Digitale Demenz vs. Digitale Potenz

Von der didaktischen Notwendigkeit einer digitalen Kompetenz
Schulmagazin 5-10 3/2013
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Der von dem Gehirn- und Lernforscher Spitzer in die Diskussion gebrachte Begriff »digitale Demenz« sorgt immer noch für Furore. Er fällt auf besonders fruchtbaren Boden bei verunsicherten Eltern und bei Lehrern, die mit verhaltensauffälligen Schülerinnen und Schülern arbeiten müssen, deren Alltag geprägt ist von Smartphones, iPads, Apps, Wiis, kurz: von digitalen Bildschirmmedien. Spitzers Fundamentalkritik an den digitalen Medien und seine polemische Forderung eines Verbots für Kinder und Jugendliche lässt sich nicht nur nicht begründen, sondern sie gibt auch eine falsche Antwort und verhindert wichtige pädagogische Fragen nach einer »digitalen Kompetenz«.