Inhaltsverzeichnis
Leitidee und Vision
Das Leitbild einer Schule (Claus G. Buhren)
- Abstract
„Nun haben wir schon ein Schulprogramm - was brauchen wir da noch ein Leitbild!" So dürfte manche Lehrperson laut oder auch leise denken, wenn das Thema „Leitbild" im Kollegium auf die Tagesordnung kommt. Verständlich mag diese Sichtweise auf den ersten Blick sein, angesichts vielfältiger Aufgaben und Anforderungen, die auf Kollegien zukommen. Allerdings nur auf den ersten Blick. Überlegungen von Claus G. Buhren.
Ein erfolgreicher Prozess
Die Leitbildentwicklung am Einstein Gymnasium (Wolfgang Weber)
- Abstract
Das Leitbild des Albert-Einstein-Gymnasiums in Hameln wurde nach einem über einjährigen Diskussionsprozess am 9. November 2004 von der Gesamtkonferenz beschlossen. Wichtige Voraussetzungen für das Gelingen waren Veränderungen der äußeren Bedingungen, die den Anstoß dazu gaben, eine externe Beratung und mehrfache Diskussion in allen schulischen Gremien. Schulleiter Wolfgang Weber berichtet.
Leitbildentwicklung
Ein Pro und Kontra (Meike Wulf)
- Abstract
Viele Argumente sprechen für die Arbeit mit Leitbildern, ebenso viele dagegen. Meike Wulf denkt über die Pro's und Kontra's nach und leitet daraus Gedanken über den Nutzwert von Leitbildern und die Rolle der Schulleitung ab.
Leitbilder in Unternehmen
„Schöner Auftritt“ oder Erfolgsfaktor im Wettbewerb? (Hans Werner Müller)
- Abstract
„Ein Leitbild ist eine klar gegliederte, langfristige Zielvorstellung eines Unternehmens oder einer Institution und beinhaltet, mit welchen Strategien diese Unternehmensziele erreicht werden sollen" (Wikipedia). Im Kern geht es bei der Entwicklung von Unternehmensleitbildern um die Verwirklichung des Ziels, das Verhalten aller Unternehmensangehörigen weitgehend bzw. in den wichtigsten Punkten zu vereinheitlichen und überprüfbar zu machen. Eine „vorbildliche Lebensform" soll als Orientierung für eine ganze Organisation definiert und angewendet werden.
Die Trennung von Zielen und Maßnahmen
Zielvereinbarungen in der Praxis (Heino Reimers)
- Abstract
Eine zunehmende Eigenverantwortung ist damit verbunden, dass Schulen verstärkt Rechenschaft über ihre Arbeit ablegen müssen. Zu diesem Zweck wurden in vielen Bundesländern Schulinspektionen eingeführt, mit dem Auftrag, über eine externe Evaluation von Schulen deren Arbeit umfassend zu überprüfen. Dies geschieht in der Regel, indem speziell für diese Aufgabe ausgebildete Teams im Rahmen eines mehrtägigen Schulbesuchs sich vor Ort ein Bild über die Arbeit einer Schule verschaffen. Dazu werden Befragungsergebnisse von Lehrer-, Schüler- und Elternbefragungen, Dokumente der Schule (z. B. das Schulprogramm), die protokollier-ten Beobachtungen von Unterrichtsbesuchen und Gespräche mit Lehrer-, Schüler- und Eltern-gruppen und ggf. auch mit dem Schulträger ausgewertet. Heino Reimers über die Konsequenzen nach der Evaluation.
Zielvereinbarungsgespräche als Führungsinstrument
Die Praxis in hessischen Schulen (Annegret Lilge)
- Abstract
Im Februar 2007 hat sich das Hessische Kultusministerium entschieden, Zielvereinbarungsgespräche landesweit sowohl für die Schulen als auch für die Bildungsverwaltung einzuführen. Annegret Lilge stellt die Rahmenbedingungen vor.
Schulleitung
Verantwortung für zeitgemäße Führung und -zeitgemäßen Unterricht (Julia Warwas)
- Abstract
Ein Bericht zum 8. Bamberger Schulleitungssymposium unter dem Motto „Zeitgemäße Führung - zeitgemäßer Unterricht. Erwartungen, Möglichkeiten und Perspektiven" von Julia Warwas.
Das unverstandene Parlament
Über das Politikwissen der Deutschen (Werner J. Patzelt)
- Abstract
Es muss schon zu denken geben, dass in den alten Bundesländern ein gutes Drittel, in den neuen weit über die Hälfte der Deutschen meint, ihr politisches System funktioniere nicht gut und brauche vielerlei Veränderungen. Oder dass nur gut die Hälfte des Volkes glaubt, und zwar mit abnehmender Tendenz und in Ostdeutschland deutlich weniger als im Westen, mit der Demokratie ließen sich Deutschlands Probleme lösen.
„How good is our school?“
Klarheit und Kontinuität (Peter Döbrich)
- Abstract
Gemeinsame Ziele, nationale Prioritäten, die Nutzung praktischer Erfahrungen sowie die Einbeziehung von Schulen in die Entwicklung des Qualitätsrahmens „How good is our school" sind in Schottland seit langem selbstverständlich. In gleicher Weise tragen die Nutzung von aussagefähigen Daten und eine kontinuierliche Entwicklung der Instrumente zur Verbesserung der Dienstleistungen für alle Kinder und Jugendlichen bei. Peter Döbrich stellt die schottische Qualitätssicherung vor.
PISA-2006-International
Deutsche Schulen auf gutem Weg, aber noch nicht über den Berg (Werner Klein)
- Abstract
Entgegen dem Trend in vielen Staaten gelingt es deutschen Schülern, erstmals in einem der drei regelmäßig getesteten Bereiche, den Naturwissenschaften, ein Leistungsniveau über dem OECD-Durchschnitt zu erreichen. In der Lesekompetenz konnten vor allem Schüler im unteren Leistungsbereich etwas zulegen und in Mathematik hat sich das Leistungsniveau auf dem OECD-Mittelwert stabilisiert. Die Ergebnisse bieten dennoch keinen Anlass, in den Reformanstrengungen nachzulassen. In der Sek. I ist es bisher nicht gelungen, die im internationalen Vergleich nach wie vor sehr großen Unterschiede zwischen leistungsstärkeren und -schwächeren Schülern deutlich zu verringern und für vergleichbare Bildungschancen unabhängig von sozialer und ethnischer Herkunft zu sorgen. Werner Klein fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen.
Wie im Märchen?
Schule und Stadt ohne Rassismus (Burkhard Jellonnek)
- Abstract
Um rechtsextremen Tendenzen an ihrer Schule entgegenzutreten, haben die Schüler der Erweiterten Realschule Friedrichsthal sich entschlossen, eine „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" zu werden. Sie organisierten mehrere Ausstellungen und kämpfen nun für eine „Stadt ohne Rassismus". Über das vorbildliche Engagement berichtet Burkhard Jellonnek.
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