Inhaltsverzeichnis
Jugend und Freizeit
Zur Bedeutsamkeit von Freizeit für die jugendliche Entwicklung (Heinz Reinders)
- Abstract
Es ist ein stetig wiederkehrendes Phänomen. Die öffentliche Debatte zeichnet das Bild, Jugendliche seien zu wenig leistungsbereit und würden lieber an ihre Freizeit als an das Lernen für die Schule denken. Die Werte hätten sich so stark gewandelt, dass es Jugendlichen an Fleiß und Engagementbereitschaft fehle. Unabhängig vom empirischen Gehalt solcher Mutmaßungen liegt hinter solchen Debatten die Wahrnehmung, dass Schule und Freizeit in Konkurrenz zueinander stünden. Der vorliegende Beitrag skizziert, dass dieser Widerspruch nicht per se besteht und Freizeit eine wichtige Ressource für Jugendliche darstellt, in der sie ihre Entwicklung voranbringen können – auch mal ganz ohne Lernen.
»Nicht auch das noch!«
Argumente für die schulische Beschäftigung mit Freizeit (Peter Jansen)
- Abstract
Die Abwehr nicht weniger Lehrkräfte bei neuen Erziehungsansprüchen an Schule und Unterricht ist verständlich, denn die Schule wird mit Erziehungsansprüchen geradezu überhäuft. Wenn nun auch noch die Freizeit der Schülerinnen und Schüler im Unterricht thematisiert werden soll, dann produziert das größte Unlust gerade bei den Lehrkräften, die sich als Fachlehrer verstehen: »Nicht auch das noch!« Doch so verständlich zunächst diese Abwehr auch sein mag, so ist sie letztlich pädagogisch nicht haltbar. Der Rückzug auf den Unterricht, den Fachunterricht, auf den Bildungsauftrag beachtet nicht, dass Unterricht und Erziehung sich letztlich nicht trennen lassen. Daher werden einige Argu¬mente vorgestellt, warum Freizeit ein wichtiges Thema des Unterrichts sein sollte. Gleichzeitig werden auch einige Themen und Handlungsfelder vorgestellt, die in einem erziehenden Unterricht erarbeitet werden können.
Im Freibad
Gestaltung einer Spielanleitung für ein Würfelspiel (Wolfgang Klenck)
- Abstract
Besuche des Freibads sind für viele Kinder immer noch der Inbegriff einer gelungenen Erholung und Entspannung in der Sommerzeit. Da Kinder gerne zu mehreren zum Schwimmen gehen, ist es sinnvoll, Spiele dabeizuhaben, die Spaß machen. In diesem Fall wird das Spiel selbst gestaltet und gleichzeitig Aufsatzarbeit betrieben.
Eingewanderte Wörter
Teil 3: Sprich Deutsch? (Wolfgang Klenck)
- Abstract
Der Autor erklärt an ausgewählten Beispielen Veränderungen in der deutschen Sprache durch die stete Übernahme von Wörtern aus anderen Sprachen.
Es ist nicht alles Gold, was glänzt
Von olympischen Goldmedaillen und einer goldenen Märchenkugel (Klaus Ulshöfer)
- Abstract
Es gibt Fragestellungen, die Schülerinnen und Schüler veranlassen können, geeignete Mathematikaufgaben selbst zu formulieren. Solche Aufgaben werden von der Klasse engagiert bearbeitet. Gelegentlich wird geklagt, im Mathematikunterricht sei niemals Fantasie gefragt. Dies sollte nicht wahr sein.
Ein Park ohne Zaun und Tor
Geologische, biologische und soziokulturelle Eigenheiten eines Nationalparks (Teil 2) (Helga Krompaß)
- Abstract
Vertieftes Einsteigen in ein Thema und nachhaltiges Lernen erfordern ein sorgfältiges Recherchieren von Fakten und strukturiertes Fixieren in Heft- oder Lerntagebuch. Teil 1 des Beitrags ist erschienen in Heft 5/09.
Das römische Weltreich
Vom Stadtstaat zum Imperium Romanum (Frank Reißlein)
- Abstract
Die Schülerinnen und Schüler werden sich durch Begegnungen mit Texten und Bildern bewusst, wie sich der Stadtstaat Rom im Laufe der Zeit zu einem auch für heutige Verhältnisse unvorstellbar großen Weltreich entwickelt hat.
