Inhaltsverzeichnis
Mobbing in der Schule
Wie kann man eingreifen? (Elisabeth Keiten)
- Abstract
Die Veränderungen in der heutigen Bildungslandschaft stellen die Schulgemeinschaften vor neue, große Herausforderungen. Die gemeinsame Erarbeitung von Stärken und Schwächen der eigenen Schule sowie das Setzen von gemeinsamen Zielen sind immer auch konfliktträchtig. Nicht alle Konflikte werden fair und offen ausgetragen. Und manches Mal werden „Sündenböcke“ genutzt, um sich Herausforderungen eben nicht zu stellen. Zu Mobbing in der Schule schreibt Elisabeth Keiten.
Mobbing unter Schülern
Thematisierung durch Unterrichtsprojekte (Dr. Gabriele Lachner)
- Abstract
An der Ludgerus-Schule in Vechta haben Lehrkräfte und Schüler gemeinsam nach Möglichkeiten gesucht, Mobbing nicht nur zu thematisieren, sondern auch Unterstützung für die Betroffenen zu organisieren. Ein Bericht von Gabriele Lachner.
Mobbing im öffentlichen Dienst
Die Rechte der Betroffenen (Torsten Kleine, Stephan Rademacher)
- Abstract
„Mobbing“ belastet in einem erheblichen Maß das Arbeitsverhältnis und verursacht sowohl in dem jeweiligen Arbeitsverhältnis als auch für die Allgemeinheit (im Rahmen der Sozialversicherungssysteme) nicht unerhebliche Kosten. Wie gehen die Gerichte, die immer häufiger mit Fällen des Mobbing beschäftigt sind, mit dieser Problematik um? Ein Überblick von Torsten Kleine und Stephan Rademacher.
Mobbing gegen Schulleitungen
Was können Betroffene tun? (Barbara Kleist)
- Abstract
Mobbing gegen Schulleitungen – gibt es das wirklich? Sind Schulleitungen aufgrund ihrer Position nicht eher geschützt als andere Mitglieder des Kollegiums? Offenbar sind gerade Schulleiterinnen – wenn auch nicht häufig – von Mobbing betroffen. Barbara Kleist setzt sich mit der Problematik auseinander.
Die Mediendatenbank
Ein Entwicklungsprojekt der Gewerblich-technischen Schulen in Offenbach (Doris Blaschke)
- Abstract
Im Rahmen des Modellprojekts Selbstverantwortung plus befasst sich in Hessen das Handlungsfeld Qualitätsentwicklung mit der Erstellung von Lehr- und Lernarrangements, die weitgehend selbst organisiertes und lebenslanges Lernen ermöglichen. Doris Blaschke berichtet über die Einrichtung eines Medienzentrums an den Gewerblich-technischen Schulen in Offenbach.
Neue Anforderungen an die Schulleitung
Interview mit Barbara Loos (Nadja Baulecke)
- Abstract
Eine Schule zu leiten, erfordert heute andere Voraussetzungen als vor zehn Jahren. Über die neuen Anforderungen an Schule und Schulleitung sprach schul-management mit Frau Oberstudiendirektorin Barbara Loos.
Informations- und -Kommunikationsstrukturen
Unterstützung für die Schulentwicklung (Maria Halbritter)
- Abstract
Schulen befinden sich in Zeiten eines umfassenden gesellschaftlichen Wandels unter einem großen Erwartungsdruck. Da ist zum einen der durch internationale Tests entstandene Druck, zum anderen gehören aber auch Vergleiche innerhalb eines Bildungssystems mittlerweile selbstverständlich zur Bildungspraxis, weil das Element des Wettbewerbs viele gesellschaftliche Felder erfasst hat. Der sich immer mehr beschleunigende internationale Wettbewerb im Produktions- und Dienstleistungsmarkt bewirkt, dass traditionelle gesellschaftliche Strukturen und Bildungsinhalte sich neu rechtfertigen, aber auch Veränderungen sich nach dem langfristigen Ziel des Wandels befragen lassen müssen.
„Waffenverkäufe an deutschen Schulen?“
Oder: wie finanziere ich die Schulbibliothek? (Sabine Wolf)
- Abstract
Wie finanziere ich meine Schulbibliothek? Das war eine der wichtigsten Fragen beim Brandenburgischen Schulbibliothekstag, der am 18. November 2008 in Potsdam im Einstein-Gymnasium stattfand. Sabine Wolf berichtet.
Kompass: Überwindung der Defizitorientierung
Eine Herausforderung für Schulen (Annette Scheunpflug, Horst Zeinz)
- Abstract
Der Begriff Schulentwicklung wird in der Regel mit dem Beseitigen vorhandener Defizite verbunden. Im Modellprojekt KOMPASS wird andersherum gedacht. Ausgehend von den Stärken einer Schule soll die weitere Entwicklungs-perspektive abgeleitet werden. Ein Bericht von Annette Scheunpflug und Horst Zeinz.
Lehrerurteil und Tests – Gegensatz oder Ergänzung?
Nutzen von Empirie für Schule und Unterricht (Desiree Burba)
- Abstract
Die sogenannte empirische Wende ist mit internationalen Schulleistungsvergleichsstudien in der Pädagogik auch in Deutschland angekommen. Wesentliche Schlüsselbegriffe empirischer Unterrichts- und Schulentwicklungsforschung werden in dieser Serie erläutert.
PISA-E 2006
Letztmaliger Ländervergleich mit internationalem Bezug (Herbert Schnell)
- Abstract
Zum dritten und letzten Mal wurde der Ergänzungstest (E) zu PISA durchgeführt. An seine Stelle treten ab dem Jahre 2009 nationale Vergleichsarbeiten auf der Grundlage der KMK-Standards. PISA-2006-International zeigte, dass deutsche Schüler in den Naturwissenschaften ein Leistungsniveau über dem OECD-Durchschnitt erreichten. Mit dem nationalen Ergänzungstest werden sowohl die angestrebten Ländervergleiche der Bundesländer untereinander ermöglicht, als auch die Zuordnung der einzelnen Bundesländer zu der Rangliste der OECD-Länder. Darüber hinaus sind für die Bildungspolitik, aber auch für die Pädagogik wichtige Einzelauswertungen erfolgt, die als Herausforderung zu sehen sind. Der nachstehende Text bezieht sich ausschließlich auf die Ergebnisse in den Naturwissenschaften; Mathematik und Lesen bleiben aus Platzgründen ausgespart.*
Musik macht das Leben reicher
Praxisnahe Unterrichtsmaterialien für die Grundschule und für die Sekundarstufe I (Sabine Hoene)
- Abstract
Musikunterricht ist ein herausragender Ort der Begegnung mit dem gesellschaftlich fest verankerten Kulturgut „Musik“, das sich sowohl auf Tradiertes als auch auf aktuelle Entwicklungen bezieht. Das Fach ermöglicht vielfältige alters- und entwicklungsorientierte Zugangsmöglichkeiten zu grundlegenden Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen. Musikunterricht ist immer auch ein Ort der Integration unterschiedlicher schülerbezogener Interessen und Kompetenzen. Gemeinsame Musikausübung fördert soziales Lernen; Rezeption unterschiedlicher musikalischer Stilrichtungen fördert Toleranz gegenüber dem Fremden. In diesem Sinne trägt Musikunterricht zur Persönlichkeitsentwicklung und Wahrnehmungsförderung bei, indem er individuelles Erleben und differenzierte Ausdrucksformen ermöglicht und Lernende mit Förderbedarf ebenso wie Hochbegabte einbezieht.
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