Mobiles Lernen und BYOD an Gemeinschaftsschulen

Voraussetzungen und Potenziale aus Sicht der Schulentwicklung
schulmanagement 3/2018
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Die schulische Nutzung mobiler, auch schülereigener Endgeräte wie Tablet-PCs oder Smartphones nimmt derzeit an Bedeutung zu. Sie können vor allem an weiterführenden Schulen eine zeitgemäße und pädagogisch sinnvolle Erweiterung des Lernens mit digitalen Medien darstellen. Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, welche Voraussetzungen und Potenziale BYOD-Ansätze sowie das Lernen mit mobilen Endgeräten aus der Perspektive der Schulentwicklung haben. Die Grundlage für die hier vorgestellten Analysen bilden die Daten der wissenschaftlichen Begleitung der Evaluation des Projekts ‚Lernen mit digitalen Medien‘ in Schleswig-Holstein (2016–2017). Der Schwerpunkt der Analysen liegt auf über qualitative und quantitative Daten erhobenen Perspektiven der an dem Modellprojekt beteiligten Gemeinschaftsschulen. Im Ergebnis zeigt sich, dass sich für alle fünf Dimensionen der Schulentwicklung mit digitalen Medien Potenziale für mobiles Lernen und BYOD ergeben. Gleichsam wird deutlich, dass diese Ansätze durchaus voraussetzungsreich sind, vor allem im Hinblick auf eine zuverlässige IT-Infrastruktur.