Inhaltsverzeichnis
Überblick: Entwicklungstrends und Befunde
Über den Sinn wettbewerbsorientierter Maßnahmen (Heinke Röbken)
- Abstract
In verschiedenen Schulsystemen rund um den Globus wird derzeit eine Reihe von wettbewerbsorientierten Maßnahmen eingeführt. Zu den wichtigsten bildungspolitischen Reformen zählen eine Ausweitung des Angebotsvielfalt durch Dezentralisierung des Bildungswesens sowie die Stärkung der Nachfragemacht durch freie Schulwahl (Weiss 2003, S. 69). Heinke Röbken stellt die Frage nach dem Verhältnis von Wettbewerb und Qualität.
Pro: Wettbewerb
Wettbewerb fördert Schulqualität (Helmut E. Klein)
- Abstract
Wettbewerb und Konkurrenz sind für Unternehmen aus der Wirtschaft Schlüsselbegriffe. In der pädagogischen Diskussion dagegen gibt es streitbare Diskussionen um die Rolle und Funktion des Wettbewerbs.
Kontra: Wettbewerb
Schule und Wettbewerb (Marianne Demmer)
- Abstract
Konkurrenz belebt das Geschäft, so heißt es. Doch die Frage muss gestellt werden: Belebt sie auch die Bildung, oder doch nur das Geschäft mit der Bildung? Marianne Demmer bezieht Stellung.
Die Heinrich-von-Kleist-Schule
Hauptschulpreis 2007: 2. Landessieger Hessen (Helena Päßler)
- Abstract
Miteinander und voneinander lernen – seit vielen Jahren das Motto der Heinrich-von-Kleist-Schule in Wiesbaden. Für ihre Leistung erhielt die Schule den 2. Landespreis beim Wettbewerb "Hauptschulpreis 2007" – Deutschlands beste Schulen mit Hauptschulabschluss der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Robert-Bosch-Stiftung und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. Aufgrund ihrer besonderen Situation stellt sich die Schule seit Langem den gesellschaftspolitischen und pädagogischen Anforderungen und Herausforderungen.
Business Reengineering
Nutzen für Schul- und Unterrichtsentwicklungsprozesse? (Ulrich Kanz)
- Abstract
Mit dem Konzept einer "Radikalkur für das Unternehmen" setzten die Unternehmensberater Hammer und Champy in den 1990er Jahren durch einen bis dahin neuen Ansatz zur Sicherung bzw. Verbesserung von Qualität neue Maßstäbe im Bereich des Qualitätsmanagements. Kann Schule von diesem Ansatz profitieren? Ausführungen von Ulrich Kanz.
Lautes oder leises Lesen?
Wie gelingt die Förderung von Lesekompetenz am wirkungsvollsten? (Christiane Frauen, Frauke Wietzke)
- Abstract
Laut lesen können ist nicht gleichzusetzen mit sinnentnehmendem Lesevermögen. Christiane Frauen und Frauke Wietzke unterscheiden zwischen den verschiedenen Ebenen des Lesens und ziehen Konsequenzen für den Unterricht.
Individuelle Förderung als Bestandteil von Schulentwicklung
Ein Praxisbeispiel (Silvia Exner)
- Abstract
In Thüringen ist die Förderung der Schülerinnen und Schüler laut Thüringer Schulgesetz, Thüringer Schulordnung und Dienstordnung der Lehrer verpflichtend. "Die Schule fördert den Entwicklungsprozess der Schüler zur Ausbildung ihrer Individualität, zu Selbstvertrauen und eigenverantwortlichem Handeln. Sie bietet Raum zur Entfaltung von Begabungen ... (§ 2 Thüringer Schulgesetz)." Silvia Exner berichtet über die Umsetzung am Kyffhäuser-Gymnasium in Bad Frankenhausen.
Schottland: How good are our schools?
Klarheit in Bildungsregionen (Peter Döbrich)
- Abstract
Die Departments of Education der 32 schottischen Councils werden in gleicher Weise extern duch Her Majesty's Inspectorate of Education (HMIE) bewertet wie alle Schulen. Nachweisbare und zeitnah dokumentierte "exzellente" Dienstleistungen für alle Kinder und Jugendlichen sind das Ziel. Peter Döbrich setzt im zweiten Teil unserer Serie seinen Bericht über Schottland fort.
IGLU 2006
Die wichtigsten Ergebnisse (Eva-Maria Lankes)
- Abstract
Etwa 8.000 Kinder an 405 deutschen Grundschulen nahmen im Frühjahr 2006 an der zweiten Erhebung der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) teil, in der wie beim ersten Mal in 2001 die Leseleistungen von Schülerinnen und Schülern an deutschen Grundschuleln im internationalen Vergleich untersucht wurden (Hornberg, Bos et. al., 2007). Die International Association for the Evaluation of Educational Achievement (IEA) führt im Abstand von jeweils fünf Jahren die Erhebungen durch mit dem Ziel, langfristig Trends und Entwicklungen aufzuzeigen und damit den Bildungsinstitutionen in den teilnehmenden Staaten Steuerungswissen für die Planung von Bildungsprozessen zur Verfügung zu stellen. Eva-Maria Lankes stellt die wichtigsten Befunde zu den Aspekten Lesekompetenz, Leseunterricht und Lesesozialisation im Elternhaus im internationalen Vergleich dar.
Die Digitale Schultasche
Ein Werkzeug für den Unterricht (Hartmut Karrasch)
- Abstract
Wechseldatenträger wie USB-Sticks oder externe Festplatten usw. können mehr als nur Daten speichern. Durch den Einsatz von portabler Software, die außerdem noch umsonst erhältlich ist, lassen sich auf Wechseldatenträgern sogar Programme starten. Inzwischen gibt es mehrere Zusammenstellungen von portabler Software, die aus den externen Datenspeichern "Digitale Schultaschen" machen. Hartmut Karrasch stellt die Möglichkeiten vor.
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