»The lion sleeps tonight«
Hörverstehen und Wortschatzarbeit (Renate Lohmann)
- Abstract
Ein Song für alle Klassen mit Verständnisfragen, Übungen zu do/does und etwas Wortschatzarbeit. Zu dem Lied gibt es ein nettes, witziges Video auf You Tube: www.youtube.com/watch?v=ukqrAfuuha8.
Have a nice holiday!
Eine Sequenz zur Sensibilisierung für Anglizismen am Urlaubsort (Günter Mensch)
- Abstract
In der Sommerzeit gehen viele Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern in den Urlaub. In den meisten Ländern der Welt wird Englisch als Lingua franca benutzt und so treffen die Kinder am Urlaubsort immer wieder auf Anglizismen, deren Bedeutungserschließung auch den Beherrschungsgrad der englischen Sprache steigert.
Phänomen »Zeit«
Philosophisch orientierter Unterrichtsentwurf (Teil 1) (Katharina Hannich)
- Abstract
Zeit ist ein Phänomen, das als vierte Dimension zwar täglich eine Rolle spielt, aber trotzdem schwer zu fassen ist. Die meisten Menschen meinen, sie haben keine Zeit, physikalisch gesehen haben sie sie aber. Freizeiterziehung ist das Ziel einer modernen Schule.
Aufbau einer Sirene
Beispiel für eine elektronische Schaltung (Günter Weiß)
- Abstract
Im Zeitalter der rasanten technischen Entwicklungen in der Elektronik hin zu immer schnelleren und kleineren Bauteilen zusammengeschlossen in so genannten integrierten Schaltkreisen findet man kaum noch die elektronischen Einzelbauteile wie z. B. in Omas Röhrenradio. Die Schülerinnen und Schüler lernen im handlungsorientierten Rahmen wichtige elektronische Bauteile kennen.
Gefahren im Netz
Jugendgefährdungen und Präventionshilfen im Internet (Holger Morawietz)
- Abstract
Das Internet ähnelt einem Januskopf mit einer positiven und einer negativen Seite. Einerseits ist das Internet jederzeit und überall zugänglich, schafft viele zusätzliche Kommunikationsmöglichkeiten und bietet mit weit über 100 Milliarden Web-Seiten eine riesige Informationsfülle. Andererseits werden die Jugendgefährdungen des Internets oft unterschätzt. Zum Glück bietet das Internet vielfältige Anregungen, Hilfen, Aktionen und Initiativen zur Prävention, die hier vorgestellt werden, vor allem für die besonders gefährdeten Kinder und Jugendlichen, die weniger sozialemotional gefestigt und schlechter in ihre Familien integriert sind.
Gehirngerechtes Lehren und Lernen
Worauf Lehrkräfte achten sollten (Jürgen Egle)
- Abstract
Nicht wenige Lehrkräfte reagieren skeptisch auf immer neue Moden der Didaktik. Gehören neurowissenschaftliche Erkenntnisse – nicht zu verwechseln mit der populären und vereinfachenden Ratgeberliteratur – und die so genannte Neurodidaktik auch dazu? Aufgrund dessen, dass kein »direkter« Weg von den Ergebnissen der Hirnforschung zu einer didaktischen Handlungstheorie führt, müssen Pädagogen selbst die Antworten auf gehirngerechtes Lernen finden – selbstverständlich in enger Kooperation mit Neurowissenschaftlern.
Digitales Fotografieren
Projektbeispiele im Unterricht (Teil 1) (Elke Schmitt)
- Abstract
Zu den wichtigsten Fähigkeiten für junge Menschen, die ins Berufsleben einsteigen wollen, gehört mehr als nur Fachwissen. Vermehrt werden die Fähigkeit zu selbstständigem Lernen, Teamfähigkeit, Flexibilität und Adaptivität erwartet. Dies erfordert in hohem Maße Eigenverantwortung und Disziplin. Die herkömmliche Rolle von Schüler und Lehrkraft wird während der Projektarbeit so neu definiert. Es wird nicht nur das Ziel beurteilt, sondern auch der Weg im Auge behalten.
Freeware-Programme
Was ist sinnvoll für Lehrer und Schüler? (Teil 2) (Stefan Dassler)
- Abstract
Nach der Begriffsklärung von Freeware, Shareware, Open Source und freier Software wurden im ersten Teil (Heft 6/09) Vor- und Nachteile von kostenlosen Programmen herausgestellt. Anschließend wurde damit begonnen ausgewählte Freeware-Programme für Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler vorzustellen. In dieser Ausgabe werden weitere interessante Internetadressen für die Schule aufgeführt.
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