsames Lernen von Schülerinnen und Schülern trotz unterschiedlicher Lernvoraussetzungen in einem Klassenverband ist nicht neu. Wir baten Olaf Köller vom Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen in Berlin um ein Statement.
Leitidee: "Gemeinsam lernen"
Erfahrungen aus der Praxis (Klaus Mangold)
- Abstract
Gesamtschulen zeichnen sich aus durch die Integration aller Leistungsniveaus von Schülern einer Schule. Doch wie sieht es aus mit den schulischen Ergebnissen? In der internationalen Vergleichsstudie PISA haben die Gesamtschulen insgesamt schlechter abgeschnitten als zu erwarten war. Die Integrierte Gesamtschule Bad Oldesloe kann mit überdurchschnittlichen Ergebnissen aufwarten. Ein Bericht von Schulleiter Klaus Mangold.
Leseförderung in heterogenen Gruppen
Das Lesepatenmodell (Daniela Kurz, Nicole Masanek)
- Abstract
Lehrkräfte aller Schulformen stehen zu Beginn der Sekundarstufe vor der Herausforderung, Lerngruppen mit ausgesprochen heterogenem Leistungsstand im Lesen und anderen Kompetenzbereichen zu unterrichten. Während die einen Schüler bereits flüssig lesen können, haben andere noch Schwierigkeiten mit dem Dekodieren. Um diese Heterogenität konstruktiv zu nutzen und die Lesefähigkeit sowohl schwächerer als auch stärkerer Leser zu fördern, wurden im vergangenen Schuljahr zwei Förderansätze an Hamburger Schulen erprobt: Zum einen ein sprachsystematischer Unterricht, bei dem Kindern Einsichten in Sprach- und Wortstrukturen ermöglicht werden sowie das Lesepatenmodell. Letzteres, das im Mittelpunkt der folgenden Ausführen steht, gehört zu den Lautleseverfahren. Nicole Masanek und Daniela Kurz berichten.
"Bei wem ich Mathe habe, bestimme ich!"
Eine neue Form des Mathematikunterrichts (Hans-Karl Eder)
- Abstract
Kinder haben nicht die Möglichkeit – anders als in der Arbeitswelt – sich von der Arbeit in der Schule zu befreien oder sich gar beurlauben zu lassen; niemand kann für sein eigenes Lernen einen "Stellvertreter" entsenden. Darum muss jedes Kind gerade dann auf Ermutigung und Hilfe der Lehrerinnen und Lehrer hoffen dürfen, wenn es sich einer Aufgabe nicht gewachsen fühlt. Das Kind muss sich besonders in solch einer Situation angenommen wissen; dabei kann die Lösung nicht lauten, dem Kinde die Herausforderungen zu ersparen. Im Meistern dieser Aufgabe beweist die Schule ihre "Reife" für die ihr anvertrauten Kinder! Hans-Karl Eder berichtet über die Erfahrungen mit einer neuen Form des Mathematikunterrichts.
Neuerungen in Bayern
Ganztagsschule, Hauptschulinitiative, Berufliche Oberschule, Qualitätssicherung (German Denneborg)
- Abstract
Seit rund sieben Jahren befindet sich das bayerische Schulsystem (5.532 Schulen, ca. 1,9 Mio. Schüler und 106.000 Lehrkräfte) in einer intensiven Phase der Erneuerung. Stichworte sind: sechsstufige Realschule, innere Schulentwicklung, MODUS21, achtjähriges Gymnasium, Durchlässigkeit des Schulsystems ("kein Abschluss ohne Anschluss"), Hauptschulreform, Ganztagsschulen, neue Wege zur Hochschulreife, Qualitätssicherung, Werteerziehung u. a. Ein Ende dieser Entwicklungen und Neuorientierungen kann noch nicht abgesehen werden. Vier der Reformpakete werden nachfolgend kurz erläutert.
Regional- und Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein
Hintergründe und Herausforderungen (Werner Klein)
- Abstract
Nicht einmal ein Jahr ist es her, dass sich die Partner der großen Koalition in der Landesregierung Schleswig-Holstein mit der Einführung von Regional- und Gemeinschaftsschulen auf einen umfassenden Umbau der bestehenden Schullandschaft geeinigt haben. Flankierend zu den schulstrukturellen Reformen werden mit dem neuen Schulgesetz, das zum Februar 2007 in Kraft getreten ist, alle Schulen auf die individuelle Förderung jeder Schülerin und jedes Schülers verpflichtet. Der Artikel beleuchtet die facettenreichen Hintergründe dieser weit reichenden Entscheidung, deren bundesweite Auswirkungen sich bereits heute abzeichnen.
Kompetenzorientierung in Zeugnissen
Ein Praxisbericht (Brigitte Zeplien)
- Abstract
Jeder, der sich mit Schule, mit Kindern und Jugendlichen beschäftigt, musste in den letzten Jahren erfahren, dass die Anforderungen, die an Lehrer, Erzieher und Eltern bei der Bildung une Erziehung unseres Nachwuchses gestellt werden, andere sind als noch vor einem Jahrzehnt. Das wird deutlich durch vergleichende Analyse und Auswertung der Unterrichtserfahrungen unserer Lehrkräfte, Beratungen in den verschiedenartigen Konferenzen in und außerhalb unserer Schule, Gespräche mit Eltern und Schülern, Diskussionen mit den unterschiedlichen Abnehmern unserer Schulabgänger und nicht zuletzt unsere Bewertung von Schülerleistungen und die Ergebnisse der Abschlussprüfungen.
Die Medienzentren
Nutzung der Medien offline und online (Uwe Hoffmann)
- Abstract
Bei der Vermittlung von Wissen haben Medien schon immer eine wichtige Rolle gespielt. War früher die Veranschaulichung von Wissensinhalten mit Bild und Ton primäres Ziel des Medieneinsatzes in Bildung und Erziehung, so ist heute die Vermittlung von Kompetenzen mittels Medien gleichberechtigt hinzugekommen. Im fünften Teil unserer Serie geht es um die kommunalen Medienzentren, die den Schulen für beide Varianten geeignete Medien anbieten.
Förderung der Lesekompetenz
Interkulturelle Erziehung in der Grundschule (Christiane Frauen)
- Abstract
Die Anzahl der verschiedenen Nationalitäten, die durch die Kinder in der Schule vertreten sind, ist gestiegen. Daher wird Interkulturelle Erziehung immer wichtiger. Christiane Frauen gibt Tipps zur Förderung der Lesekompetenz, die sich an den Anforderungen einer zeitgemäßen Interkulturellen Bildung und Erziehung orientiert.
Selbstständigkeit im Leben und am Arbeitsplatz
Bildungspolitik vor neuen Aufgaben (Horst W. Opaschowski)
- Abstract
Für die Studie Start-up befragte das BAT-Freizeitinstitut im vergangenen Jahr 5.000 Menschen ab 14 Jahren. Die für Schule wichtigsten Ergebnisse fasst Prof. Dr. Horst W. Opaschowski im Folgenden zusammen.
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