Sozial gerechte Schule

Wünsche, Träume, Möglichkeiten
Schulmagazin 5-10 1/2007
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In seinem Beitrag zeigt Eiko Jürgens auf, dass die Forderung nach einer sozial gerechten Schule auf Vorstellungen zurückgreifen kann, die in der Vergangenheit und Gegenwart bereits dargestellt und mit vernünftigen Argumenten begründet worden sind. Eine sozial gerechte Schule ist in ihren Lehr-Lern-Prozessen so gestaltet, dass Heranwachsende lernen können, ihre Lebenschancen wahrzunehmen, unabhängig von unterschiedlichen sozialen, kulturellen und regionalen Rahmenbedingungen. Wahrscheinlich ist dazu eine neue Schulstruktur nötig. Aber das Warten auf die sozial gerechte Schule und auf das Durchschlagen des gordischen Knotens in der Strukturfrage darf nicht von den zahlreichen und wirklich großen Einflüssen einer inneren Schulreform ablenken, die jetzt gemacht werden kann und vielerorts bereits gemacht wird.