Inhaltsverzeichnis
Hausaufgaben sinnvoll strukturieren
Das Hausaufgabenkonzept der Grundschule Wangelist (Kathrin Krey, Sabine Wulf)
- Abstract
In Niedersachsen besteht für die Schulen die Vorgabe für die Entwicklung eines Hausaufgabenkonzepts. An der Grundschule Wangelist wurde dieses Konzept auch im Hinblick auf ein Zusammenwirken von Schule und Elternhaus erarbeitet. Sabine Wulf und Kathrin Krey stellen das Konzept vor.
Eltern und Hausaufgaben
Hilfe hilft nicht immer (Alois Niggli-Wüest)
- Abstract
Schule kann nicht alles leisten. Neben den Lehrkräften sind es in aller Regel die Eltern, die die schulische Entwicklung der Kinder am meisten beeinflussen. Dieser Zusammenhang spricht für die Prüfung von Kooperationsmöglichkeiten zwischen Schule und Familie. Inzwischen existieren theoretisch fundierte Forschungsarbeiten, die dabei helfen können, diese Chancen besser zu nutzen. Alois Niggli stellt sie vor.
Hausaufgaben
Ein Auslaufmodell im Zeitalter der Ganztagsschulen? (Johann Gängler, Thomas Markert)
- Abstract
Beim Thema Hausaufgaben gibt es Befürworter und Kritiker – sowohl bei Schülern, Eltern und Lehrern wie auch bei Wissenschaftlern. So antworteten uns Schüler bei Interviews zu ihrer Einschätzung von Hausaufgaben einmal so: „Für mich sind Hausaufgaben schön, denn sie sind wie ein Rätsel“ (Grundschule, Klasse 4). Wir hörten allerdings auch dies: „Hausaufgaben sind eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Schüler, damit diese nach anstrengenden Unterrichtsstunden auch den Nachmittag auf eine qualvolle Art und Weise für die Schule investieren“ (Gymnasium, Klasse 7). Bei Lehrern findet sich sowohl die Meinung, ohne Hausaufgaben geht es nicht, als auch die Auffassung, dass Hausaufgaben überflüssig sind. Kein Wunder, dass das Thema immer wieder in der pädagogischen Debatte auftaucht.
Musikschule als Lernende Organisation
Schulentwicklung an der Musikschule Linz (Josef Oberneder)
- Abstract
Die „Mythen“ PISA oder PIRLS stören mitunter die „kontemplative“ Ruhe in unserer Schullandschaft – so könnte eine Schlagzeile in den Printmedien lauten. Und weil es hier nicht einfach um die Aufzählung von -Plattitüden gehen soll, lohnt es sich einmal mehr, einige Worte darüber zu verlieren, wie sich Schulen, im hier skizzierten Fall Musikschulen, entwickeln – permanent. Josef Oberneder schreibt über die Schulentwicklung an der Musikschule in Linz.
Qualifikationsprofil für Schulleitungen
Anforderungen des 21. Jahrhunderts (Stefan Seitz)
- Abstract
Der Beruf ‚Schulleitung‘ konstituiert sich zunehmend als eigenes Berufsbild im Spektrum von Schule, das weit über die bisherigen Aufgaben des Unterrichtens und Verwaltens hinausgeht und ein neuartiges Kompetenzgefüge erfordert. Stefan Seitz formuliert ein Qualifikationsprofil.
Führungskräftefeedback
Selbstevaluation der Führungskraft und Mitarbeiterfeedback (Christina Peters)
- Abstract
Zahlreiche Veränderungen in Bildungseinrichtungen, unter anderem ausgelöst durch PISA und den daraufhin entstandenen Druck, wirken sich auch auf die Schulleitung aus. Der Führungsstil, die Vorstellungen und verfolgten Ideale einer Führungskraft müssen sich immer wieder neu an Schulbedingungen anpassen. Die kompetente Leitung einer Bildungseinrichtung erfordert demzufolge auch den intensiven Meinungsaustausch mit sämtlichen Mitarbeitern. Diese brauchen die Möglichkeit zum Feedback auch an großen Schulen, an denen nicht jederzeit ein persönliches Gespräch möglich ist. Das kann geschehen in Form eines regelmäßig durchgeführten Führungskräftefeedbacks. Wie gelingt es aber, ein solches zu gestalten und optimal durchzuführen? Ein Vorschlag von Christina Peters.
Individuelle Förderung
Versetzungsgefährdete Schüler in der Sekundarstufe I (Ina Maria Ressemann)
- Abstract
Die individuelle Förderung von Schülern ist eine der zentralen Säulen der neuen Schulpolitik in Nordrhein-Westfalen. „Mit dem […] Schulgesetz vom 27. Juni 2006 setzt das Land den Rahmen für ein dynamisches und leistungsfähiges Schulsystem […]. Ziel ist die Schaffung eines gerechten Schulwesens, in dem jedes Kind und jeder Jugendliche unabhängig von seiner Herkunft seine Chancen und Talente möglichst optimal nutzen und entfalten kann“ (MSW, 2006, 1). Der Beitrag setzt sich mit der individuellen Förderung aller Schüler als „zentrale(r) Leitidee des neuen Schulgesetzes“ (MSW, 2006, 1) auseinander.
Bildung auf einen (internationalen) Blick
Bildungsinvestitionen in Zeiten der Wirtschaftskrise im internationalen Vergleich (Desiree Burba)
- Abstract
„Bildung auf einen Blick“ ist die jährlich erscheinende Veröffentlichung der OECD mit internationalen Vergleichszahlen zur Bildungsbeteiligung in Bildung nach Bildungsstufen und -bereichen. Mit dieser Publikation bietet die OECD einen indikatorenbasierten Überblick zu wichtigen bildungspolitischen Fragen. Dieser Bericht verzeichnet Veränderungen in den verschiedenen Bildungssystemen und weist auf neue Entwicklungen in den OECD-Mitgliedsländern sowie ausgewählten Partnerländern hin. Dadurch ermöglicht „Bildung auf einen Blick“ den beteiligten Staaten eine Einschätzung, wo ihre Bildungssysteme im internationalen Vergleich stehen. Die Ergebnisse der Studie „Education at a Glance 2009“ fasst Désirée Burba zusammen.
Ein Leserbrief ist besser als eine Gegendarstellung
I bis L (Holger Mittelstädt)
- Abstract
Nicht nur große Unternehmen, auch Schulen brauchen Infomaterial wie Flyer und Schulbroschüren. Aber auch die Homepage wird gern von Fremden angesehen und sagt viel darüber aus, wie ernst es einer Schule mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit ist. Der beste Indikator dafür ist die Frage: Findet man auf der Homepage die aktuellen Termine der Schule?
Krisenmanagement – organisatorisch betrachtet
Vorher an Probleme denken! (Josef Lackner)
- Abstract
Immer wieder kommt es an Schulen zu kleineren oder größeren krisenhaften Ereignissen. Neben der psychologischen Seite hat jede Krisensituation auch organisatorische Aspekte, die es zu bewältigen gilt. Der erste Teil einer Kurzserie zu Krisen befasst sich damit.
|