Inhaltsverzeichnis
Das Förderkonzept
Ein schulinternes Förderhandbuch (Angela Harting)
- Abstract
Was ist ein Förderkonzept? Wie steht es im Zusammenhang mit dem Unterricht? Was unterscheidet die Förderung der Schülerinnen und Schüler im Unterricht von der Förderung durch das Förderkonzept?
Unser Unterrichtskonzept: Dalton!
Selbstbestimmtes Lernen in der Sekundarstufe (Wilfried Bock, Martin Wüller)
- Abstract
Eine simple Erkenntnis ist, dass man das, was man selbst macht, am ehesten behält. Für das „Selbst-Machen“ benötigt man Zeit, die in Grenzen frei einteilbar und frei nutzbar sein muss, da die eigene Begabung und Motivation einen großen Einfluss auf das individuelle Lerntempo haben. Das hier vorgestellte Unterrichtskonzept führt die Schülerinnen und Schüler eines nordrhein-westfälischen Gymnasiums nahe der niederländischen Grenze systematisch an das selbsttätige Lernen und die Kooperation mit den Mitschülern heran. In der übrigen Unterrichtszeit findet auch am Gymnasium Alsdorf Unterricht in klassischer Form statt. Das Modell ist im bestehenden Rechtsrahmen umsetzbar und erfordert keine zusätzlichen Personalressourcen.
Individuelle Förderung
Klassen- und -jahrgangsübergreifende Unterrichtsorganisation (Sabine Klose)
- Abstract
Nach der Einführung des gemeinsamen Unterrichts von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Regelklassen und der damit verbundenen Arbeit in bezüglich der Leistungen und Fähigkeiten deutlich heterogeneren Lerngruppen ergab sich für das gesamte Kollegium an der OGS Uellendahl die Notwendigkeit, Themen, Ziele, Methoden und Vorgehensweisen innerhalb und außerhalb des Unterrichts hinsichtlich der Bedürfnisse der Kinder an unserer Schule sowie der Eignung zur Differenzierung und Individualisierung zu überdenken. Sabine Klose berichtet.
Bildungsgerechtigkeit in Deutschland
Bildungspolitische Vorstellungen und Realität (Werner Klein)
- Abstract
Fragen nach der Gerechtigkeit gesellschaftlicher Verhältnisse haben in Deutschland seit einiger Zeit Hochkonjunktur und werden spätestens seit den Ergebnissen von PISA 2000 mit zunehmender Intensität und Dringlichkeit auch an das Bildungssystem gerichtet. Es überrascht daher nicht, wenn eine am 11.8.08 veröffentlichte repräsentative Umfrage im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung deutlich macht, dass fast die Hälfte der Bundesbürger das deutsche Bildungssystem für ungerecht und weniger als ein Drittel die Aufteilung der Schülerinnen und Schüler bereits nach der vierten Klasse für gut hält.
Brauchen wir den Wettbewerb?
(Dieter Frey)
- Abstract
Brauchen Schulen den Wettbewerb? Ist Wettbewerb unverzichtbar, wenn Schulen sich auch im internationalen Vergleich verbessern sollen? Über den Nutzen und die Stolpersteine von mehr Wettbewerb im schulischen Bereich sprachen wir mit Prof. Dr. Dieter Frey von der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Gute Führung
Angeboren, gewachsen – oder erlernt und lernbar? (Meike Wulf)
- Abstract
„Ethos, Charisma, Inspiration und Intellekt, das sind die Tugenden des Schulleiters“1, stellte Thüringens Kultusminister Jens Goebel kürzlich anlässlich der Neukonzeption der Qualifizierung von schulischen Führungskräften fest. Gefragt sind, so scheint es, beeindruckende „Macher“, geborene Autoritätspersonen, Jack Welchs des öffentlichen Dienstes. Andererseits gibt es einen Trend zur Professionalisierung im Schulleitungsbereich, Schulmanagement-Studiengänge erfreuen sich großer Beliebtheit. Wozu sollte man sich aber mit Fortbildungen oder gar einem Studium plagen, wenn gute Führung im Grunde doch nur eine Frage der in die Wiege gelegten Persönlichkeit ist?
