Literatur und Quantenphysik

Gedankenexperimente zu »norway.today«
Deutschmagazin (bis 2012) 3/2008
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Im Schreibheft 56 der »Zeitschrift für Literatur« aus dem Mai 2001 denkt Jan Kjærstad über einen möglichen Zusammenhang von Literatur und Physik nach, ohne seine Überlegungen an einem literarischen Werk zu konkretisieren. Solche Überlegungen haben Tradition, man denke z. B. nur an Brechts »Galilei« und den Vortrag von Kurt Lewin aus dem Jahr 1930. Die Zusammenhänge bleiben allerdings oft assoziativ – und prägen dennoch literarische Texte. Ein geeigneter Anlass, in diesem Kontext zum Schreiben von Essays zu animieren. Der Beitrag beschreibt im Folgenden mögliche Anregungen zum Nachdenken darüber, ob physikalische Weltbeschreibungen als heuristisches Denkzeug zum Verständnis von Literatur eignen – für Schüler wie für Lehrer.