Alkoholprävention – wie geht das?

Durch Handlungsorientierung zum Erfolg
Schulmagazin 5-10 6/2009
2 Credits

Eine auf Information begrenzte und in den Biologieunterricht abgeschobene Aufklärung über Alkoholgebrauch und -missbrauch wird nicht die erzieherische Wirkung erlangen, die angestrebt wird. Vielmehr geht es darum, schulische Sucht- und Drogenpräventionsarbeit als integralen Bestandteil der gesamten Erziehung zu sehen (Schule als gesundheitsfördernder Lernort). Darüber hinaus darf die unterrichtliche Behandlung der Suchtthematik kein einmaliges Ereignis bleiben, sondern sie muss in regelmäßigen zeitlichen Abständen vom 5. bis 13. Schuljahr integrativ und ganzheitlich erfolgen, also unter Einbeziehung kognitiver, affektiver und vor allem handlungsbezogener Unterrichtselemente, die bei den verschiedensten Unterrichtsanlässen miteinander verknüpft werden. An drei Beispielen werden die ganzheitlichen, d. h. die ganze Persönlichkeit fördernden Zielvorstellungen erläutert.