Inhaltsverzeichnis
Effizienz der Schulentwicklung
Schulprogrammarbeit an der Christburg-Grundschule Berlin (Alexandra Ferrary)
- Abstract
Einen Schwerpunkt der aktuellen Reformdebatte im öffentlichen Bildungswesen stellt der Ansatz dar, Schulen eine größere Autonomie zuteilwerden zu lassen. Dies betrifft auf der einen Seite Bereiche wie Personalplanung oder Budgetverwaltung, auf der anderen Seite inhaltliche Freiheiten wie eine Schwerpunktsetzung oder die Herausbildung eines besonderen Profils. Das Schulprogramm soll dabei unterstützen, die Entwicklung der Schule zu systematisieren.
Schulprogrammentwicklung
Interview mit Hans Werner Müller (Nadja Baulecke)
- Abstract
Insbesondere in großen Unternehmen gibt es vielfältige Instrumentarien für die Qualitätsentwicklung. Schulprogramme sollen diesem Ziel in ähnlicher Weise dienen. schul-management sprach mit dem Unternehmer und Unternehmensberater Hans Werner Müller über seine Einschätzungen zu Schulprogrammen.
Das Schulprogramm
Voraussetzung erfolgreicher Schulentwicklung (Angela Hertrich-Majchrzak)
- Abstract
Die Magdeburger Grundschule „Am Umfassungsweg“ befindet sich im nördlichen Teil der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt. Es handelt sich um eine typische Neubauschule aus den Siebzigern, die ihre besten Jahre bereits hinter sich gelassen hat. Das Kollegium verweist darauf, dass man nicht von der Hülle auf den Inhalt schließen soll, denn der hat es in sich. Seit beinahe einem Jahrzehnt arbeitet die Schule an der Weiterentwicklung der Schulqualität. Angela Hertrich-Majchrzak berichtet über einen erfolgreichen Weg mit langem Atem.
Die Förderung von Kooperation im Schulalltag
Ein soziobiologischer Blick auf Kooperationsmöglichkeiten in Lehrerkollegien (Matthias Huber)
- Abstract
Lehrer sehen sich im Schulalltag oft mit der Aufforderung zur kollegialen Zusammenarbeit oder Unterstützung konfrontiert. Diese Aufforderung hat teilweise Zwangscharakter, wie z. B. in Form von Vertretungs- oder Stundenplänen. Andererseits wird von Lehrplänen und Vorgesetzten auch zu einer freiwilligen Zusammenarbeit aufgerufen. Matthias Huber setzt sich mit den Gründen des Widerstands sowie den Argumenten auseinander, mit denen Lehrkräfte für die Kooperation gewonnen werden können.
Teamsprecher- oder Teamleiter-Modell?
Leitung von Lehrerteams an berufsbildenden Schulen (Eric Manshusen)
- Abstract
Es ist unstrittig, dass für das effektive Arbeiten von Teams die Leitungsverhältnisse klar geregelt sein müssen. Unterschiedliche Auffassungen existieren jedoch in Bezug auf das Führungsverständnis und den Verantwortungsumfang von Teamleitungen. Innerhalb des Schulversuchs „Projekt Regionale Kompetenzzentren“ (ProReKo) sind diesbezüglich zwei unterschiedliche Varianten erprobt worden: das Modell des Teamleiters und das des Teamsprechers. Eric Manshusen setzt sich mit den Varianten auseinander.
Das Schulfach „LebensArt“
Ein außergewöhnliches Pilotprojekt (Rita Wingbermühlen)
- Abstract
Zum Schuljahr 2009/2010 wurde an der Haupt- und Realschule Fraenkelstraße in Hamburg die „Didaktik der Lebenskunst“ implementiert. Das neue Schulfach „LebensArt“ ist zunächst ein einjähriges Pilotprojekt für die fünfte Jahrgangsstufe.
Qualitätsanalyse an Schulen
Die Schulinspektion in NRW (Wolfgang Wieseler)
- Abstract
Wie in anderen Bundesländern werden auch in NRW die Schulen von der Schulaufsicht überprüft. Diese Über-prüfung heißt in NRW Qualitätsanalyse an Schulen, ist ein wichtiger Baustein der Schulaufsicht und gibt Impulse für Schulmanagement und Qualitätsentwicklung an Schulen.
Fürsorge als Teil der Führungsverantwortung
Vorstellung von Elementen fürsorglichen Handelns (Heinz S. Rosenbusch)
- Abstract
Das Führungspersonal fordert, wirbt und kontrolliert, das Personal liefert, vollzieht und berichtet. Das sind auch die Themen in der Literatur zu Führung und Management im Bereich der Schule. Die Dimension der Fürsorge als Teil der Führungsverantwortung kommt selten vor.
Merchandising – gut für das -Zusammengehörigkeitsgefühl
M bis P (Holger Mittelstädt)
- Abstract
Was ist eigentlich Öffentlichkeitsarbeit? Auf drei Begriffe sollte besonderer Wert gelegt werden: Sie muss bewusst erfolgen, braucht eine genaue Planung und anhaltende Ausdauer. So zumindest laut Albert Oeckl, einem der Väter der modernen Öffentlichkeitsarbeit.
Krisenmanagement
Erfordernisse der Akutsituation (Karin Unterluggauer, Ingo Vogel)
- Abstract
„Euer Mitschüler Thomas N. ist heute Nacht gestorben. Er hat sich das Leben genommen.“ Sollten Sie Überbringer dieser Nachricht sein, bedarf es keiner langwierigen Einleitung, nicht vieler Worte, meist ist keine Zeit, sich darauf in Ruhe vorzubereiten. Ihre Arbeit mit den Schülern beginnt an diesem Tag mit diesen Worten. Aber bereiten Sie sich jetzt vor, auf diesen Satz, diesen Tag und die Zeit danach. Die Praxistipps erläutern, was in dieser Situation angebracht ist.
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