Kindheit zwischen Steppe und Großstadt

Kirgisistan (Teil 2)
klein&groß 12/2016
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Kirgisistan ist ein Land im hochgebirgigen Teil Zentralasiens. Flächenmäßig halb so groß wie Deutschland und nur dünn besiedelt. Die Bevölkerung erlebt seit Jahren einen rasanten gesellschaftlichen Wandel. In den letzten Jahrzehnten sind die Nomaden der Hochsteppe in Teilen sesshaft geworden. Wobei ein Teil verarmt und in den Städten letzte Zuflucht findet. Kindheit kann in diesem Land ganz unterschiedlich gestaltet sein: die Kinder von den verarmten Nomaden müssen häufig in Heimen leben, wohingegen Kinder der gehobenen Gesellschaft in teuren Kitas verschiedene Sprachen lernen können. Und in kleinen Mennoniten-Gemeinden wachsen Kinder im Kreise der Großfamilien auf.

Beitragstyp
Theoriebeitrag
Umfang
4 Seiten
Fächer