Keine Angst vorm Elternfeedback

Wie können Eltern wirklich Partner für schulische Belange werden?
Schulmagazin 5-10 11/2014
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Gute Schule lebt in hohem Maße von der Kooperation ihrer Beteiligten. Das Vorhaben »Feedbackkultur« lebt von der Überzeugung, dass Unterricht und Schule vor allem besser werden durch Kommunikation darüber, was gut und was schlecht läuft und was verbesserungswürdig ist, aber auch, welches Rollenverständnis bzw. welche Erwartungshaltung die jeweiligen Interaktionspartner haben. Oft bündeln sich in Unterricht und Schule unterschiedliche, meist widersprüchliche Erwartungen, Bestrebungen und Anforderungen. Die Herstellung einer Transparenz über individuelle Lernverläufe und über das, was für Schülerinnen und Schüler (aber auch für Lehrkräfte und Eltern) bedeutsam und emotional befriedigend ist, kann über das Instrument »Feedback« initiiert werden. Der Prozess sollte dabei nicht »nur« auf der Ebene eines Schüler-Lehrer-Feedbacks stehen bleiben, sondern auch die Eltern mit einbeziehen.