Kein Kavaliersdelikt! Übernahme fremder Inhalte in Schülerarbeiten

Schulmanagement-Handbuch 4/2011
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Als „Plagiarius“ – Menschenräuber bzw. Seelenverkäufer – beschrieb der Dichter Martialis im Alten Rom scherzhaft Fidentinus, der sich die Urheberschaft über seine Dichtungen angemaßt hatte. Bis in die heutige Zeit ist uns diese Metapher erhalten geblieben, wenn wir denjenigen, der sich fremdes Geisteseigentum als eigenes anmaßt, als „Plagiator“ und die Tat als „Plagiat“ bezeichnen.