Jedes Kind ist einzigartig!

Fördermagazin Grundschule 2/2015
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Aktuell dominieren Großstudien wie PISA, TIMSS und IGLU unsere Sicht auf schulisches Lernen. Hinter deren Zahlen verschwindet das Kind als Person. Mit ihm aber haben Lehrer/innen zu tun, wenn sie Unterricht planen und die Lernentwicklung von Schülern beobachten.
Die empirische Bildungs- und Unterrichtsforschung konzentriert sich auf Gruppenmerkmale, auf Mittelwerte und Häufigkeiten. Sie verfehlt damit die Besonderheit des einzelnen Kindes – und einer jeden pädagogischen Situation. Eine andere Sicht eröffnen „Lernbiografien im schulischen und außerschulischen Kontext“ – so der
Titel unseres Projekts LISA&KO, aus dem auch die Beispiele in diesem Beitrag stammen.