Diagnose und Förderung zum Schulanfang

Grundschulunterricht Mathematik 3/2008
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Die Anfangsdiagnose von potenziellen Lernschwierigkeiten stellt eine wesentliche Aufgabe des Anfangsunterrichts dar. Je früher eine mögliche Rechenschwäche diagnostiziert wird, umso erfolgreicher wird die Förderung verlaufen und helfen, eine negative Schulbiographie zu vermeiden. Es werden diagnostische Verfahren vorgestellt, die auf die nicht hinreichend entwickelten kognitiven Faktoren (räumliches Vorstellungsvermögen, Sprachrezeption, Mengenwahrnehmung u. ä.) abzielen, welche das Lernen arithmetischer Inhalte erschweren, und es werden Fördermaßnahmen diskutiert, welche die Lehrkraft im regulären Unterricht einsetzen kann. Insbesondere wird auf die Ablösung des zählenden Rechnens eingegangen, das rechenschwache Kinder jenseits der 1. Klasse kennzeichnet und durch kraftvollere Strategien und die Entwicklung eines relationalen Zahlbegriffs abgelöst werden muss.