Inhaltsverzeichnis
Was sind Kulturtechniken?
Kleines Plädoyer für ein »Handwerk des Geistes« (Sybille Krämer)
- Abstract
Kulturtechniken zeichnen sich besonders dadurch aus, dass in ihnen geistige Tätigkeiten auf eine Weise ausgeübt werden, die weder von besonderen Bewusstseinsqualitäten noch von einem Begründungswissen Gebrauch macht. In den Kulturtechniken geht es vorrangig um ein Rezeptewissen und weniger um ein Begründungswissen. Über die Kulturtechniken werden so geistige Tätigkeiten, die vormals Spezialisten vorbehalten waren, popularisiert und demokratisiert. Wie dieser Prozess stattfindet, wird aufgezeigt besonders an der Kulturtechnik »Rechnen« und dann noch erweitert in der neuen Kulturtechnik »Mit dem Computer arbeiten«.
»Mitspielen können«
Einige praktische Überlegungen zu Kulturtechniken (Peter Jansen)
- Abstract
Kulturtechnik ist ein Begriff mit langer Tradition, der aber zurzeit in der pädagogischen Diskussion keine Konjunktur mehr hat, weil sich ähnliche Begriffe wie Schlüsselqualifikation, Basiskompetenz und Mindeststandard in Zeiten von standardisierten Tests und internationalen Vergleichsuntersuchungen eingebürgert haben. In den folgenden Überlegungen geht es um eine pragmatische Beschreibung der Kulturtechniken, ihre Aufgaben und ihre Leistungen.
Rhabarberbarbara
Motivierende Übungen zur Optimierung der Lesetechnik (Teil 2) (Gabriela Eibl)
- Abstract
Lesen ist definitiv eine wichtige, wenn nicht die wichtigste Kulturtechnik. Um im Alltag jederzeit in der Lage sein zu können, Texte flüssig und richtig zu erfassen, ist regelmäßiges Üben in der Schule unerlässlich. Und mit etwas Spaß – wie bei den vorliegenden Arbeitsblättern – geht das bekanntlich am besten.
Die S-Schreibung
Übungen mithilfe eines Tandembogens (Birgit Lascho)
- Abstract
Die Schülerinnen und Schüler wiederholen die Regeln für die S-Schreibung und üben sie mithilfe eines Tandembogens.
Computerspiele
Von der Klassenumfrage zum Schulprojekt (Rudolf Waschke)
- Abstract
Die Schülerinnen und Schüler gewinnen durch ein Klassenprojekt Einblick in den Umgang mit Computerspielen ihrer Mitschüler, werten die Ergebnisse aus und beurteilen mögliche negative Folgen.
Mit Bleistift, Papier und Schere
Anschaulicher Mathematikunterricht (Teil 1) (Walter Czech)
- Abstract
Wenn Schülerinnen und Schüler etwas selbst erfahren können, ist das der beste Weg, sich neue Lerninhalte anzueignen. Gerade in der Mathematik – einer unserer zentralen Kulturtechniken – zeigt sich, wie wichtig motivierende Materialien sind, um den Schülerinnen und Schülern die Scheu oder das Unbehagen vor dem Fach zu nehmen.
An Bord eines U-Boots
Das gefahrvolle Leben eines U-Bootmatrosen im 2. Weltkrieg (Markus Kindl)
- Abstract
Die U-Bootseeleute wurden im Deutschen Reich während des 2. Weltkrieges stets als eine Art Elitetruppe angesehen. Sie tauchten plötzlich auf, hatten zu Beginn des Krieges auch enorme Erfolge und wurden sehr oft im Rahmen der NS-Propaganda als Helden gezeigt und gefeiert. Diese Darstellungen offenbarten aber wenig über das wirkliche Leben in den langen eisernen Stahlröhren – auch »eiserne Särge« genannt.
Alles begann mit einem Pferderennen
200 Jahre Münchner Oktoberfest 1810–2010 (Teil 2) (Helga Krompaß)
- Abstract
Im zweiten Teil arbeiten die Schülerinnen und Schüler heraus, welches weitere Rahmenprogramm für die Unterhaltung auf dem Oktoberfest sorgte und welches Flair dabei entstand. In Internetrecherchen können die Schülerinnen und Schüler sich einen Einblick in die heutige Logistik des Oktoberfestes und sein aktuelles Flair mit Bierzelten, Schaubuden und Fahrgeschäften verschaffen. Ein wertender Vergleich in einer Diskussion kann den Kindern die Möglichkeit geben, ihre Meinung zur Änderung des Verlaufs des Oktoberfestes in den letzten 200 Jahren begründet zu äußern.
Energie verbrauchen – und sparen
Wie können wir umweltbewusst mit Energie umgehen? (Horst Stephan)
- Abstract
Immer mehr Menschen verbrauchen immer mehr Energie. Diese Erkenntnis zwingt zu schonendem Umgang mit Energie und fordert heraus, eigenes und fremdes Verhalten gegenüber Energiebedarf zu prüfen. Der folgende Unterrichtsentwurf rückt deshalb den Energiebegriff, Energieverbrauch und Energiesparen in den Mittelpunkt
Arbeitslos und »down«
Welche Folgen kann Arbeitslosigkeit haben? (Stefan Dassler)
- Abstract
Die Schülerinnen und Schüler lernen gravierende Folgen der Arbeitslosigkeit kennen und erfahren verschiedenen Möglichkeiten, wie man in dieser schwierigen Lage Hilfe bekommen kann.
»Stadt« von Cassandra Steen
Eine rhythmische Erarbeitung mit Becher-Percussion (Matthias Och)
- Abstract
Das Lied »Stadt« von Cassandra Steen wird hier in einer Musiksequenz gesungen und rhythmisch mithilfe von Trinkbechern als Percussion-Instrument erarbeitet.
»Lernen lernen«
(K)ein neues Thema in Haupt- bzw. Mittelschule (Peter O. Chott)
- Abstract
Fragt man Wirtschaftler, Eltern oder Lehrkräfte, so erhält man auf die Forderung, man möge in der Schule das Lernen selbst erlernen, stets Zustimmung. Auch eine wissenschaftliche Legitimation dieses Komplexes lässt sich z. B. aus dem Blickpunkt der Wissensgesellschaft oder aus den Anforderungen der weiterführenden Schulen ableiten. Die Hauptschullehrkräfte stellen aber ebenso wie die Lehrkräfte anderer Schularten bei ihren Schülerinnen und Schülern Defizite im Bereich der Methodenkompetenz fest. Im Folgenden sollen einige wichtige Grundlagen aufgezeigt sowie konkrete Anregungen zum Lehren des Lernens in den Haupt- bzw. zukünftigen Mittelschulen gegeben werden.
Weblogs
Gemeinsames Publizieren im Internet (Stefan Dassler)
- Abstract
Weblogs (Online-Tagebücher) finden eine immer größer werdende Verbreitung. Sie können auch bei Schülerinnen und Schülern das Schreiben, das Lesen und die Diskussionsbereitschaft fördern. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam an einem Online-Produkt (dem Online-Tagebuch) – sie publizieren, kommentieren und argumentieren.
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