Differenzierung für Fortgeschrittene

Teil 3: Differenzierung der Leistungsfeststellung und -beurteilung
Schulmagazin 5-10 6/2014
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Die Heterogenität (Unterschiedlichkeit, Verschiedenartigkeit, Uneinheitlichkeit) von Schülerinnen und Schülern in Klassen aller Schularten ist eine Grundgegebenheit, die man bedauern kann. Besser ist es, mit ihr produktiv und positiv umzugehen. Dafür bietet sich das an sich gut ausgearbeitete Repertoire von Maßnahmen innerer Differenzierung an (s. Schulmagazin 5–10, 2/2014 und 3/2014). Ein Folgeproblem tritt dann auf, wenn man mit einheitlichen Leistungskontrollen und Zeugnissen die entstandenen Unterschiedlichkeiten wieder einebnet. Dies steht dem Differenzierungsgedanken entgegen. Deshalb muss man Differenzierung bis zum Ende denken, also bis zu adäquaten Modellen differenzierter Leistungsfeststellung und -beurteilung.