Neue Strukturen in der Sekundarstufe
Aufgaben und Herausforderungen für Schulleitungen (Peter Wendt)
- Abstract
Das Sekundarschulsystem im Umbruch: Gemeinschaftsschulen, Regionalschulen, Stadtteilschulen, Realschule plus. Die Neuerungen sowie die damit verbundenen Herausforderungen beschreibt Peter Wendt.
Das Potsdamer Trainingsmodell
Ein Burn-out-Trainingsprogramm (Michelle Brehm, Harald Uhlendorff)
- Abstract
Empirische Studien belegen, dass erschöpfte, resignierte und überforderte Lehrer ihren Schülern keinen optimalen Unterricht anbieten können. Im Rahmen der PISA-Untersuchungen wurden Schüler gebeten, den Unterricht bei ihren Mathematiklehrern einzuschätzen. Aus Sicht der Neuntklässler war die Unterrichtsqualität bei belasteten Lehrern deutlich eingeschränkt. Diese Lehrer gaben ein zu schnelles Interaktionstempo im Unterricht vor, boten den Kindern seltener herausfordernde Gelegenheiten zum selbstständigen Denken und sie wurden von den Schülern als weniger gerecht und weniger interessiert an den Belangen der Kinder geschildert (Klusmann et al., 2006). Michelle Brehm und Harald Uhlendorff haben sich mit einem Präventionsprogramm gegen Burn-out beschäftigt.
Was ist Empirie?
Die Bedeutung der Empirie für Schule und Unterricht (Gesa Ramm)
- Abstract
Die sogenannte empirische Wende ist mit internationalen Schulleistungsvergleichsstudien in der Pädagogik auch in Deutschland angekommen. Wesentliche Schlüsselbegriffe empirischer Unterrichts- und Schulentwicklungsforschung werden in dieser Serie erklärt. Begonnen wird mit Erläuterungen zum Begriff Empirie und der Bedeutung von Empirie für Schule und Unterricht.
Auf die Klärung der Perspektiven kommt es an!
Was sich Lehrkräfte von ihren Schulleitern wünschen (Julia Gerick, Mario Gieske, Bea Harazd)
- Abstract
Im Rahmen des Forschungsprojekts „Leitungskonzepte an guten und gesunden Schulen“ am Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) wurden im April 2008 3.359 Lehrkräfte und 118 Schulleiter in ganz Nordrhein-Westfalen befragt. Unsere Auswertungen beziehen sich auf die Aussagen von ca. 500 Grundschullehrkräften an 33 Grundschulen. Ihnen wurde die Frage gestellt: „An dieser Stelle haben Sie die Gelegenheit, zu äußern, welches Führungsverhalten Sie sich von Ihrem Schulleiter an Ihrer Schule wünschen.“ Aus den 149 auswertbaren Aussagen dieser Lehrkräfte konnten 394 Führungswünsche gewonnen werden. Grundlage der Analyse bildet das organisationstheoretische Rahmenmodell von Bolman/Deal (1984). Es wird davon ausgegangen, dass eine Organisation von ihren Mitgliedern durch verschiedene Rahmen (oder Perspektiven) wahrgenommen wird. Und zwar sind dies der strukturelle, der personelle, der politische sowie der symbolische Rahmen. Die individuelle Rahmenwahrnehmung beeinflusst das Denken und Handeln. Im Folgenden werden die Wünsche der Lehrkräfte an das Führungsverhalten ihres Schulleiters anhand dieser vier Rahmen analysiert.
Bewegte Kinder – schlaue Köpfe
Bewegungsanregungen für den Unterricht mit wenig Materialaufwand (Dieter Breithecker)
- Abstract
„Kinder brauchen Bewegung!“ Dieser Forderung stimmen die meisten Lehrkräfte uneingeschränkt zu. Wie der Schulalltag mit mehr Bewegungsaktivitäten angereichert werden kann, zeigen die folgenden praktischen Beispiele, die in vielen Fächern ein-gesetzt werden können.
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