Inhaltsverzeichnis
Schulleitung im Team
Erfahrungen und Perspektiven (Anne Ratzki)
- Abstract
Schulleitung im Team – eine Herausforderung für alle Beteiligten. Prof. Dr. Anne Ratzki hat sich mit den Gelingensbedingungen erfolgreicher Teamarbeit der Schulleitung auseinandergesetzt.
Kollegiale Führung und Leitungsentscheidungen
Widerspruch oder kreatives Spannungsverhältnis? (Peter Wendt)
- Abstract
Ein kompetenter Umgang mit Führungsprinzipien und Leitungsfunktionen gehört zur Grundqualifikation für Schulleitungen. Eine Schulleitung muss führen und leiten. Zugleich wird aber auch – und seit einiger Zeit verstärkt – eine kollegiale Ausrichtung in der Wahrnehmung der Amtsaufgaben eingefordert. Kollegialitätsprinzip und Leitungsentscheidungen – verträgt sich das? Ergänzt es sich? Muss sich eine Schulleitung für das eine oder andere entscheiden – oder kann sich aus einer Verbindung bieder Anforderungen ein kreatives Spannungsverhältnis entwickeln, das anregend wirkt und zu konstruktiven Prozessen führt?
Die Arbeit im Schulleitungsteam
Ein Bericht aus der Praxis (Maria Halbritter)
- Abstract
Schulleitung ist eine Teamaufgabe. Das handlungsleitende Ziel des Schulleitungsteams ist die Entwicklung und Erhaltung der Qualität schulischer Arbeit. Wie ein kooperativer Führungsansatz erfolgreich gelingen kann, berichtet Maria Halbritter aus der Praxis ihres Gymnasiums.
Individualisieren muss Normalität sein
Das Pädagogische Konzept der IGS Flötenteich (Hartmut Steinhauer, Lutz Vensler)
- Abstract
In der Planungsphase der IGS Flötenteich in den Jahren 1993/94 entwarf das Gründungskollegium zusammen mit engagierten Eltern ein Pädagogisches Konzept, das vor allem Antworten auf die folgenden beiden Fragen enthielt: Wie muss gelingender Unterricht für die stark heterogene Schülerschaft einer Integrierten Gesamtschule konzipiert werden? Welche Bedingungen und Strukturen muss die Schule für das erfolgreiche Lernen jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers bereitstellen? Hartmut Steinhauer und Lutz Vensler berichten über das Konzept und den Werdegang.
Qualität in der Berufsbildung
Beispiel Österreich (Josef Lackner)
- Abstract
Österreich geht mit seinem Berufsbildenden Schulwesen einen eigenständigen Weg. Einerseits besteht das mit dem deutschen System vergleichbare "duale System" der Lehre, in dem Lehrlinge vier Tage im Betrieb und einen Tag in der Berufsschule lernen. Andererseits bestehen auch Vollzeitschulen, die als "Fachschulen" in drei oder vier Jahren Fachkräfte für die Wirtschaft heranbilden oder als "Höhere Lehranstalten" für die mittlere Führungsebene und die Universitätsreife ausbilden. Diese Schulen dauern fünf Jahre. Eine Darstellung von Josef Lackner.
Aufsichtsführung im Schulalltag
Pflichten, Grundsätze und Kriterien (Torsten Kleine, Stephan Rademacher)
- Abstract
Müssen Lehrkräfte alle Schüler im Blick haben? Wann ist die Aufsichtspflicht verletzt? Torsten Kleine und Stephan Rademacher setzen sich mit den rechtlichen Grundlagen auseinander und schlagen praktische Kriterien für den Umgang im Schulalltag vor.
Die Rolle der Schulleitung für die Zufriedenheit in der Schule
Eine Studie aus Schleswig-Holstein (Björn Christensen, Kerstin Reimer)
- Abstract
Wie zufrieden sind Lehrkräfte mit der Arbeit der Schulleitung und wie wichtig ist die Arbeit der Schulleitung für die Zufriedenheit der Lehrkräfte mit der Schule insgesamt? Gibt es entscheidende Faktoren, die die Zufriedenheit mit der Arbeit der Schulleitung beeinflussen? Und gibt es – zumindest indirekt – einen Zusammenhang zwischen der Zufriedenheit der Lehrkräfte mit der Arbeit der Schulleitung und der Zufriedenheit der Eltern und Schüler mit der Schule? Diesen Fragen wird in dem vorliegenden Artikel auf Basis empirischer Befragungsdaten aus Schleswig-Holstein nachgegangen.
Lehrerbildung in Schottland
Der GTC -eine Lehrerkammer zur Überwachung der Qualifikation im Schulwesen (Peter Döbrich)
- Abstract
In unserer Serie schreiben unsere Autorinnen und Autoren über Aspekte des Schulwesens in anderen Ländern. In dieser Ausgabe schreibt Peter Döbrich über die Lehrerausbildung in Schottland.
Bildungsprozesse im Lebenslauf
Einsichten in den Bildungsbericht 2008 (Thomas Wehr)
- Abstract
Mit dem zweiten nationalen Bildungsbericht wurde im Juni 2008 eine umfassende empirische Bestandsaufnahme der deutschen Bildungslandschaft vorgelegt. Unter dem Motto des lebenslangen Lernens werden Bildungsprozesse des gesamten Lebenslaufs dargestellt, von der frühkindlichen Bildung bis zur Weiterentwicklung im Erwachsenenalter und unter besonderer Berücksichtigung der Übergänge zwischen einzelnen Bildungssystemen. Derzeit werden jährlich 140 Milliarden Euro in das deutsche Bildungswesen investiert, von dem, über die gesamte Lebensspanne kumuliert, rund die Hälfte der deutschen Bevölkerung durch Teilnahme oder als Beschäftigte profitiert.
Das Geschlecht spielt eine Rolle
Zur individuellen Förderung aller Mädchen und Jungen (Uli Boldt)
- Abstract
Schulen verschiedener Bundesländer können ein Gütesiegel für die individuelle Förderung ihrer Schüler/innen beantragen. Weiterführende Schulen an unterschiedlichen Standorten der Bundesrepublik können ein Gütesiegel für den Bereich der Berufsorientierung und Lebensplanung erhalten. Beide Auszeichnungen werden dann vergeben, wenn die Schulen deutlich machen können, dass sie für die Gestaltung ihrer Arbeit Konzepte entwickelt haben, die die spezielle Förderung von Mädchen und Jungen beachten. Auch bei der Durchführung von Schulinspektionen werden die Schulen zunehmend dazu aufgefordert, Aussagen zur geschlechterspezifischen Förderung beider Geschlechter zu machen.
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