Inhaltsverzeichnis
Schulranking
Cui bono? (Herbert Schnell)
- Abstract
Globalisierung, Lissabon-Prozess, internationale Leis-tungsvergleiche (TIMSS, PISA), nationale Tests, deutsche Ländervergleiche, IQB, Qualitätsagentur, Inspektion: der Begriffe sind viele - aber alle zusammen bilden sie den Hintergrund für die Diskussion über das Ranking von Schulen. Wenn im internationalen „Wettbewerb" Länder in „Literacy, Science, Mathematik" verglichen und „gerankt" werden, warum nicht auch dies auf die einzelnen Schulen anwenden, also ein Schulranking einführen? In Deutschland werden zusätzlich durch ergänzende Tests die Bundesländer untereinander verglichen. Die Politiker lieben so etwas, kann man doch trefflich streiten - und die Wissenschaft liefert die Daten und wird gut finanziert. Ein Beitrag von Herbert Schnell.
Vergleiche, Wettbewerb und Ranking
Einige Anmerkungen (Dieter Frey, Claudia Peus)
- Abstract
Warum neigen wir dazu, uns bzw. unsere Schule zu vergleichen? Was uns antreibt und bewegt, dazu schreiben Dieter Frey und Claudia Peus.
Die beste Schule gibt es nicht...
… wohl aber sehr gute! (Roman Rösch, Otto Seydel)
- Abstract
„Deutschlands beste Grundschule steht in Dortmund" „Ausgezeichnet: Die beste Schule Deutschlands." So lauteten die Schlagzeilen anlässlich der Verleihung des Deutschen Schulpreises im Jahr 2006. 451 Schulen hatten sich um den Preis der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung beworben. Fünf Schulen konnten einen Preis entgegennehmen, darunter die Grundschule Kleine Kielstraße in Dortmund, die mit dem Hauptpreis ausgezeichnet wurde. Was durch die Medien öffentlichkeitswirksam dargestellt werden konnte, wirft bildungs- und schulpolitisch eine Reihe von Fragen auf: Steht der erste Platz im Deutschen Schulpreis wirklich dafür, die beste Schule Deutschlands zu sein? Was ist mit all den Schulen, die nicht zum Zuge gekommen sind? Roman Rösch und Otto Seydel versuchen die Fragen zu beantworten.
Die Bodensee-Schule St. Martin
Eine echte Ganztagsschule (Gerhard Schöll)
- Abstract
Eine Idee macht Schule ... und wenn diese Idee seit 1971 aktuell ist, engagiert weiterverfolgt wird und erfolgreich das pädagogische Konzept unserer Bodensee-Schule St. Martin bestimmt, dann ist sie richtig! Gerhard Schöll über die Bodensee-Schule St. Martin.
Vision für die Zukunft
Leitbildentwicklung an der Ludwig-Geißler-Schule (Martina Schneider)
- Abstract
Die Ludwig-Geißler-Schule ist eine der beruflichen Schulen, die seit 2005 am hessischen Modellprojekt „Selbstverantwortung plus" teilnehmen. Die Schulen entwickeln Projekte in den Handlungsfeldern Qualitätsentwicklung, Qualitätssicherung, Organisationsstruktur, Personalgewinnung und -entwicklung, Finanzen sowie Bildungsangebot und regionales Bildungsnetzwerk mit dem übergeordneten Ziel der Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität. Über den Prozess der Entstehung des Leitbildes berichtet Abteilungsleiterin Martina Schneider, die an der Ludwig-Geißler-Schule auch das Modellprojekt „Selbstverant-wortung plus" koordiniert.
Kompetenzchecks
Orientierung am Übergang Schule – Beruf (Tim Brüggemann)
- Abstract
Die Modellphase „Kompetenzcheck Ausbildung NRW" bot in den Jahren 2003 bis 2007 die Möglichkeit, Konzepte zur Messung und Entwicklung berufsrelevanter Kompetenzen zu konzipieren und landesweit durchzuführen. In einer Projektevaluation wurden dabei die Wirksamkeit dieses Instrumentariums untersucht und allgemeine Schlussfolgerungen für die Gestaltung eines Übergangsmanagements von der Schulausbildung in die Berufsausbildung gezogen. Ein Bericht von Tim Brüggemann.
Islamischer Religionsunterricht
Modellversuch in Baden-Württemberg (Peter Müller)
- Abstract
Seit dem Schuljahr 2006/07 läuft in Baden-Württemberg ein „Modellprojekt Islamischer Religionsunterricht". Der Versuch ist zunächst auf vier Jahre begrenzt und wird fortlaufend evaluiert. Peter Müller mit einem ersten Zwischenbericht.
Finnland
Qualität durch Lehrerauswahl und Lehrerausbildung (Peter Döbrich)
- Abstract
Seit den PISA-Ergebnissen 2000 hat sich Finnlands Spitzenposition bei internationalen Vergleichen der Schülerleistungen immer wieder bestätigt. Zu den Faktoren, die hinter diesen Erfolgen stehen, gehören neben klar formulierten Bildungsstandards und dazu passenden Messinstrumenten die seit mehr als drei Jahrzehnten betriebene Auswahl der pädagogisch am besten geeigneten Bewerber/innen für die Lehrerausbildung sowie die forschungsbasierte Lehrerausbildung selbst. Ein Bericht von Peter Döbrich.
McKinsey-Studie zu guten Schulen
Gute Schulen haben gute Lehrer (Nadja Baulecke)
- Abstract
Am 28. Februar 2008 veröffentlichte die britische Tochter von McKinsey and Company den Bericht „How the world's best-performing school systems come out on top". Darin sind die Ergebnisse einer Untersuchung enthalten, die McKinsey von Mai 2006 bis März 2007 in 25 Schulsystemen durchgeführt hat. Warum schneiden Schulsysteme bei PISA und TIMSS so gut ab und andere nicht? Erstmalig werden in dieser Studie Ergebnisse aus internationalen Leistungsmessungen mit qualitativen Merkmalen guter Schulen in ein Verhältnis gesetzt und danach gefragt, welche Gemeinsamkeiten in den Ländern bestehen.
Förderung hochbegabter Kinder in der Schule
Ein Maßnahmenkatalog (Andrea Schönberg)
- Abstract
Das Zauberwort in der Schulentwicklung heißt individuelle Förderung. Die Dringlichkeit der Umsetzung dieser Zielsetzung in die Unterrichtspraxis kristallisiert sich in Bezug auf die Probleme hochbegabter Kinder deutlich heraus. In diesem Beitrag wurden Fördermaßnahmen zusammengestellt, die sich in der Praxis bewährt haben.
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