Korrigieren nach Schablone – geht das?

Praxis Fremdsprachenunterricht 4/2008
2 Credits

Wer hat sich nicht schon gewünscht, die anstrengende, zeitraubende und in ihrer Wirkung oft so fragwürdige Arbeit des Korrigierens einfach dem Computer zu überlassen? Besonders die Durchsicht von Klausuren der gymnasialen Oberstufe raubt den meisten Kolleginnen und Kollegen die Wochenenden, die Ferien und oft genug auch den Nachtschlaf. Resultat dieses zermürbenden Aufwands ist häufig nur, dass die mühsam mit Anmerkungen und Hinweisen versehenen Papiere von den Schülern und Schülerinnen nach flüchtiger Durchsicht und einem nachdrücklichen Blick auf die Zensur zur Seite gelegt werden. In Berlin ist jetzt mit der Einführung eines elektronischen Bewertungsrasters für die Fremdsprachen ein neuer Weg für die Korrekturarbeit beschritten worden, der Besserung verspricht.