»Justiz« von Ferdinand von Schirach

Ein literarisch aufbereiteter Gerichtsfall
Deutschmagazin (bis 2012) 6/2012
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Der Fall »Justiz« erzählt lakonisch in knappen Sätzen den Fall des Häftlings namens Harkan Turan. Dieser wird aufgrund einer Namensverwechslung und seinem Nichtreagieren auf behördliche Aufforderungen verhaftet. Deshalb sitzt er in Berlin-Moabit ein. In der von seinem Anwalt beantragten Wiederaufnahme wird er freigesprochen. Neben dem äußeren Geschehen und der Frage nach den Nichthandlungsmotiven des Protagonisten stellt sich nahezu zwangsläufig die Frage nach Schuld, Mitschuld und Unschuld innerhalb dieses Gerichtsfalles. Dieser wird als Story konzis in präziser Sprache geschildert.