Gehirnforschung und schulisches Lernen

Ergebnisse, Einsichten und Anregungen
Schulmagazin 5-10 3/2009
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Manchem mag die Verbindung der beiden im Titel genannten Substantive, Gehirnforschung und schulisches Lernen, ungewöhnlich, um nicht zu sagen, »an den Haaren herbeigezogen«, erscheinen. Skeptiker könnten einwenden, dass die Gehirnforschung noch zu jung sei, sich in abstrakten Bereichen einzelner Zellen, Synapsen, Transmitter, Rezeptoren und Ionenströmen bewege und damit viel zu weit entfernt sei vom Klassenzimmer oder dem Hörsaal. Dass dies nicht der Fall ist und dass es höchste Zeit wird, die Gehirnforschung in unsere Überlegungen zur Gestaltung von Lern­umgebungen mit einzubeziehen, soll an einigen Erkenntnissen und Beispielen veranschaulicht werden.