Spiel- und theaterpädagogische Methoden

Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Lernschwierigkeiten
Fördermagazin Grundschule 2/2016
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„Beim Spiel lernt der Mensch in einer Stunde mehr, als wenn er ein Jahr darüber redet.“ (Plato) Das einführende, Platon zugeordnete Zitat zeigt, dass man sich bereits in der Antike mit dem Spiel und dem Spielen beschäftigte. Platon selbst forderte eine spielerische Auseinandersetzung mit Lerninhalten. Im (Theater-)Spiel werden verschiedene Handlungsalternativen und deren Konsequenzen erprobt. Auf den unterschiedlichen Ebenen der Motorik, Kognition und Emotion lotet der Spieler seine Freiräume experimentell aus (vgl. Baer 1995, 30; Weintz 1998, 25 ff.). Daraus kann abgeleitet werden, dass darstellerische Übungen Kinder und Jugendliche universell fordern und fördern. Um die Nutzung von spiel- und theaterpädagogischen Methoden zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit gravierenden Lernschwierigkeiten zu zeigen, werden verschiedene Spielarten in Bezug zu den entwicklungsorientierten Fördermaßnahmen (Schwerpunkt: Lernen) vorgestellt .

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