Inhaltsverzeichnis
Keine Veränderung ohne Widerstand
Widerstände kommunikativ überwinden (Maike Reese)
- Abstract
Der Mensch liebt den Fortschritt, aber er hasst jede Veränderung, so beschrieb Voltaire die menschliche Disposition, die Schul- und Projektleitungen in Veränderungsprozessen oft das Leben schwer macht. Es gibt keine echte Veränderung ohne Widerstand, weil die Betroffenen zunächst den Status quo festhalten wollen und skeptisch bis abwehrend auf die veränderte Anforderung reagieren (müssen). Veränderungen lösen Ängste aus, bedrohen die eigene Handlungsfreiheit und stehen möglicherweise im Widerspruch zu individuellen Eigeninteressen.
Umgang mit Widerstand
Interview mit Prof. Dr. Udo Konradt (Udo Konradt)
- Abstract
Wenn Schulleitungen es mit Widerstand zu tun haben, kommt nicht gerade Freude auf. Wer Widerstand erntet, steht als Führungskraft oft allein. Mit anderen darüber zu reden, fällt schwer, die Gefahr scheint zu groß, dass Zuhörer sich mindestens innerlich fragen, welche Anteile der Betroffene selbst an einer Situation hat, in der offensichtlich Kolleginnen und Kollegen Widerstand leisten, in welcher Form auch immer. Es gibt nur wenige Netzwerke, in denen Schulleitungen sich austauschen. Professor Dr. Udo Konradt lehrt und forscht an der Christian-Albrechts-Universität Kiel im Fachbereich Psychologie. schul-management traf ihn auf der Abschlussveranstaltung des Studiengangs „Schulmanagement Qualitätsentwicklung“ am 29. Januar 2010 und hat ihn nach Handlungsmöglichkeiten für Schulleitungen befragt.
Umgang mit „Widerstand“ in Schulentwicklungsprozessen
Ein zentrales Thema für Führungskräfte (Susanne Fink)
- Abstract
Jedes Mitglied einer Schulleitung oder einer Steuergruppe und auch andere Lehrkräfte, die sich engagiert für Veränderungsprozesse eingesetzt haben, werden auf Erfahrungen zurückblicken können, dass „manch andere“ nicht das Angestrebte wollen, und sich erinnern, wie es sich anfühlt, wenn einem der sogenannte „Widerstand“ entgegenschlägt. Wie mit diesem Widerstand umgegangen werden kann, wird im Folgenden erläutert.
Masterstudiengang -Schulmanagement
Uni Kiel qualifiziert pädagogische Führungskräfte (Ingrid Baulecke)
- Abstract
Die Zeitschrift schul-management ist einer der Partner des Studiengangs „Schulmanagement und Qualitäts-entwicklung“ an der Christian-Albrechts-Universität (CAU) Kiel. Am 29. Januar 2010 absolvierten die ersten 45 Studenten erfolgreich den Masterstudiengang.
Selbstevaluation
Beispiel Robert-Bosch-Realschule, Baden-Württemberg (Anette Janz)
- Abstract
Selbstevaluation an Schulen, das heißt ein von einer Schule selbst geplanter und durchgeführter Prozess mit dem Ziel der Qualitätsentwicklung, ist eine Chance, die Qualität von Schule und Unterricht, Wirksamkeit und Zufriedenheit, Schulatmosphäre und Arbeitsklima von und für alle Beteiligten in den Fokus zu nehmen, eine gute Qualität zu legitimieren, Bedürfnisse zu erfüllen und Prozesse und Ergebnisse positiv zu gestalten und zu -optimieren. Anette Janz berichtet von der Robert-Bosch-Realschule in Baden-Württemberg.
Was ist eine gute Schule?
Dargestellt in 11 Prinzipien (Dieter Frey)
- Abstract
Was ist eine gute Schule? Es gibt Orientierungsrahmen für Qualität, an denen sich Schulinspektionen orientieren und Qualitätsmanagement-Systeme, denen allen gemeinsam ist, dass sie Indikatoren und Kriterien festgelegt haben, um die Frage nach der guten Schule zu beantworten. Dieter Frey hat übersichtlich 11 Prinzipien einer guten Schule zusammengestellt.
„Wofür brauchen wir Kennzahlen?“
Die Relevanz von Kennzahlen im System Schule (Rafael Eckstein)
- Abstract
Neben internen Evaluationen, die die Meinungen und Empfindungen aller Beteiligten einbeziehen, spielen Kennzahlen eine wichtiger werdende Rolle für die Qualitätssicherung und -entwicklung von Schule. Rafael Eckstein hat sich mit dem Wert von Kennzahlen für die Schulentwicklung auseinandergesetzt.
Das Image der Schule aufbauen und pflegen
E bis H (Holger Mittelstädt)
- Abstract
Der Kontakt zu den Medien läuft heute fast nur noch über E-Mail und Fax. Elektronische Fotos müssen nicht nur ein gutes Motiv zeigen, sondern auch in der richtigen Auflösung weitergegeben werden. Schreibt eine Zeitung etwas Falsches, lohnt es sich, über eine Gegendarstellung oder einen Leserbrief nachzudenken.
Übergänge: Von der Grundschule in die weiterführenden Schulen
Ein Sachstandsbericht 2010 (Herbert Schnell)
- Abstract
Der Übergang von der Grundschule in die weiterführenden Schulen ist eine Schnittstelle, an der sich der Kulturföderalismus mit am stärksten ausprägt. Die folgende Übersicht basiert auf einer Recherche von Herbert Schnell und ist in einigen Bundesländern bereits (wieder) hinterfragt.
E-Mail-Tipps
Arbeit mit E-Mails (Josef Lackner)
- Abstract
Elektronische Post hilft viel Zeit sparen – ist aber auch eine der größten Zeitfresserinnen! Einen Brief schreiben, ein Kuvert beschriften, Briefmarke suchen und aufkleben, zur Post bringen … – all das hat viele unsinnige Schreiben verhindert. Heute schreibt man eine E-Mail, schickt sie an viele Adressaten gleichzeitig und die (oft sinnlose) Arbeit ist bei Ihnen gelandet!
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